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Marathon und Triathlon Mülheim e. V.
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Leonie Büchel gewinnt in Vreden die NRW-Meisterschaft der...14. September 2026 - 0:19

Der Rückblick auf´s Wochenende – sportlich und sehr heiß
Was für ein Wetter, über 30 Grad Sonne satt, was sich deutlich auf die Leistungen aller auswirkte.
Der Samstag:
Triathlon in Almere Amsterdam – Patrick ging an den Start, die Mitteldistanz galt es zu bewältigen. Begeistert berichtet Patrick „Wenn welche feiern können, dann die Niederländer!“ Die Hitze und 5 Kilometer länger Radstrecke haben den SUB5 Ziel zunichte gemacht.
Triathlon in Vreden –
NRW Meisterschaften, Abschluss des NRW Nachwuchscups für die Jugend und Schnupperserie mit Höhen und Tiefen. Zu den Höhepunkten:
Schüler C m: Theo Buch erreicht Platz 3 nach 200m Schwimmen und 1000m Laufen.
Schüler B w: Mathilda Hinz erkämpft Platz 8 nach 200m Schwimmen, 5km Radfahren und 1000m Laufen.
Schüler A w: Mia-Louise Petri belegt Platz 6 nach 400m Schwimmen, 9km Radfahren und 2,5km Laufen. In der Gesamtwertung des Nachwuchs Cups kommt sie auf Platz 5.
Schüler A m: Platz 4 für Constantin Sauer (gesamt 5) und Platz 8 für Paul Buch (gesamt 6). In der Mannschaftswertung holen die Jungs Platz 1.
Jugend B w (Distanzen wie Schüler A): Bei ihrem NRW Cup Debüt holt sich Celina Vollmer Platz 6. Paula Richter erreicht Platz 14, Johanna Göke Platz 15, Milena Menkinoski Platz 16. In der Mannschaftswertung holen die Mädels Platz 4.
Tyler Smuda erlangte Platz 2 in der Jugend A Gesamtwertung des Nachwuchs Cups trotz eines unschönen Rennverlauf beim Abschluss. Bei einem Massensturz Sturz auf der Radstrecke durch einen Fahrfehler des Vordermanns kam Tyler mit zu fall, er schleppte sich mit Rad auf dem Rücken dennoch in die Wechselzone und finishte tapfer das Rennen.
Der Sonntag:
Halbmarathon Stadtlauf Jüchen –
Christel Götte, Mona Menkinoski und Thorsten Edeler am Start auf dem Rundkurs von 5 Kilometer diesen galt viermal zu absolvieren.
Brutal heiß trotz extra Wasserstellen, kaum Schatten auf der Strecke – Abbruch DNF es ging einfach nicht, die Gesundheit geht dann doch vor! So hatten die drei einen schönen Ausflug – wir hörten von einem Schlemmen von Eis, Kaffee und Waffeln als Ersatzprogramm.
Aber das ließen die drei nicht auf sich sitzen und holten den Lauf am Montag erfolgreich nach!
Triathlon in Ratingen – vor der Haustüre somit starkes Starterfeld, in allen Distanzen gingen Athleten von Marathon und Triathlon Mülheim an den Start.
Die Jugend machte den Anfang und besetzte das Podium, hier zeigt sich unsere starke Jugendarbeit
Erster Triathlon für Emma Santos Stockamp, den Sie souverän meisterte.
Johanna Göke sprang spontan für Ihren erkrankten Vater auf der Sprint Distanz ein und zeigte eine starke Leistung.
Swim & Run
Mathilda Hinz – Platz 2 (Schüler B)
Matteo Brunckhorst – Platz 3 (Schüler C)
Jugend und Schüler
Celina Vollmer – Platz 1 (Jugend B)
Paula Richter – Platz 3 (Jugend B)
Annika Laschet – Platz 4 (Jugend B)
Milena Menkinoski – Platz 7 (Jugend B)
Lorenz Kodjayan – Platz 2 (Jugend B)
Constantin Sauer – Platz 1 (Schüler A)
Mia Lou Petri – Platz 1 (Schüler A)
Emma Santos Stockamp – Platz 12 (Schüler A)
Liga Start – war auch dabei, hier galt es die Sprint Distanz zu absolvieren.
In der Verbandsliga gingen Sebastian Schär, Daniel Kirschner, Andreas Hedwig und Tobias Krause an den Start und konnten Platz 10 von 18 erreichen. Leider reicht es nicht, um einen Abstiegsplatz zu vermeiden.
In der Landesliga gingen Manuel Bartels, Sebastian Krost, Andreas Weymann und Stefan Tiedtke an den Start und belegten Platz 12 von 23. Zum Saisonabschluss stehen wir auf Platz 13 gesamt.
Familien Staffel
Paul, Wiebke, Theo Buch – Platz 5
Sprint / Jedermann
Wiebke Buch – Platz 1 in der AK TW40
Randi Katrin Hinz – Platz 3 in der AK TW45
Carlotta Vogt – Platz 2 in der AK WJA
Johanna Göke – Platz 1 in der AK WJB
Nina Pirschtat – Platz 9 in der AK TW25
Dirk Franzen – Platz 21 in der AK TM50
Kurz / Olympisch
Mark Hinz – Platz 5 in der AK TM50
Andreas Sauer – Platz 8 in der AK TM55
Ralph Diersch – Platz 1 in der AK TM65
Kai T. Richter – Platz 28 in der AK TM 5
Mittel 76,2er
Christian Pacheco Gonzalez – Platz 3 in der AK TM45
Triathlon in Wesel – Hier ging die Senioren Liga an den Start, für uns dabei
Ralf Bell, Christian Belting-Klar, Björn Grützner und Andreas Ley.
NEO Verbot im Badesee dazu flache Rad- und Laufstrecke, unsere Jungs haben das gemeistert. Platz 14 von 20 und in der Endtabelle macht sich leider bemerkbar das wir einen Start auslassen mussten somit Platz 17.
Übereinstimmend sprachen alle Triathleten am positivsten vom Schwimmen an diesem Wochenende!
Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten und Veranstalter für diese beeindruckende Leistungen unter extremen Bedingungen! Diese Hitze hat euch nicht erschüttert, im Gegenteil ihr habt diese hitzige Herausforderung gemeistert.
Ein voller Erfolg für Groß und Klein – der zweite Schüler Duathlon ging an den Start!
Am 26. August 2023 fand an der Luisenschule in Mülheim an der Ruhr die zweite Auflage des Schüler Duathlons statt, veranstaltet vom Marathon und Triathlon Mülheim e.V. Dieses Sportereignis für die jungen Schüler war ein großer Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Sport und Bewegung für unsere Jugend ist. Es bot den Schülern zwischen 6 und 13 Jahren eine aufregende Möglichkeit, ihre sportlichen Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Der Schüler Duathlon setzt sich aus den Disziplinen Laufen, Radfahren und erneutem Laufen zusammen. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass es keine Pausen zwischen den Disziplinen gibt. Dies erfordert nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Ausdauer und Koordination.
Die Schüler gingen hochmotiviert an den Start, um sich mit Gleichaltrigen zu messen und ihre Leidenschaft für den Sport zu entdecken. Spaß und gute Laune war in allen Gesichtern bei Groß und Klein zu finden, die Atmosphäre war ansteckend und Jubel garantiert. Bevor der Startschuss fiel, sorgte ein begeisterndes Warm-up-Programm dafür, dass die Teilnehmer bestens vorbereitet in die Wettkämpfe gingen. Die aufgeregten Teilnehmer wurden von ihren Familien, Freunden und den zahlreichen Zuschauern kräftig angefeuert und vom Applaus begleitet.
Jeder wurde als Gewinner gefeiert. Die unermüdlichen Anstrengungen und die persönlichen Bestleistungen jedes Teilnehmers wurden mit begeistertem Jubel honoriert. Diese herzliche Unterstützung trug dazu bei, dass die jungen Sportlerinnen und Sportler nicht nur körperlich, sondern auch mental gestärkt aus dem Wettkampf hervorgingen.
Besonders bewegend war der Zieleinlauf, bei dem jeder Teilnehmer eine wohlverdiente Medaille erhielt und der Olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ in seiner schönsten Form zum Ausdruck kam. Es war eine Erinnerung daran, dass der wahre Sieg darin liegt, sich selbst herauszufordern und die Freude an der Bewegung und am Sport zu erleben.
Um sicherzustellen, dass der Wettkampf fair und altersgerecht ablief, wurde er in verschiedenen Altersgruppen und Kategorien durchgeführt. Dies schuf ein Wettbewerbsumfeld, in dem jeder sein Bestes geben konnte.
Ein großer Dank geht an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die diese rundum gelungene Veranstaltung mit möglich gemacht haben. Ohne ihre Unterstützung wäre die reibungslose Durchführung dieser Veranstaltung nicht denkbar gewesen. Ihr Einsatz und ihre Hingabe für den Sport und die Jugend sind lobenswert.
Ohne die Unterstützung und das Engagement unserer großzügigen Sponsoren, Bäckerei Hemmerle, Isostar und Medl, wäre die Durchführung einer Veranstaltung dieser Größe und Qualität nicht möglich gewesen. Ihre Investition in den Sport und die Jugend hat dazu beigetragen, die Begeisterung für Bewegung und sportlichen Ehrgeiz bei unseren jungen Athleten zu wecken und zu fördern. Ihr Engagement für die Förderung des Sports in unserer Gemeinschaft verdient Anerkennung und Dankbarkeit.
„Der Schüler Duathlon hat sich als wichtiges Sportereignis in Mülheim an der Ruhr etabliert und zeigt einmal mehr, dass mit viel Engagement und Teamgeist viel bewegt werden kann.“
Sagt Ralf Bell, der Jugendtrainer von Marathon und Triathlon Mülheim e.V..
Neben dem sportlichen Wettkampf war das Wetter an diesem Tag auf unserer Seite und spielte hervorragend mit. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen trugen dazu bei, dass die Atmosphäre des Duathlons noch besser wurde.
Abseits der sportlichen Herausforderungen wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Mit selbstgebackenem Kuchen, belegten Brötchen und Kaffee konnten die Teilnehmer und Zuschauer sich an der Kuchenbar versorgen, um ihre Energiereserven aufzufüllen und die spannenden Wettkämpfe zu verfolgen. Die Einnahmen kommen der Jugendkasse des Vereins zugute und tragen so direkt zur Förderung der jungen Talente und ihrer sportlichen Aktivitäten bei.
Am Sport-Trödeltisch konnten die Teilnehmer und Besucher gut erhaltenes Sportequipment zu fairen Preisen erwerben. Diese Initiative diente nicht nur der Nachhaltigkeit, indem sie gebrauchte Sportausrüstung einer neuen Verwendung zuführte, sondern hatte auch einen wohltätigen Zweck. Die Einnahmen aus dem Sport-Trödeltisch werden dem Hospiz in Mülheim gespendet, um die wichtige Arbeit dieser Einrichtung zu unterstützen. Zusätzlich dazu hat sich der Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V. entschieden, die gesammelte Summe großzügig auf 150 € aufzustocken.
Das Feedback der Teilnehmer ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten.
„Vielen Dank für die tolle Organisation der Veranstaltung! Wir vom Triathlon Team Ratingen 08 waren mit 3 Startern dabei und alle hatten wahnsinnig viel Spaß!!! Nächstes Jahr sind wir definitiv wieder dabei!“
Besuchen Sie die Online-Galerie, um die besten Momente und Bilder zu sehen und sich von den Eindrücken mitreißen zu lassen.
Sie finden diese unter www.verrostet.de
Insgesamt war der diesjährige Schüler Duathlon an der Luisenschule wieder ein herausragendes Sportevent, welches die Begeisterung für Bewegung und sportlichen Ehrgeiz bei unserem jungen Teilnehmer, den anwesenden Familien und allen Zuschauern weckte. Wir freuen uns besonders darüber, dass wir in diesem Jahr deutlich mehr Teilnehmer hatten als bei der Premiere im letzten Jahr.
Wir freuen uns bereits auf die dritte Auflage im nächsten Jahr und hoffen, dass sie genauso erfolgreich sein wird wie die diesjährige. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Marathon und Triathlon Mülheim goes Rad am Ring
Adrenalinkick und Gemeinschaftsgefühl auf der legendären Rennstrecke!
Am vorletzen Juli Wochenende fand das spektakuläre Radsport-Event ”Rad am Ring“ auf dem legendären Nürburgring statt und zog tausende
begeisterte Radsportlerinnen und Radsportler aus aller Welt an. Zum 20. Mal jährte sich die Veranstaltung, die Sportlerinnen und Sportler
unterschiedlicher Altersgruppen und Leistungsniveaus zusammenbrachte, um ihre Leidenschaft für das Radfahren zu feiern.
Das dreitägige Event bot eine breite Palette an Radsportaktivitäten für Jung und Alt. Vom anspruchsvollen 24-Stunden-Rennen bis hin zu entspannten Touren
durch die malerische Eifelregion – für jeden Geschmack war etwas dabei. Rad am Ring ist für seine Vielfalt und den einzigartigen Mix aus Wettkampf und Freizeitspaß bekannt, was die Veranstaltung zu einem der Höhepunkte des Radsportjahres macht.
Mit 9665 Teilnehmern reizte Rad am Ring dieses Jahr deutlich mehr als je zuvor, Marathon und Triathlon Mülheim war mit 15 aktiven Radlern ebenfalls vertreten.
Die Hauptattraktion des Events war zweifellos das 24-Stunden-Rennen, bei dem sich mutige Fahrerinnen und Fahrer in Teams oder als Einzelpersonen einer echten Herausforderung stellten.
Judith Laichter, Dennis Wagener, Daniel Kirschner, Andreas Hedwig, Tobias Krause, Andreas Weymann, Michael Zaniol und Jörg Neuheuser bildeten zwei Vierer-Teams und kämpften von Samstagmittag bis Sonntagmittag auf der 26,1 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Die Kulisse und der Streckenverlauf des berühmten Nürburgrings verlieh dem Rennen eine einzigartige Atmosphäre, die 560 Höhenmeter mit Steigungen bis zu 18 % und die rasanten Abfahrten jenseits der 90 km/h sorgten für eine gehörige Portion Adrenalin.
„Aspaltblasen mit nur 5% Steigung fühlten sich da im Vergleich wie eine Abfahrt an“, kommentierte Jörg Neuheuser nach seiner ersten Runden durch die grüne Hölle, wie die Nordschleife auch genannt wird. „Hält die Technik, nicht nur am Rad!?“ scherzt Neuheuser der mit 2 neuen Hüftgelenken an den Start gegangen ist.
„Durch die grüne Hölle, hinab bei rasanten Abfahrten und immer wieder rauf bis zur Hohen Acht. Mit jedem Mal fühlte sich die Steigung länger und härter an. Der pfeifende Wind tat sein Übriges dazu. Also hieß es Windschatten finden und lutschen so oft es geht.“ kommentiert Tobias Krause weiter.
„Die Nacht! Ein unvergleichliches, unvergessliches Erlebnis bei völliger Dunkelheit die Runde zu fahren. Nur beleuchtet durch tausende rote Rücklichter und die Scheinwerfer der Mitfahrer. Sensationell!“ ergänzt Michael Zaniol der in der ersten Runde mit technischem Defekt liegen geblieben ist. 4 Speichen waren am Hinterrad gebrochen, der zweite Fahrer musste los und den Transponder einzusammeln. Das Rennen gerade erst gestartet und in der ersten Runde schon verloren …egal weiter geht’s!
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden nicht nur auf ihre körperliche Fitness, sondern auch auf ihre mentale Stärke und Ausdauer geprüft. Nahezu ohne Schlaf kämpften sie sich durch die Nacht, während tausende rote Rücklichter einen eindrucksvollen Lindwurm an Steigungen von bis zu 5 Kilometern Länge bildeten.
Die Dunkelheit, das Summen der Ketten und der Laufräder, das angestrengte Atmen der Aktiven, die Impressionen von tausenden roten Rücklichtern bleiben allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung, genauso wie der Stolz beim gemeinsamen Überqueren der Ziellinie.
Die Ergebnisse lassen sich sehen, so waren es am Ende 1.100 Kilometer mit 23.500 Höhenmetern. Damit wurde der Mount Everest im Vergleich nahezu 3-mal höhenmäßig erklommen.
Von den 794 an den Start gegangenen 4er Teams konnten sich unsere Athleten gut behaupten.
Team Marathon und Triathlon Mülheim 1 schaffte 20 Runden und somit 522 Kilometer, schnellste Runde 00:56:43 und somit Platz 424.
Team Marathon Triathlon Mülheim 2 schaffte 22 Runden und somit 574,2 Kilometer, schnellste Runde 00:50:29 und somit Platz 257.
Nicht nur die Rennen, sondern auch die einzigartige Atmosphäre und das starke Gemeinschaftsgefühl machten das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Zelten im Fahrerlager bei Rad am Ring schafft eine besondere Verbindung zwischen den Teilnehmern und dem Radsportgeschehen. Die Möglichkeit, direkt neben der Rennstrecke zu campen, erlaubt es den Teilnehmern, sich voll und ganz auf das Event einzulassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Von einfachen Zelten über Wohnwagen bis hin zu Foodtrucks – hier zeigt sich eine große Bandbreite an Unterkunftsmöglichkeiten. Die Nächte im Fahrerlager sind oft lebendig und gesellig, was das Erlebnis noch unvergesslicher macht.
Das Event bot auch andere Möglichkeiten die Grüne Hölle der Nordschleife zu erleben, wie die Tourenfahrer-Version mit 20,8 Kilometern Streckenlänge, 73 Kurven und rund 500 Höhenmetern. Johanna Göke, Paula Richter und Milena Menkinoski aus der Jugendabteilung von Marathon und Triathlon Mülheim ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit ihren Vätern – René Göke, Kai Richter und Saso Menkinoski sowie Ulrike Adriany – beim freien Fahren ihre Erfahrungen auf der Nordschleife zu sammeln. Sie absolvierten jeweils zwei Runden, sodass insgesamt gute 41 Kilometer und 1000 Höhenmeter von jedem bewältigt wurden.
Besonders beeindruckend war die Begeisterung der drei Teenagerinnen, die mit Respekt auf die Strecke gingen, aber ihre Fahrräder mit Leichtigkeit durch die Kurven lenkten und ihre Väter teileweise alt aussehen ließen.
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht berichtet Johanna Göke „Das fahren auf der Strecke hat mir sehr viel Spaß gemacht, war eine tolle Erfahrung und die Hohe Acht war zwar anstrengend aber echt super Training.“
Im Fahrerlager konnte Johanna mit ihrem Rad dem ausgefallenen Michael Zaniol aushelfen und ihm somit eine Weiterfahrt im 24-Stunden-Rennen ermöglichen – das ist wahrer Teamgeist!
„Da bin ich im nächsten Jahr auf jeden Fall am Start!“ hörte man von der begeisterten Ulrike Adriany beim Start des 24 Stunden Rennens.
„Ein tolles Gefühl auf den Spuren legendärer Rennfahrer unterwegs zu sein, auf einer breiten Rennstrecke, die eigentlich für starke Rennwagen gebaut wurde.“, berichtet René Göke von einem unvergesslichen Moment, als sein Rad auf dem berüchtigten Streckenabschnitt „Fuchsröhre“ mühelos auf knapp 90km/h beschleunigte.
Insgesamt war Rad am Ring nicht nur ein Radsportevent, sondern auch eine Feier des Teamgeistes und der Ausdauer. Die Organisatoren haben erneut bewiesen, dass der Nürburgring nicht nur für Motorsport, sondern auch für den Radsport eine einzigartige Kulisse bietet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen viele unvergessliche Momente mit nach Hause und freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf die Räder, fertig, los!“
Einmal um den See – die Vätternrundan
Unsere Mitglieder sind bei allen besonderen Events dabei, diesmal in Schweden!
Zusammen mit 13040 Radfahrende und Sabine in Begleitung von ihrem Mann, Sohn und einem Freund mitten drin.
Die Vätternrundan ist eines der bekanntesten Radrundfahrten für Amateure und Hobbyradfahrer weltweit. Es findet jedes Jahr in Schweden statt und ist nach dem Vättern-See benannt, um den die Strecke führt. Die Veranstaltung wurde erstmals im Jahr 1966 ausgetragen und hat sich seitdem zu einem beliebten jährlichen Ereignis entwickelt.
Die Strecke führt 315 Kilometer entlang des malerischen Vättern-Sees und bietet den Teilnehmern eine atemberaubende Landschaft mit Seen, Wäldern und idyllischen schwedischen Dörfern.
Insgesamt ist die Vätternrundan eine einzigartige Gelegenheit für Radfahrer, sich einer Herausforderung zu stellen, die sie an ihre Grenzen bringt, und gleichzeitig die wunderschöne Landschaft Schwedens zu genießen.
Sabine´s Bericht gibt uns einen weiteren Einblick in die Faszination und den besonderen Spirit, den die Vätternrundan ausmacht.
Samstag 17.06.2023 die Teilnahme an der Vätternrundan stand bevor und das bei Top Wetter, kein Tropfen Regen und Sonne satt so sollte es auf die Strecke gehen.
Der Wecker klingelte um 3.00 Uhr morgens, wir hatten unseren Startzeitpunkt auf 4.24 Uhr festgelegt. Es waren etwa 60-70 Fahrerinnen und Fahrer in der Startgruppe, die sich bereit machten, die Herausforderung anzunehmen. Ein Motorrad führte uns aus der Stadt hinaus und dann war es soweit – freie Fahrt! Die ersten 100 Kilometer vergingen wie im Flug, der Wind war kaum zu spüren. In Zweierreihen bis zu Fünferreihen fuhren wir wie ein riesiger Fahrradzug. Wir schlängelten uns mit hoher Geschwindigkeit der Landstraße entlang.
Kurz vor 8 Uhr erreichten wir Jönköping, wo wir eine willkommene Pause einlegten. Es gab Köttbullar mit Kartoffelbrei und Preiselbeeren, eine wohltuende Abwechslung zu den ganzen Energiegels in unseren Trinkflaschen. An der Strecke gab es insgesamt 8 top organisierte Versorgungsdepots, die uns mit allem versorgten, was wir brauchten.
Nach Jönköping wurde die Strecke hügeliger und der Wind frischer. Die Gruppen mischten sich immer wieder neu, und es wurde herausfordernder. Um 11 Uhr in Hjo, nach 171 Kilometern und mehr als der Hälfte der Strecke, stärkten wir uns mit Lasagne am Seeufer.
Die nächsten Etappen führten uns durch Karlsborg, vorbei an einer imposanten Festung und über eine Brücke des Göta-Kanals, Zwangspause wir mussten ein Schiff passieren lassen. Danach fuhren wir durch Wälder, Schärenlandschaften und kleine Seen. Die Natur Schwedens zeigte sich von ihrer schönsten Seite.
Ab dem Mittag wurde die größte Herausforderung die Hitze. Ich war dankbar für jede Abkühlung, sei es durch eine Wasserspritze in Askersund oder den Gartenschlauch eines schwedischen Jungen in Dalby.
Die Stimmung an der Strecke war Klasse! An vielen Stellen wurden wir angefeuert, und es fanden sogar kleine Garten- & Straßenpartys statt.
Wir passierten eine Zinkmine, durchquerten zahlreiche Wälder, kleine Seen und meisterten Hügel auf und ab. Wir fuhren und fuhren und fuhren, bis wir schließlich nach 12 Stunden und 44 Minuten das Ziel in Motala erreichten. Davon waren 11 Stunden und 2 Minuten reine Fahrzeit, der Rest wurde für Trinken, Essen, Dixie und das Auftragen von Sonnencreme verbraucht.
Was für ein Fahrradfest!
Zum Abschluss gab es keine Eistonne, aber Ausschwimmen im 17 Grad kühlen Vätternsee, Champagner und ein Festmahl.
Vielen Dank @ Vätternrundan, es war toll! Das war bestimmt nicht das letzte Mal!
Danke Sabine für Deinen Bericht!
Ein Unvergessliches Abenteuer beim Gletscher Marathon in Österreich
Familie Buch – Urlaub ohne Sport? Nicht mit uns!
Wenn Wandern und der Bikepark nicht für zwei Wochen ausreichen, suchen wir nach neuen sportlichen Herausforderungen. Und so stießen wir auf den österreichischen Wettkampfkalender, der uns interessante Möglichkeiten bot. Der Gletscher Marathon mochte zwar nicht unsere erste Wahl sein, aber die Neugier siegte. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Die Internetseite des Marathons offenbarte auch kürzere Läufe mit einer Staffelwertung – perfekt für uns. Ohne zu zögern, meldeten wir uns zu viert an. Das Besondere: Die gesamte Strecke des Wettkampfs, einschließlich des Marathons, führte fast ausschließlich bergab. Bestzeiten waren somit vorprogrammiert, aber auch Muskelkater an Stellen, von denen wir bisher nichts wussten.
Einen Tag vor dem Wettkampf erkundeten wir bereits die Strecke und holten unsere Startunterlagen ab. Die obligatorische Pastaparty durfte natürlich nicht fehlen. Die Spannung stieg und als wir in unserer Ferienwohnung ankamen, bereiteten wir uns auf den kommenden Tag vor.
Am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr klingelte der Wecker. Kurzzeitig zweifelten wir an unserem Verstand, doch schnell versicherten wir uns, dass wir alle Tassen im Schrank hatten. Wir packten unsere Sachen, weckten die Kinder und machten uns auf den Weg zum Zielort. Dort erwartete uns bereits der Bus, der uns zum Start brachte. Wir wärmten uns auf, obwohl wir kaum Aufwärmübungen benötigten – wir waren alle heiß wie Frittenfett.
Unser Gepäck wurde per Shuttle zum Ziel transportiert, sodass wir nur noch laufen mussten. Die Nervosität stieg und schließlich ging es los. Die ersten Kilometer waren beeindruckend schnell, doch bei einem nahezu bergab verlaufenden Kurs war das keine Überraschung. Pauls Uhr zeigte 3:50 Minuten pro Kilometer an, dicht gefolgt von Wiebke. Theo und ich folgten mit etwas Abstand. Nach den aufregenden ersten Metern fühlte sich der einzige kleine „Anstieg“ wie ein Klettersteig an. Doch nachdem wir ihn geschafft hatten, begann bereits der Endspurt. Noch einmal alle Kräfte bündeln und Gas geben. Glücklich erreichten wir das Ziel, während Paul und Wiebke mit Platz 2 und 3 auf dem Podium landeten. Theo verpasste als Vierter nur knapp einen Platz auf dem Treppchen. Das Schönste war, dass wir als Team und Familie dieses großartige Ereignis gemeinsam auf dem Podium feiern konnten. Was für ein Erlebnis!
Die Euphorie begleitete uns noch bis zum nächsten Tag, aber der Muskelkater verschonte uns an Stellen, von denen wir bisher nichts geahnt hatten, nicht. Dennoch sind wir uns einig: Wir werden wiederkommen…
Klares Wasser und Tagebau – was für ein Kontrastprogramm für Ulrike beim Indeland Triathlon!
„Was für ein Tag! Früh aufstehen hieß es für mich, aber es hat sich gelohnt.
Eine lange Anreise von ca. 100 km nach Aldenhoven stand an, gefolgt von einer Radfahrt zur Wechselzone 1 am wunderschönen Blausteinsee, die etwa 9 km entfernt war. Das Wetter war heiß, aber die leichte Wolkendecke hat uns Athleten der Halbdistanz etwas Erleichterung verschafft. Die 28 Grad haben sich während des gesamten Wettbewerbs gehalten.
Der Start begann mit 1,9 km Schwimmen im klaren Wasser des Blausteinsees, gefolgt von einem steilen Bergaufstieg von ca. 300 Metern in die Wechselzone 1. Von dort aus ging es auf zwei Runden von jeweils 44 km mit dem Rad. Das Besondere an dieser Radstrecke war der Braunkohletagebau. Dank der Erlaubnis von RWE durften wir Athleten durch das Betriebsgelände und das Kraftwerk Weißweiler fahren. Aus Rücksicht auf uns wurde die Braunkohleproduktion während des Wettkampfs gestoppt, was wirklich bemerkenswert war.
Auf dem Kraftwerk-Gelände konnten wir uns mit Getränken und Gels stärken, um neue Energie zu tanken.
Nach 88 km endete die Radstrecke in Aldenhoven in der Wechselzone 2. Dann begann der 20 km lange Lauf, auf einer 5 Kilometer Runde die ich insgesamt viermal bewältigen musste.
Gegen Ende des Laufs gab es leider einen Engpass an Bechern und Flaschen seitens des Veranstalters. Aber sie haben improvisiert, indem sie benutzte Becher und Radflaschen gesammelt, flüchtig ausgespült und wiederverwendet haben. Nun gut, in solchen Situationen muss man flexibel sein. 😊
Nach 5 Stunden und 38 Minuten habe ich schließlich das Ziel erreicht. Sowohl ich als auch meine Fangemeinde sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Es war ein intensiver Tag, aber es hat sich gelohnt 💪
Herzlichen Glückwunsch, Ulrike! Wir möchten dir danken, dass du uns an deinem Wettkampf teilhaben lässt.
Deine Leistung ist beeindruckend, und es ist großartig, dich dabei zu unterstützen. Danke dafür!
„The Championship“ in Šamorín und Lise war am Start!
In der Slowakei, unweit der Grenzen zu Österreich und Ungarn, liegt am Ufer der Donau die Kleinstadt Šamorín und hier fand „The Championship“ statt.
Das hochkarätige Triathlon-Event, welches von der Professional Triathletes Organisation (PTO) organisiert wird, gilt als eines der herausragenden Triathlon-Events weltweit und zieht Jahr für Jahr ein begeistertes Publikum an. Die Veranstaltung bietet nicht nur ein spannendes Rennen, sondern auch eine einzigartige Atmosphäre und ein Festival rund um den Triathlon-Sport. Es ist die Gelegenheit für Triathlon-Fans, die besten Athleten der Welt in Aktion zu sehen und den Sport zu feiern.
Zudem ist „The Championship“ bekannt für seine starke Konkurrenz sowie das hohe Niveau der teilnehmenden Athleten und gilt deshalb als eine der prestigeträchtigsten Veranstaltungen, bei der die besten Triathleten um den Titel des Weltmeisters kämpfen.
Jahr für Jahr folgen sowohl professionelle als auch Amateur-Triathleten aus der ganzen Welt dem Ruf von „The Championship“ in Šamorín. Die Teilnehmer müssen sich entweder über Qualifikationsrennen oder über eine Einladung der PTO qualifizieren.
Letztes Jahr qualifizierte sich Lise in der atemberaubenden Kulisse der Tiroler Alpen bei der Challenge Kaiserwinkel-Walchsee für die Championships.
Klar – wir reden hier vom oberen Ende des Breitensports. Aber das zeigt eben die Vielfalt bei Marathon und Triathlon Mülheim.
Lise „The Working Triathlete“ schafft es, all das mit ihrem anspruchsvollen Job zu vereinbaren. Der Name ist also Programm! Wenn sie nicht gerade ihr Training abspult, jongliert Sie beruflich mit Terminen, Meetings und Projekten, als wären sie Teil ihres Triathlon Trainings.
Die Fakten – herausfordernd
– Schwimmen: 1,9 Kilometer in einem Nebenkanal der Donau bei frischen 14,3°C
– Radfahren: 90 Kilometer auf flachem Terrain, dafür auf der ersten Hälfte mit Gegenwind
– Laufen: 21 Kilometer in grandioser Kulisse – auf einer Pferderennbahn waren 5 ½ Runden zu absolvieren und dabei fast die Hälfte auf Gras
Das Ergebnis – grandios
Platz 10 im Gesamtklassement der Frauen, Platz 4 in der Altersklasse mit einer Zeit von 4:42:55 und somit persönlicher Bestzeit!
Sie lag nur knapp 7 Minuten hinter der Erstplatzierten. Insgesamt nahmen 481 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Wettbewerb teil, darunter 175 Frauen.
GLÜCKWUNSCH!
Lise zeigt uns, dass man sowohl sportlich als auch beruflich erfolgreich sein kann, ohne dabei die Motivation zu verlieren.
Dann sind wir mal auf die „Challenge Roth“ gespannt… 😉
Jugend Trainingslager Latsch 2023
Resümee des Jugend Trainingslagers 2023
Das erste große Trainingslager der Jugend fand in Latsch (Südtirol) in der ersten Osterferienwoche 2023 statt. Das TL hatte das Ziel, im Bereich der Kraftausdauer und Grundlagenausdauer Akzente zu setzen. Es wurden viele Schwimmkilometer gemacht, wobei die Serien mit Varianten (Flossen, Pullkick, Kleidung) aufgelockert wurden. Auf dem Rad ging es um Kraftausdauer (Alpenstraßen!) und Grundlagenausdauer (Radwege). Beim Laufen stand die Grundlagenausdauer und Kraftentwicklung durch Bergsprints im Vordergrund. Hinzu kamen Koppeleinheiten, Wechseltraining und etwas Athletik. Auch ein Rad Workshop durfte nicht fehlen. Ach ja, unzählige Bananen und Energieriegel wurden verzehrt.
Mit 24 Einheiten war der Wochenplan voll gespickt: 6x Schwimmen, 6x Laufen, 6x Radfahren u.v.m. Der Nachwuchs hat fast alles mitgemacht; die Motivation war extrem hoch und das Mannschaftsgefühl vorbildlich. Zum Erfolg hatte u.a. die hervorragende Stimmung, die großartige Hilfe der Begleiter und das wahnsinnig schöne Wetter im Vinschgau beigetragen.
Es war die bisher härteste Trainingswoche des Nachwuchs und alle haben bis zum Schluss durchgehalten – unglaublich, unkaputtbar! Die Wettkämpfe können kommen.
IRONMAN HAWAII
Ein Bericht von Andreas Weymann
Ironman 70.3 World Championship 2022 in Saint George, Utah 🏊🚵♂️🏃
Beitrag von Ralf Bell
World Championship: Das lass ich mir mal auf der Zunge zergehen. Definitiv war es eine grandiose Veranstaltung, die aufgrund mehrerer Aspekte seines Gleichen sucht.
Ich war mit meiner Tochter Melanie und ihrem Freund Henno über Las Vegas 4 Tage zuvor angereist. Jetlag und die Aufregung bereiteten mir schlaflose Nächte (eine frühere Anreise war wegen ausgeschöpfter Urlaubstage nicht möglich). Unsere Unterkunft lag in Hurricane, etwa 30min vom Wettkampfgeschehen entfernt. In Vegas hatte ich mir ein Rennrad der Marke BMC, Kategorie Marathon, geliehen, da ich mein TT aus Kapazitätsgrenzen des Fluges nicht nachbuchen konnte. In St George und Umgebung waren alle Räder bereits vergeben. Das Leihrad modifizierte ich noch mit Aerobars, Sattel und Wattmesspedalen. Am Freitag konnte ich fast beschwerdefrei eine kurze Lauf- und Radeinheit absolvieren. Zu Wochenanfang hatte ich noch eine spürbare Rippenfellentzündung (Herkunft unklar, vllt noch ein Corona Nachspiel). Etwas Sorge machten mir die prognostizierten äußeren Bedingungen: Wassertemperatur 15C und 4C Lufttemperaturen am Morgen 😳. Für den ersten Wechsel hatte ich daher Weste, Armlinge und eine leichte Windjacke eingeplant.
Renntag: Aufstehen um 4 Uhr, erstes Frühstück, Fahrt nach St George, von dort in die Shuttles, die uns zum See Sand Hollow Reservoir südlich von Hurricane brachten. 7:00 Radcheck mit Reifendruck nachbessern, zweites Frühstück, Toilettengang, Neo anziehen (es war ziemlich kalt). Melanie und Henno kamen mit anderen Shuttles für die Zuschauer gerade noch pünktlich zum Start: 8:37 für AK 55 in Gruppe 8 mit 312 Athleten. Die Pros starteten um 7:30 in der Morgendämmerung und waren schon 1h unterwegs. Kurzes Warm-up und ab ging es ins kalte Nass mit Rolling Start a 10 Personen. Die ersten Meter liefen nach kurzem Kälteschock recht gut; ich bin gleich auf die vorliegende Gruppe aufgeschwommen. Dann bemerkte ich, wie unruhig das Wasser wurde. Ich habe auf den ersten 500m viel Wasser geschluckt, was meinen Rhythmus deutlich störte. Dann konnte ich wieder in einen guten Flow finden und überholte mehrere Schwimmer. Nach 35min (wollte eigentlich 32min) und guter Platzierung im oberen Mittelfeld war der erste Teil geschafft. Die Wechselzone war sehr lang und ich hatte viel anzuziehen. 8min Wechselzeit bei 5C 🥶waren nicht schnell 🙁. Mein Leihrad hatte ich schnell gefunden und auf ging’s zur Radstrecke. Ups! Meine Tacho ließ sich nicht aus dem Standby Modus erwecken. Mist! Reset klappte auch nicht. Also dann nach Gefühl drücken. Die Radstrecke führte zunächst um den halben See, bevor auf der Landstraße Richtung Hurricane der erste knackige Anstieg kam. Dann Abbiegen Richtung St George mit schneller Bergabfahrt. Dort wartete der nächste längere Anstieg und es wurde ziemlich wellig. Auf schnell folgte langsam und wieder schnell usw. Einen guten Rhythmus konnte ich nicht finden, zumal meine gefüllte Seewasserblase mir einen notwendigen Pitstop bescherte. Nach Zweidrittel der Strecke wartete ein 5k langer Anstieg durch den wunderschönen Snow Canyon auf uns. Es wurde sehr anstrengend aber auch sehr sehenswert. Die letzten 10k ging es zügig bergab. Spätestens hier hatte ich mein TT vermisst. Nach 3h Radzeit mit 1000 Hm erreichte ich die zweite Wechselzone. Auch wenn ich viele Plätze verlor, mehr war mit dem BMC nicht drin und hatte ich zudem nicht erwartet.
Jetzt setzte ich auf die letzten Körner für den Halbmarathon und gleich ging es 5k den Hügel hoch. Etwa 25min waren daher echt flott. 5k runter gingen noch schneller. Die zweite Runde wurde sehr zäh. Ich wusste, was mich auf dem 5k Anstieg erwartete und ging es deutlich mit mehr Respekt an. Plötzlich lief Thorsten aus Oberhausen an mir vorbei und grüßte sehr freundlich. Ein kurzer Smalltalk, der nicht der letzte sein sollte. Im zweiten Abschnitt nahm ich jede Verpflegungsstation gehend mit. In der Hoffnung auf den 5k bergab etwas Zeit gut zu machen, belehrten mich meine krampfenden Oberschenkel ab 17k eines Besseren. Also Turn-down und Salztabletten einschmeißen, was ich ohne hin schon alle 20min tat. Plötzlich kam Thorsten nach Pitstop schon wieder an mir vorbei, und wir sind umarmend für ein Video gemeinsam gelaufen (tolle Geste 🤟). Nach 5:35 erreichte ich überaus happy das Ziel und freute mich riesig auf meine Begleiter 🤩.
Saisonabschluss geglückt ‼️, wobei es ein Jahr mit vielen Verletzungen und einer Corona Erkrankung noch Ende September war.
Ganz lieben Dank an meine Frau Jana & Familie 🥰, die sehr viel Verständnis für meine Leidenschaft haben, und den spitzenmäßigen Vereins- und Freundesupport zuhause. In Gedanken habt ihr permanent an der Strecke gestanden.
@MarathonundTriathlonMülheim ist für mich der beste Club 😍‼️
Ironman Utah und die Canyons sind definitiv eine Reise wert.
#marathonundtriathlonmülheim; #ironman70.3worldchampionship
Many thanks to the great people of #ironman70.3stgeorge. You did an awesome job. 💯
Benedict bei der Challenge Salaou – Rennbericht
Mit Fotos: Debütant siegt beim Rennbahn-Cross am Raffelberg – waz.de
17.MWB Rennbahn-Crosslauf – 12. Dezember 2021
Eigentlich mag ein solches Wetter niemand – graue Wolken, Nieselregen, Kälte. Doch für unseren 17. MWB Rennbahn-Crosslauf, den wir am 12. Dezember auf der wunderschönen Raffelberger Galopprennbahn veranstalteten, waren es die perfekten Bedingungen: Egal auf welcher Strecke die 249 Teilnehmer unterwegs waren, es gab einige matschige Hindernisse zu überwinden. In der Halle gab es Heißgetränke – und die Rückmeldungen am Ende des Tages waren überwältigend.
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Saisonabschluss
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