Verbandsstützpunkt für Triathlon Jugend Leistungssport

Liebe Mitglieder, Sportbegeisterte und Freunde des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. (MTMH),

wir freuen uns, eine tolle Neuigkeit mit euch teilen zu können: Im Februar 2024 wurde der MTMH offiziell zum Verbandsstützpunkt für den Triathlon Jugend Leistungssport ernannt – eine Auszeichnung, verliehen vom Nordrhein-Westfälischen Triathlon Verband e.V. (NRWTV), die nicht nur unsere erfolgreiche Jugendarbeit würdigt, sondern auch einen bedeutenden Fortschritt in der Förderung des Leistungssports innerhalb unseres Vereins markiert.

Optimale Bedingungen für junge Talente

Ralf Bell, Leiter der Jugendabteilung des MTMH, betont die wachsende Bedeutung des Leistungssports innerhalb des Vereins: „Die Auszeichnung bestätigt, dass wir optimale Bedingungen für die ganzheitliche Förderung junger Talente schaffen.“ Unser umfassendes Leistungspaket für Nachwuchssportler umfasst professionelles Training durch lizenzierte Trainer vom DOSB, Zugang zu erstklassigen Trainingsstätten, individuelle Förderung und eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Partnern, um eine ausgewogene Balance zwischen Schule und Sport zu gewährleisten.

Zusammenarbeit für optimale Talentförderung

Die enge Vernetzung von Schulen, Vereinen und Sportverbänden ist entscheidend, um eine optimale Kombination von schulischer und sportlicher Ausbildung zu ermöglichen. Der MTMH kooperiert mit der Luisenschule in Mülheim an der Ruhr und dem Triathlon Landesstützpunkt in Essen, um die Möglichkeiten für unsere jungen Talente zu erweitern und ein noch umfassenderes Trainingsumfeld zu schaffen.

Schüler Duathlon – Eine Plattform für neue Talente

Ein herausragender Baustein unserer Nachwuchsförderung ist der Schüler Duathlon, der dieses Jahr bereits zum dritten Mal stattfindet. Diese Veranstaltung ermöglicht es jungen Sportlerinnen und Sportlern, ihre ersten Schritte im Triathlonsport zu unternehmen und ihre Begeisterung für Ausdauersportarten zu entdecken.

Ein Verein für alle Sportbegeisterten

Die Auszeichnung als Verbandsstützpunkt ist eine verdiente Anerkennung für die erfolgreiche Jugendarbeit des MTMH. In den letzten Jahren haben wir im Bereich Breiten- und Leistungssport beeindruckende Fortschritte gemacht, was dem engagierten Team zu verdanken ist, das vor vier Jahren die Leitung des Vereins übernommen hat. Der MTMH ist stolz darauf, einen positiven Beitrag zur Förderung des Sports, zur Steigerung der Fitness und zur individuellen Entwicklung von Sportlerinnen und Sportlern jeden Alters zu leisten.

Sportliche Grüße,

Das Team des Marathon und Triathlon Mülheim e.V.

Die Kraft des Kerns: Warum Rumpfstabilität für Ausdauersportler entscheidend ist

Für viele Ausdauersportler stehen Schwimmen, Radfahren und Laufen im Mittelpunkt ihres Trainings. Die Zeit, die in diesen Disziplinen investiert wird, ist enorm, während ein oft vernachlässigter Aspekt des Trainings im Schatten bleibt: das Stabilisierungs- und Krafttraining, auch bekannt als „Stabi“. Beim Marathon und Triathlon Mülheim e.V. wird dieser wichtige Baustein des Trainingsplans montagsabends besonders betont.

Die unbequeme Wahrheit über Rumpfstabilität
Stabi-Training ist oft ungeliebt, denn es bringt die Schwächen in der Körperstatik gnadenlos ans Licht. Die Vorstellung, dass Stabi-Übungen nicht die gleiche direkte Auswirkung auf die Geschwindigkeit haben wie kilometerlange Läufe oder intensive Radtouren, ist jedoch ein Trugschluss. Im Gegenteil, eine gut entwickelte Rumpfstabilität verbessert die Leistung in jeder Disziplin und macht letztendlich jeden Athleten bei gleicher Ausdauerleistung schneller.

Der Schlüssel zu Stabilität: Übungen mit Eigengewicht
Im Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V. setzen erfahrene Läufer und Triathleten, auf spezielle Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder Kleingeräten. Maschinentraining tritt in den Hintergrund, während die Fähigkeit, Kraft aufzubringen und dabei das Gleichgewicht zu halten, im Fokus steht. Diese gezielten Übungen fördern nicht nur die muskuläre Balance, sondern steigern auch die Stabilität im gesamten Körper.

Verletzungsvorbeugung als Schlüssel zur Leistungssteigerung
Lise und Janik Emmendörfer leiten montagsabends ein spezielles Stabilitäts- und Krafttraining im Verein. Ihr Fokus liegt darauf, die Muskulatur gezielt zu stärken, um die Laufleistung zu verbessern und gleichzeitig Verletzungen vorzubeugen. Die Übungen zielen darauf ab, die muskuläre Balance zu fördern und die Stabilität im gesamten Körper zu erhöhen. Dieses Training wird zu einer perfekten Ergänzung des Wochentrainings.

Individualität im Fokus
Vom Anfänger bis zum erfahrenen Triathleten sind alle willkommen, da die Übungen bei Bedarf individuell skaliert werden. Die Trainer legen besonderen Wert darauf, dass jeder Sportler, unabhängig von seinem aktuellen Fitnesslevel, von den Vorteilen des Rumpfstabilitätstrainings profitieren kann.
Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht es jedem Teilnehmer, in seinem eigenen Tempo und entsprechend seinen individuellen Fähigkeiten zu trainieren.

Die Rundum-Lösung für verbesserte Leistungsfähigkeit
Die Kombination aus dem Trainingsangebot über die Woche verteilt und dem gezielten Stabilitäts- und Krafttraining am Montag bietet den Mitgliedern des Vereins Marathon und Triathlon Mülheim e.V. ein umfassendes Paket für eine verbesserte Leistungsfähigkeit und eine gesunde, nachhaltige Sportliche Entwicklung. Der Montagabend wird somit zu einem entscheidenden Element für Athleten, die nicht nur ihre Ausdauer, sondern auch ihre Körperstabilität und damit ihre Gesamtleistung verbessern möchten.
In der Hektik des Trainingsalltags sollte also das „unbeliebte“ Stabi-Training nicht unterschätzt werden. Es ist der Schlüssel zu einer ganzheitlichen Athletik und legt den Grundstein für eine erfolgreiche Ausdauerkarriere.

Mehr über … Athletik – Kraft – Stabilität

Wann und Wo

  • Jeden Montagabend um 19 Uhr
  • Sporthalle Rembergschule, Rembergstr. 7, 45470 Mülheim an der Ruhr
  • Bei gutem Wetter, besonders im Sommer, findet das Training auch draußen statt – sei es in der Müga oder an der Ruhr.

Junge Talente auf dem Weg zum Erfolg

Der Marathon und Triathlon Mülheim e.V. präsentiert stolz seine aufstrebende und wachsende Jugend Leistungsgruppe, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, junge Talente über einen Zeitraum von zwei Jahren für den Landeskader zu qualifizieren. Mit einer der stärksten Nachwuchsgruppen in NRW bietet der Verein optimale Trainingsbedingungen und strukturiertes Coaching durch einen qualifizierten Trainerstamm unter der Leitung von Trainer Ralf Bell.

Die Grundlage für die Vorbereitung auf internationale Anforderungen bildet die Rahmentrainingskonzeption der Deutschen Triathlon Union (DTU). Diese wurde von Trainer Ralf Bell erfolgreich an die Gegebenheiten des Vereins angepasst, um eine zielgerichtete Entwicklung der Nachwuchstriathleten zu ermöglichen.

Trainingsplanung und Flexibilität
Der Rahmentrainingsplan fungiert als Leitfaden für Vereine, Trainer, Athleten und Eltern. Er ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Sportlerinnen und Sportler. Die strukturierte Trainingsplanung berücksichtigt den normalen Tages- und Wochenrhythmus und insbesondere schulische Verpflichtungen im Nachwuchsalter. Dabei steht die Gesundheit der Athleten im Fokus, und der Plan erlaubt eine flexible Anpassung an unterschiedliche Bedingungen.

Ganzheitliche Förderung
Der Verein legt nicht nur Wert auf sportliche Leistungen, sondern auch auf die persönliche Entwicklung der Athletinnen und Athleten. Die drei Säulen Schule, sportliche Entwicklung und Persönlichkeitsentwicklung stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das Training wird so strukturiert, dass die jungen Sportler ihre Ziele erreichen können, ohne im schulischen Alltag überlastet zu werden.

Projekt Kadernominierung 2025
Die Projektziele erstrecken sich über zwei Jahre mit maßgeschneiderten Trainingsplänen für den mittelfristigen Leistungsaufbau. Teilziele für 2024 beinhalten die Erfüllung von Normkriterien für die Landeskaderaufnahme und eine Platzierung unter den Top 5 bei den NRW Landesmeisterschaften. Für 2025werden die Erfüllung aller Normkriterien und eine Platzierung unter den Top 3 bei den NRW Landesmeisterschaften angestrebt.

Ausrüstung, Elternunterstützung und Trainingsablauf
Die gesteigerten Anforderungen im Leistungssport erfordern eine hochwertige Sportausrüstung.
Die Unterstützung der Eltern spielt eine entscheidende Rolle im Trainingsalltag. Ohne das „Elterntaxi“, organisatorisches Geschick und finanzielle Unterstützung wäre eine erfolgreiche Teilnahme kaum möglich. Das Training erstreckt sich über verschiedene Trainingsorte – Sportplätze, Schwimmbäder, Sporthallen und auch Online – und bietet vielfältige Möglichkeiten.

Das Trainerteam
Unter der Leitung von Ralf Bell (B-Lizenz Leistungssport), Ulrike Adriany (C-Lizenz Leistungssport) und Patrick Kodjayan (Übungsleiter) wird der Nachwuchs kompetent angeleitet und entwickelt. Nicht nur Fachwissen sondern auch ehrenamtliches Engagement und Leidenschaft bilden das Fundament für den Erfolg. Darüber hinaus wird eng mit dem Triathlon Landesstützpunkt in Essen zusammengearbeitet.

Die Leistungsgruppe des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. schafft nicht nur die Grundlage für höchste sportliche Ziele, sondern auch für eine umfassende Förderung junger Talente. Aktuell trainieren fünf Athletinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren mit beeindruckendem Trainingsumfang von 8 bis 14 Sporteinheiten pro Woche. Der Verein ist stolz auf seine engagierten Athletinnen und Athleten, die gemeinsam mit dem Trainerteam den Weg zum Erfolg beschreiten.

Für weitere Informationen und Anfragen steht Ihnen unser Leiter der Jugendabteilung Ralf Bell gerne zur Verfügung.

Gemeinsam laufen, voneinander lernen: Laufabteilung Marathon und Triathlon Mülheim e.V. im Wandel

Die Laufabteilung des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. befindet sich in einer spannenden Phase des Wandels. Nach über drei Jahren erfolgreicher Leitung durch Jesus Conde übernimmt ein neues Team die Verantwortung. Wir schauen mit Dankbarkeit auf die vergangene Ära zurück und sind gespannt auf die vielversprechende Zukunft.

Die Leitung der Laufabteilung liegt nun kommissarisch in den Händen von Uwe Kleinert, der diese Rolle bis zur Wahl auf der nächsten Jahreshauptversammlung im April übernimmt.
Uwe Kleinert hat sich unterstützende Expertise organisiert und ein Team erfahrener Läuferinnen und Läufer steht ihm zur Seite.

Unsere Laufgemeinschaft ist bunt und vielfältig, bestehend aus Läufern und Läuferinnen unterschiedlicher Altersklassen und Leistungsstufen. Egal ob passionierter Hobbyläufer oder ambitionierter Athlet, bei uns findet jeder seinen Platz. Die Laufabteilung steht offen für alle, die das Laufen für sich entdecken möchten. Wir bieten nicht nur eine herzliche Gemeinschaft, sondern auch Anleitungen und Begleitung für Laufanfänger.

Das Herzstück unseres Trainingsprogramms sind die gemeinsamen Trainingseinheiten dienstagsabends unter Anleitung erfahrener Trainer. Hier wird das Tempo individuell zugeordnet, und verschiedene Gruppen ermöglichen ein Training auf dem jeweiligen Leistungsniveau. Die Skalierung des Trainings basiert auf dem wertvollen Erfahrungsaustausch erfahrener Läuferinnen und Läufer, denn bei uns steht der gemeinsame Fortschritt im Fokus.

Die Einbindung des Bahntrainings bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Laufgemeinschaft zu stärken. Das Oval ermöglicht uns, uns alle zu sehen, unabhängig von der Geschwindigkeit. Diese Perspektive fördert nicht nur die Motivation, sondern erlaubt auch eine individuelle Anpassung des Trainings.

Das Angebot wird nun durch die Lauftreffs am donnerstagabend und samstagmorgens erweitert. Eine Gelegenheit, die Natur zu genießen, Gleichgesinnte zu treffen und die Woche sportlich ausklingen zu lassen. Die Strecken werden an die Teilnehmer angepasst, und die Gruppenbildung erfolgt nach individuellen Vorlieben und Leistungsniveaus. Gemeinschaft steht im Mittelpunkt unseres Vereins. Der Lauftreff am Samstag ist nicht nur eine sportliche Aktivität, sondern auch eine Möglichkeit, Mitglieder für Mitglieder zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.
Wir schaffen eine unterstützende Umgebung, in der sich jeder willkommen fühlt und voneinander lernen kann.

Um die Vielfalt unseres Trainings weiter zu stärken, integrieren wir regelmäßig das Lauf-ABC zur Verbesserung der Lauftechnik und -koordination. Die ganzheitliche Gesundheit und Verletzungsprävention stehen im Fokus unseres Trainingsansatzes.

Als Ergänzung zu unserem Lauftraining bieten wir montagsabends ein spezielles Stabilitäts- und Krafttraining an. Dieses Training wird von den erfahrenen Läufern und Triathleten Lise und Janik Emmendörfer geleitet. Sie haben sich darauf spezialisiert, die Muskulatur gezielt zu stärken, um die Laufleistung zu verbessern und gleichzeitig Verletzungen vorzubeugen. Unter ihrer Anleitung werden Übungen durchgeführt, die die muskuläre Balance fördern und die Stabilität im gesamten Körper erhöhen. Der Montagabend wird somit zu einer perfekten Ergänzung des Wochenendtrainings. Die Kombination aus Lauftraining am Samstag und dem gezielten Stabilitäts- und Krafttraining am Montag bietet unseren Mitgliedern ein umfassendes Paket für eine verbesserte Leistungsfähigkeit und eine gesunde, nachhaltige Laufpraxis.

Der „Neustart“ unserer Laufabteilung ist eine Einladung an alle Laufbegeisterten, sich uns anzuschließen. Egal, ob du gerade erst mit dem Laufen beginnst oder schon Erfahrung mitbringst, bei uns findest du Gleichgesinnte, Trainer, die dich unterstützen, und eine herzliche Gemeinschaft, die gemeinsam Ziele erreichen möchte. Laufen verbindet – sei Teil unserer Läuferfamilie!

Marathon und Triathlon Mülheim unterstützt Hospiz mit Spende

Im Rahmen des Schüler Duathlons an der Luisenschule hat der Marathon und Triathlon Mülheim e. V. 150 Euro für das Hospiz Mülheim gespendet.

Bei der Veranstaltung gab es einen Spendentisch, an dem der Verein Sportsachen gegen eine Spende abgegeben hat. Es gab Laufschuhe, Trikots, Radhelme, aber auch andere Sportartikel wie Schwimmbrillen oder Tennisschläger.

Die Spendenbereitschaft war groß. So kamen insgesamt 150 Euro zusammen, die nun an das Hospiz Mülheim gespendet wurden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Aktion so viel Geld für das Hospiz sammeln konnten“, sagt Ralf Bell, Jugendtrainer beim Marathon und Triathlon Mülheim e. V. „Wir hoffen, dass wir damit dazu beitragen können, dass die Arbeit des Hospizes auch weiterhin so gut wie möglich unterstützt werden kann.“

Der Verein spendet bereits zum zweiten Mal für das Hospiz. „Wir finden die wertvolle Arbeit des Hospizes sehr wichtig“, betont Bell. „Das Hospiz bietet Menschen in der letzten Lebensphase einen Ort der Geborgenheit und Zuwendung. Das ist etwas, das wir unterstützen möchten.“

Die Spende wurde von Ralf Bell und Patrick Kodjayan, beide Jugendtrainer im Verein, an die Hospiz-Leitung Monja Mika übergeben. „Jeder Beitrag zählt und ist wichtig für uns“, betont Mika. „Und jede Spende zeigt, dass unsere Arbeit hier gewürdigt wird.“

Das Hospiz Mülheim muss fünf Prozent der Kosten über Spenden finanzieren. Den Rest übernehmen die Krankenkassen. Mit der Spende des Marathon und Triathlon Mülheim e. V. können nun wichtige Projekte im Hospiz unterstützt werden, wie beispielsweise die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden oder die Anschaffung von neuen Hilfsmitteln.

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Marathon und Triathlon Mülheim e. V.“, sagt Mika. „Es ist toll, dass es in Mülheim so viele Menschen gibt, die sich für das Hospiz einsetzen.“

Der Rückblick auf´s Wochenende – sportlich und sehr heiß

Was für ein Wetter, über 30 Grad Sonne satt, was sich deutlich auf die Leistungen aller auswirkte.

Der Samstag:

Triathlon in Almere Amsterdam  –  Patrick ging an den Start, die Mitteldistanz galt es zu bewältigen. Begeistert berichtet Patrick „Wenn welche feiern können, dann die Niederländer!“ Die Hitze und 5 Kilometer länger Radstrecke haben den SUB5 Ziel zunichte gemacht.

Triathlon in Vreden
NRW Meisterschaften, Abschluss des NRW Nachwuchscups für die Jugend und Schnupperserie mit Höhen und Tiefen. Zu den Höhepunkten:

Schüler C m: Theo Buch erreicht Platz 3 nach 200m Schwimmen und 1000m Laufen.

Schüler B w: Mathilda Hinz erkämpft Platz 8 nach 200m Schwimmen, 5km Radfahren und 1000m Laufen.

Schüler A w: Mia-Louise Petri belegt Platz 6 nach 400m Schwimmen, 9km Radfahren und 2,5km Laufen. In der Gesamtwertung des Nachwuchs Cups kommt sie auf Platz 5.

Schüler A m: Platz 4 für Constantin Sauer (gesamt 5) und Platz 8 für Paul Buch (gesamt 6). In der Mannschaftswertung holen die Jungs Platz 1.

Jugend B w (Distanzen wie Schüler A): Bei ihrem NRW Cup Debüt holt sich Celina Vollmer Platz 6. Paula Richter erreicht Platz 14, Johanna Göke Platz 15, Milena Menkinoski Platz 16. In der Mannschaftswertung holen die Mädels Platz 4.

Tyler Smuda erlangte Platz 2 in der Jugend A Gesamtwertung des Nachwuchs Cups trotz eines unschönen Rennverlauf beim Abschluss. Bei einem Massensturz Sturz auf der Radstrecke durch einen Fahrfehler des Vordermanns kam Tyler mit zu fall, er schleppte sich mit Rad auf dem Rücken dennoch in die Wechselzone und finishte tapfer das Rennen.

 

Der Sonntag:

Halbmarathon Stadtlauf Jüchen – 
Christel Götte, Mona Menkinoski und Thorsten Edeler am Start auf dem Rundkurs von 5 Kilometer diesen galt viermal zu absolvieren.
Brutal heiß trotz extra Wasserstellen, kaum Schatten auf der Strecke – Abbruch DNF es ging einfach nicht, die Gesundheit geht dann doch vor! So hatten die drei einen schönen Ausflug – wir hörten von einem Schlemmen von Eis, Kaffee und Waffeln als Ersatzprogramm.

Aber das ließen die drei nicht auf sich sitzen und holten den Lauf am Montag erfolgreich nach!

Triathlon in Ratingen – vor der Haustüre somit starkes Starterfeld, in allen Distanzen gingen Athleten von Marathon und Triathlon Mülheim an den Start.
Die Jugend machte den Anfang und besetzte das Podium, hier zeigt sich unsere starke Jugendarbeit

Erster Triathlon für Emma Santos Stockamp, den Sie souverän meisterte.
Johanna Göke sprang spontan für Ihren erkrankten Vater auf der Sprint Distanz ein und zeigte eine starke Leistung.

Swim & Run
Mathilda Hinz – Platz 2 (Schüler B)
Matteo Brunckhorst – Platz 3 (Schüler C)

Jugend und Schüler
Celina Vollmer – Platz 1 (Jugend B)
Paula Richter –  Platz 3 (Jugend B)
Annika Laschet – Platz 4 (Jugend B)
Milena Menkinoski – Platz 7 (Jugend B)
Lorenz Kodjayan – Platz 2 (Jugend B)

Constantin Sauer – Platz 1 (Schüler A)
Mia Lou Petri – Platz 1 (Schüler A)
Emma Santos Stockamp – Platz 12 (Schüler A)

Liga Start – war auch dabei, hier galt es die Sprint Distanz zu absolvieren.

In der Verbandsliga gingen Sebastian Schär, Daniel Kirschner, Andreas Hedwig und Tobias Krause an den Start und konnten Platz 10 von 18 erreichen. Leider reicht es nicht, um einen Abstiegsplatz zu vermeiden.

In der Landesliga gingen Manuel Bartels, Sebastian Krost, Andreas Weymann und Stefan Tiedtke an den Start und belegten Platz 12 von 23. Zum Saisonabschluss stehen wir auf Platz 13 gesamt.

 

Familien Staffel
Paul, Wiebke, Theo Buch – Platz 5

Sprint / Jedermann
Wiebke Buch – Platz 1 in der AK TW40
Randi Katrin Hinz – Platz 3 in der AK TW45
Carlotta Vogt – Platz 2 in der AK WJA
Johanna Göke – Platz 1 in der AK WJB
Nina Pirschtat – Platz 9 in der AK TW25
Dirk Franzen – Platz 21 in der AK TM50

Kurz / Olympisch
Mark Hinz – Platz 5 in der AK TM50
Andreas Sauer – Platz 8 in der AK TM55
Ralph Diersch – Platz 1 in der AK TM65
Kai T. Richter – Platz 28 in der AK TM 5

Mittel 76,2er
Christian Pacheco Gonzalez – Platz 3 in der AK TM45

Triathlon in Wesel – Hier ging die Senioren Liga an den Start, für uns dabei
Ralf Bell, Christian Belting-Klar, Björn Grützner und Andreas Ley.
NEO Verbot im Badesee dazu flache Rad- und Laufstrecke, unsere Jungs haben das gemeistert. Platz 14 von 20 und in der Endtabelle macht sich leider bemerkbar das wir einen Start auslassen mussten somit Platz 17.

 

Übereinstimmend sprachen alle Triathleten am positivsten vom Schwimmen an diesem Wochenende!

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten und Veranstalter für diese beeindruckende Leistungen unter extremen Bedingungen! Diese Hitze hat euch nicht erschüttert, im Gegenteil ihr habt diese hitzige Herausforderung gemeistert.

Ein voller Erfolg für Groß und Klein – der zweite Schüler Duathlon ging an den Start!

Am 26. August 2023 fand an der Luisenschule in Mülheim an der Ruhr die zweite Auflage des Schüler Duathlons statt, veranstaltet vom Marathon und Triathlon Mülheim e.V. Dieses Sportereignis für die jungen Schüler war ein großer Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Sport und Bewegung für unsere Jugend ist. Es bot den Schülern zwischen 6 und 13 Jahren eine aufregende Möglichkeit, ihre sportlichen Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Der Schüler Duathlon setzt sich aus den Disziplinen Laufen, Radfahren und erneutem Laufen zusammen. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass es keine Pausen zwischen den Disziplinen gibt. Dies erfordert nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Ausdauer und Koordination.

Die Schüler gingen hochmotiviert an den Start, um sich mit Gleichaltrigen zu messen und ihre Leidenschaft für den Sport zu entdecken. Spaß und gute Laune war in allen Gesichtern bei Groß und Klein zu finden, die Atmosphäre war ansteckend und Jubel garantiert. Bevor der Startschuss fiel, sorgte ein begeisterndes Warm-up-Programm dafür, dass die Teilnehmer bestens vorbereitet in die Wettkämpfe gingen. Die aufgeregten Teilnehmer wurden von ihren Familien, Freunden und den zahlreichen Zuschauern kräftig angefeuert und vom Applaus begleitet.

Jeder wurde als Gewinner gefeiert. Die unermüdlichen Anstrengungen und die persönlichen Bestleistungen jedes Teilnehmers wurden mit begeistertem Jubel honoriert. Diese herzliche Unterstützung trug dazu bei, dass die jungen Sportlerinnen und Sportler nicht nur körperlich, sondern auch mental gestärkt aus dem Wettkampf hervorgingen.

Besonders bewegend war der Zieleinlauf, bei dem jeder Teilnehmer eine wohlverdiente Medaille erhielt und der Olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ in seiner schönsten Form zum Ausdruck kam. Es war eine Erinnerung daran, dass der wahre Sieg darin liegt, sich selbst herauszufordern und die Freude an der Bewegung und am Sport zu erleben.

Um sicherzustellen, dass der Wettkampf fair und altersgerecht ablief, wurde er in verschiedenen Altersgruppen und Kategorien durchgeführt. Dies schuf ein Wettbewerbsumfeld, in dem jeder sein Bestes geben konnte.

 

Ein großer Dank geht an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die diese rundum gelungene Veranstaltung mit möglich gemacht haben. Ohne ihre Unterstützung wäre die reibungslose Durchführung dieser Veranstaltung nicht denkbar gewesen. Ihr Einsatz und ihre Hingabe für den Sport und die Jugend sind lobenswert.

Ohne die Unterstützung und das Engagement unserer großzügigen Sponsoren, Bäckerei Hemmerle, Isostar und Medl, wäre die Durchführung einer Veranstaltung dieser Größe und Qualität nicht möglich gewesen. Ihre Investition in den Sport und die Jugend hat dazu beigetragen, die Begeisterung für Bewegung und sportlichen Ehrgeiz bei unseren jungen Athleten zu wecken und zu fördern. Ihr Engagement für die Förderung des Sports in unserer Gemeinschaft verdient Anerkennung und Dankbarkeit.

„Der Schüler Duathlon hat sich als wichtiges Sportereignis in Mülheim an der Ruhr etabliert und zeigt einmal mehr, dass mit viel Engagement und Teamgeist viel bewegt werden kann.“
Sagt Ralf Bell, der Jugendtrainer von Marathon und Triathlon Mülheim e.V..

 

Neben dem sportlichen Wettkampf war das Wetter an diesem Tag auf unserer Seite und spielte hervorragend mit. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen trugen dazu bei, dass die Atmosphäre des Duathlons noch besser wurde.

Abseits der sportlichen Herausforderungen wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Mit selbstgebackenem Kuchen, belegten Brötchen und Kaffee konnten die Teilnehmer und Zuschauer sich an der Kuchenbar versorgen, um ihre Energiereserven aufzufüllen und die spannenden Wettkämpfe zu verfolgen. Die Einnahmen kommen der Jugendkasse des Vereins zugute und tragen so direkt zur Förderung der jungen Talente und ihrer sportlichen Aktivitäten bei.

Am Sport-Trödeltisch konnten die Teilnehmer und Besucher gut erhaltenes Sportequipment zu fairen Preisen erwerben. Diese Initiative diente nicht nur der Nachhaltigkeit, indem sie gebrauchte Sportausrüstung einer neuen Verwendung zuführte, sondern hatte auch einen wohltätigen Zweck. Die Einnahmen aus dem Sport-Trödeltisch werden dem Hospiz in Mülheim gespendet, um die wichtige Arbeit dieser Einrichtung zu unterstützen. Zusätzlich dazu hat sich der Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V. entschieden, die gesammelte Summe großzügig auf 150 € aufzustocken.

 

Das Feedback der Teilnehmer ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten.
„Vielen Dank für die tolle Organisation der Veranstaltung! Wir vom Triathlon Team Ratingen 08 waren mit 3 Startern dabei und alle hatten wahnsinnig viel Spaß!!! Nächstes Jahr sind wir definitiv wieder dabei!“

 

 

Besuchen Sie die Online-Galerie, um die besten Momente und Bilder zu sehen und sich von den Eindrücken mitreißen zu lassen.
Sie finden diese unter www.verrostet.de

Insgesamt war der diesjährige Schüler Duathlon an der Luisenschule wieder ein herausragendes Sportevent, welches die Begeisterung für Bewegung und sportlichen Ehrgeiz bei unserem jungen Teilnehmer, den anwesenden Familien und allen Zuschauern weckte. Wir freuen uns besonders darüber, dass wir in diesem Jahr deutlich mehr Teilnehmer hatten als bei der Premiere im letzten Jahr.

Wir freuen uns bereits auf die dritte Auflage im nächsten Jahr und hoffen, dass sie genauso erfolgreich sein wird wie die diesjährige. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Marathon und Triathlon Mülheim goes Rad am Ring

Adrenalinkick und Gemeinschaftsgefühl auf der legendären Rennstrecke!

Am vorletzen Juli Wochenende fand das spektakuläre Radsport-Event ”Rad am Ring“ auf dem legendären Nürburgring statt und zog tausende
begeisterte Radsportlerinnen und Radsportler aus aller Welt an. Zum 20. Mal jährte sich die Veranstaltung, die Sportlerinnen und Sportler
unterschiedlicher Altersgruppen und Leistungsniveaus zusammenbrachte, um ihre Leidenschaft für das Radfahren zu feiern.

Das dreitägige Event bot eine breite Palette an Radsportaktivitäten für Jung und Alt. Vom anspruchsvollen 24-Stunden-Rennen bis hin zu entspannten Touren
durch die malerische Eifelregion – für jeden Geschmack war etwas dabei. Rad am Ring ist für seine Vielfalt und den einzigartigen Mix aus Wettkampf und Freizeitspaß bekannt, was die Veranstaltung zu einem der Höhepunkte des Radsportjahres macht.

Mit 9665 Teilnehmern reizte Rad am Ring dieses Jahr deutlich mehr als je zuvor, Marathon und Triathlon Mülheim war mit 15 aktiven Radlern ebenfalls vertreten.
Die Hauptattraktion des Events war zweifellos das 24-Stunden-Rennen, bei dem sich mutige Fahrerinnen und Fahrer in Teams oder als Einzelpersonen einer echten Herausforderung stellten.

Judith Laichter, Dennis Wagener, Daniel Kirschner, Andreas Hedwig, Tobias Krause, Andreas Weymann, Michael Zaniol und Jörg Neuheuser bildeten zwei Vierer-Teams und kämpften von Samstagmittag bis Sonntagmittag auf der 26,1 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Die Kulisse und der Streckenverlauf des berühmten Nürburgrings verlieh dem Rennen eine einzigartige Atmosphäre, die 560 Höhenmeter mit Steigungen bis zu 18 % und die rasanten Abfahrten jenseits der 90 km/h sorgten für eine gehörige Portion Adrenalin.

„Aspaltblasen mit nur 5% Steigung fühlten sich da im Vergleich wie eine Abfahrt an“, kommentierte Jörg Neuheuser nach seiner ersten Runden durch die grüne Hölle, wie die Nordschleife auch genannt wird. „Hält die Technik, nicht nur am Rad!?“ scherzt Neuheuser der mit 2 neuen Hüftgelenken an den Start gegangen ist.

„Durch die grüne Hölle, hinab bei rasanten Abfahrten und immer wieder rauf bis zur Hohen Acht. Mit jedem Mal fühlte sich die Steigung länger und härter an. Der pfeifende Wind tat sein Übriges dazu. Also hieß es Windschatten finden und lutschen so oft es geht.“ kommentiert Tobias Krause weiter.

„Die Nacht! Ein unvergleichliches, unvergessliches Erlebnis bei völliger Dunkelheit die Runde zu fahren. Nur beleuchtet durch tausende rote Rücklichter und die Scheinwerfer der Mitfahrer. Sensationell!“ ergänzt Michael Zaniol der in der ersten Runde mit technischem Defekt liegen geblieben ist. 4 Speichen waren am Hinterrad gebrochen, der zweite Fahrer musste los und den Transponder einzusammeln. Das Rennen gerade erst gestartet und in der ersten Runde schon verloren …egal weiter geht’s!

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden nicht nur auf ihre körperliche Fitness, sondern auch auf ihre mentale Stärke und Ausdauer geprüft. Nahezu ohne Schlaf kämpften sie sich durch die Nacht, während tausende rote Rücklichter einen eindrucksvollen Lindwurm an Steigungen von bis zu 5 Kilometern Länge bildeten.

Die Dunkelheit, das Summen der Ketten und der Laufräder, das angestrengte Atmen der Aktiven, die Impressionen von tausenden roten Rücklichtern bleiben allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung, genauso wie der Stolz beim gemeinsamen Überqueren der Ziellinie.

Die Ergebnisse lassen sich sehen, so waren es am Ende 1.100 Kilometer mit 23.500 Höhenmetern. Damit wurde der Mount Everest im Vergleich nahezu 3-mal höhenmäßig erklommen.

Von den 794 an den Start gegangenen 4er Teams konnten sich unsere Athleten gut behaupten.
Team Marathon und Triathlon Mülheim 1 schaffte 20 Runden und somit 522 Kilometer, schnellste Runde 00:56:43 und somit Platz 424.
Team Marathon Triathlon Mülheim 2 schaffte 22 Runden und somit 574,2 Kilometer, schnellste Runde 00:50:29 und somit Platz 257.

 

Nicht nur die Rennen, sondern auch die einzigartige Atmosphäre und das starke Gemeinschaftsgefühl machten das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Zelten im Fahrerlager bei Rad am Ring schafft eine besondere Verbindung zwischen den Teilnehmern und dem Radsportgeschehen. Die Möglichkeit, direkt neben der Rennstrecke zu campen, erlaubt es den Teilnehmern, sich voll und ganz auf das Event einzulassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Von einfachen Zelten über Wohnwagen bis hin zu Foodtrucks – hier zeigt sich eine große Bandbreite an Unterkunftsmöglichkeiten. Die Nächte im Fahrerlager sind oft lebendig und gesellig, was das Erlebnis noch unvergesslicher macht.

Das Event bot auch andere Möglichkeiten die Grüne Hölle der Nordschleife zu erleben, wie die Tourenfahrer-Version mit 20,8 Kilometern Streckenlänge, 73 Kurven und rund 500 Höhenmetern. Johanna Göke, Paula Richter und Milena Menkinoski aus der Jugendabteilung von Marathon und Triathlon Mülheim ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit ihren Vätern – René Göke, Kai Richter und Saso Menkinoski sowie Ulrike Adriany – beim freien Fahren ihre Erfahrungen auf der Nordschleife zu sammeln. Sie absolvierten jeweils zwei Runden, sodass insgesamt gute 41 Kilometer und 1000 Höhenmeter von jedem bewältigt wurden.
Besonders beeindruckend war die Begeisterung der drei Teenagerinnen, die mit Respekt auf die Strecke gingen, aber ihre Fahrräder mit Leichtigkeit durch die Kurven lenkten und ihre Väter teileweise alt aussehen ließen.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht berichtet Johanna Göke „Das fahren auf der Strecke hat mir sehr viel Spaß gemacht, war eine tolle Erfahrung und die Hohe Acht war zwar anstrengend aber echt super Training.“

Im Fahrerlager konnte Johanna mit ihrem Rad dem ausgefallenen Michael Zaniol aushelfen und ihm somit eine Weiterfahrt im 24-Stunden-Rennen ermöglichen – das ist wahrer Teamgeist!

„Da bin ich im nächsten Jahr auf jeden Fall am Start!“ hörte man von der begeisterten Ulrike Adriany beim Start des 24 Stunden Rennens.

„Ein tolles Gefühl auf den Spuren legendärer Rennfahrer unterwegs zu sein, auf einer breiten Rennstrecke, die eigentlich für starke Rennwagen gebaut wurde.“, berichtet René Göke von einem unvergesslichen Moment, als sein Rad auf dem berüchtigten Streckenabschnitt „Fuchsröhre“ mühelos auf knapp 90km/h beschleunigte.

Insgesamt war Rad am Ring nicht nur ein Radsportevent, sondern auch eine Feier des Teamgeistes und der Ausdauer. Die Organisatoren haben erneut bewiesen, dass der Nürburgring nicht nur für Motorsport, sondern auch für den Radsport eine einzigartige Kulisse bietet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen viele unvergessliche Momente mit nach Hause und freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf die Räder, fertig, los!“

 

Einmal um den See – die Vätternrundan

Unsere Mitglieder sind bei allen besonderen Events dabei, diesmal in Schweden!

Zusammen mit 13040 Radfahrende und Sabine in Begleitung von ihrem Mann, Sohn und einem Freund mitten drin.

Die Vätternrundan ist eines der bekanntesten Radrundfahrten für Amateure und Hobbyradfahrer weltweit. Es findet jedes Jahr in Schweden statt und ist nach dem Vättern-See benannt, um den die Strecke führt. Die Veranstaltung wurde erstmals im Jahr 1966 ausgetragen und hat sich seitdem zu einem beliebten jährlichen Ereignis entwickelt.

Die Strecke führt 315 Kilometer entlang des malerischen Vättern-Sees und bietet den Teilnehmern eine atemberaubende Landschaft mit Seen, Wäldern und idyllischen schwedischen Dörfern.

Insgesamt ist die Vätternrundan eine einzigartige Gelegenheit für Radfahrer, sich einer Herausforderung zu stellen, die sie an ihre Grenzen bringt, und gleichzeitig die wunderschöne Landschaft Schwedens zu genießen.

Sabine´s Bericht gibt uns einen weiteren Einblick in die Faszination und den besonderen Spirit, den die Vätternrundan ausmacht.

Samstag 17.06.2023 die Teilnahme an der Vätternrundan stand bevor und das bei Top Wetter, kein Tropfen Regen und Sonne satt so sollte es auf die Strecke gehen.

Der Wecker klingelte um 3.00 Uhr morgens, wir hatten unseren Startzeitpunkt auf 4.24 Uhr  festgelegt. Es waren etwa 60-70 Fahrerinnen und Fahrer in der Startgruppe, die sich bereit machten, die Herausforderung anzunehmen. Ein Motorrad führte uns aus der Stadt hinaus und dann war es soweit – freie Fahrt! Die ersten 100 Kilometer vergingen wie im Flug, der Wind war kaum zu spüren. In Zweierreihen bis zu Fünferreihen fuhren wir wie ein riesiger Fahrradzug. Wir schlängelten uns mit hoher Geschwindigkeit der Landstraße entlang.

Kurz vor 8 Uhr erreichten wir Jönköping, wo wir eine willkommene Pause einlegten. Es gab Köttbullar mit Kartoffelbrei und Preiselbeeren, eine wohltuende Abwechslung zu den ganzen Energiegels in unseren Trinkflaschen. An der Strecke gab es insgesamt 8 top organisierte Versorgungsdepots, die uns mit allem versorgten, was wir brauchten.

Nach Jönköping wurde die Strecke hügeliger und der Wind frischer. Die Gruppen mischten sich immer wieder neu, und es wurde herausfordernder. Um 11 Uhr in Hjo, nach 171 Kilometern und mehr als der Hälfte der Strecke, stärkten wir uns mit Lasagne am Seeufer.

Die nächsten Etappen führten uns durch Karlsborg, vorbei an einer imposanten Festung und über eine Brücke des Göta-Kanals, Zwangspause wir mussten ein Schiff passieren lassen. Danach fuhren wir durch Wälder, Schärenlandschaften und kleine Seen. Die Natur Schwedens zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Ab dem Mittag wurde die größte Herausforderung die Hitze. Ich war dankbar für jede Abkühlung, sei es durch eine Wasserspritze in Askersund oder den Gartenschlauch eines schwedischen Jungen in Dalby.

Die Stimmung an der Strecke war Klasse! An vielen Stellen wurden wir angefeuert, und es fanden sogar kleine Garten- & Straßenpartys statt.

Wir passierten eine Zinkmine, durchquerten zahlreiche Wälder, kleine Seen und meisterten Hügel auf und ab. Wir fuhren und fuhren und fuhren, bis wir schließlich nach 12 Stunden und 44 Minuten das Ziel in Motala erreichten. Davon waren 11 Stunden und 2 Minuten reine Fahrzeit, der Rest wurde für Trinken, Essen, Dixie und das Auftragen von Sonnencreme verbraucht.

Was für ein Fahrradfest!

Zum Abschluss gab es keine Eistonne, aber Ausschwimmen im 17 Grad kühlen Vätternsee, Champagner und ein Festmahl.

Vielen Dank @ Vätternrundan, es war toll! Das war bestimmt nicht das letzte Mal!

 

Danke Sabine für Deinen Bericht!

 

Familie Buch Gletscher Marathon

Ein Unvergessliches Abenteuer beim Gletscher Marathon in Österreich

Familie Buch – Urlaub ohne Sport? Nicht mit uns!

Wenn Wandern und der Bikepark nicht für zwei Wochen ausreichen, suchen wir nach neuen sportlichen Herausforderungen. Und so stießen wir auf den österreichischen Wettkampfkalender, der uns interessante Möglichkeiten bot. Der Gletscher Marathon mochte zwar nicht unsere erste Wahl sein, aber die Neugier siegte. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Die Internetseite des Marathons offenbarte auch kürzere Läufe mit einer Staffelwertung – perfekt für uns. Ohne zu zögern, meldeten wir uns zu viert an. Das Besondere: Die gesamte Strecke des Wettkampfs, einschließlich des Marathons, führte fast ausschließlich bergab. Bestzeiten waren somit vorprogrammiert, aber auch Muskelkater an Stellen, von denen wir bisher nichts wussten.

Einen Tag vor dem Wettkampf erkundeten wir bereits die Strecke und holten unsere Startunterlagen ab. Die obligatorische Pastaparty durfte natürlich nicht fehlen. Die Spannung stieg und als wir in unserer Ferienwohnung ankamen, bereiteten wir uns auf den kommenden Tag vor.

Am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr klingelte der Wecker. Kurzzeitig zweifelten wir an unserem Verstand, doch schnell versicherten wir uns, dass wir alle Tassen im Schrank hatten. Wir packten unsere Sachen, weckten die Kinder und machten uns auf den Weg zum Zielort. Dort erwartete uns bereits der Bus, der uns zum Start brachte. Wir wärmten uns auf, obwohl wir kaum Aufwärmübungen benötigten – wir waren alle heiß wie Frittenfett.

Unser Gepäck wurde per Shuttle zum Ziel transportiert, sodass wir nur noch laufen mussten. Die Nervosität stieg und schließlich ging es los. Die ersten Kilometer waren beeindruckend schnell, doch bei einem nahezu bergab verlaufenden Kurs war das keine Überraschung. Pauls Uhr zeigte 3:50 Minuten pro Kilometer an, dicht gefolgt von Wiebke. Theo und ich folgten mit etwas Abstand. Nach den aufregenden ersten Metern fühlte sich der einzige kleine „Anstieg“ wie ein Klettersteig an. Doch nachdem wir ihn geschafft hatten, begann bereits der Endspurt. Noch einmal alle Kräfte bündeln und Gas geben. Glücklich erreichten wir das Ziel, während Paul und Wiebke mit Platz 2 und 3 auf dem Podium landeten. Theo verpasste als Vierter nur knapp einen Platz auf dem Treppchen. Das Schönste war, dass wir als Team und Familie dieses großartige Ereignis gemeinsam auf dem Podium feiern konnten. Was für ein Erlebnis!

Die Euphorie begleitete uns noch bis zum nächsten Tag, aber der Muskelkater verschonte uns an Stellen, von denen wir bisher nichts geahnt hatten, nicht. Dennoch sind wir uns einig: Wir werden wiederkommen…