Christel erkämpft sich Platz zwei und gibt sich nicht geschlagen!

Am 16. Juni 2024 war es wieder soweit: Der EVL-HalbMarathon startete in die 22. Runde und lockte über 5000 Läufer unterschiedlicher Distanzen nach Leverkusen. Unter ihnen befand sich auch Christel, die in der Altersklasse Weiblich 60 einen bemerkenswerten zweiten Platz erreichte.

Die Strecke des EVL-HalbMarathons ist bekannt für ihre Tradition, Schönheit und Herausforderung. Egal ob Laufanfänger*in oder Profiläufer*in, für jeden Teilnehmer bot das Event etwas Besonderes: Von den Bambiniläufen bis hin zum anspruchsvollen Halbmarathon über 21,1 km.

Ein besonderes Highlight war der Lauf durch die BayArena, die Heimspielstätte von Bayer 04 Leverkusen. Doch der größte Gegner der Läufer war eindeutig der anspruchsvolle Streckenverlauf, insbesondere die Steigung im Wald am Birkenberg, die bereits frühzeitig die Ausdauer herausforderte.

Christel, eine erfahrene Läuferin, fasst ihren Lauf folgendermaßen zusammen: „Das hat Spaß gemacht! Wald, Trasse, Wohngebiet, das Stadion (!); viele Rhythmusbands, vom Ohrgefühl her liefen wir von Musik zu Musik bei prima Verpflegung.“ Sie hatte sich eine Zielzeit von 1:55 vorgenommen, wie bei ihrem Lauf in Reykjavik 2019. Trotz notwendiger Trinkpausen erreichte sie eine Zeit von 1:56:56. Ein starkes Ergebnis, das ihr den zweiten Platz in ihrer Altersklasse sicherte, wenngleich sie die Erstplatzierte nur knapp verfehlte.

Christel reflektiert weiter: „Ich lief den Halbmarathon aus dem Handgelenk, bin gespannt, wie es wird, wenn ich mal einen vorbereite.“ Besonders motivierend war für sie das Gefühl, in ihrem Vereins-T-Shirt im Startblock zu stehen und von der Unterstützung ihrer Mitläufer*innen vom MTMh zu profitieren.

In der Abschlussstatistik belegte Christel den 156. Platz von 595 Frauen und den beeindruckenden 888. Platz von insgesamt 1920 Läufern. Ein Ergebnis, das ihre Ausdauer und Beharrlichkeit unterstreicht und sie auf weitere Herausforderungen vorbereitet.

Der EVL-HalbMarathon 2024 war somit nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein persönlicher Erfolg für Christel und eine Quelle der Motivation für kommende Wettkämpfe.

Manuela beim 10. Sauerland-Höhenflug-Trailrun

Unser Verein trägt stolz das Wort „Marathon“ im Namen, wobei unsere Mitglieder bei vielfältigen Laufveranstaltungen zu finden sind. Manuela entschied, dass es Zeit für ein neues Abenteuer war. Nachdem sie letztes Jahr acht Ballonathon-Läufe (8x HM) absolviert hatte, wollte sie sich wieder der Herausforderung eines Trailruns stellen. So stieß sie im Social Media auf den 10. Sauerland-Höhenflug-Trailrun und war sofort begeistert.

 

Vorbereitung und Spannung

Die Vorfreude auf den 10. Sauerland-Höhenflug-Trailrun war riesig. Am zweiten Juni-Wochenende verwandelte sich das Sauerland in ein Paradies für Trailrunner. Dieser jährliche Lauf verspricht atemberaubende Naturerlebnisse und sportliche Herausforderungen rund um Sundern-Hagen. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen war die Stimmung perfekt. Manuela hatte sich für die 10 km Distanz angemeldet, die etwa 200 Höhenmeter umfasste. Neben dem 10 km Lauf gab es auch Schülerläufe, einen 5 km Lauf und einen Halbmarathon mit fast 400 Höhenmetern und einer Cut-off Zeit von 3 Stunden und 15 Minuten.

 

Der Lauf

Punkt 10:20 Uhr fiel der Startschuss und es ging direkt steil bergauf. Die Strecke war ein wahrer Traum für Naturliebhaber. Schmale Pfade, wurzelige Anstiege und herrliche Downhill-Passagen boten eine perfekte Mischung aus Herausforderung und Genuss. Drei Verpflegungsstationen versorgten die Läufer nicht nur mit Getränken, sondern auch mit guter Laune und lautstarken Anfeuerungsrufen. Die Temperaturen waren angenehm bei 15°C, doch besonders beim Anstieg fühlte es sich deutlich wärmer an. Manche Abschnitte erforderten pure Trittsicherheit – genau das, was einen echten Trailrun ausmacht! Die Landschaft war atemberaubend: 180°-Weitblicke über die Wälder, die pure Freude für die Sinne. Es war herausfordernd, aber genau deshalb so lohnend. Manuela genoss jede Minute, auch die Gehabschnitte. „Die Strecke war schön, spaßig und anstrengend zugleich – ein echter Genuss für Körper und Geist,“ beschrieb sie begeistert.

 

Ergebnis und Emotionen

Manuelas Ziel war es, unter 1 Stunde und 30 Minuten zu laufen, und sie übertraf sich selbst: Unter 1 Stunde und 20 Minuten! Die Freude und der Stolz waren unbeschreiblich. Sie war überglücklich, sich für die 10 km Strecke entschieden zu haben, da ihr die Cut-off Zeit für den Halbmarathon zu knapp erschien. Ein spannendes Novum dieses Jahres war die Sprintwertung auf den letzten 200 Metern. Hier konnten alle Teilnehmer der 5 km, 10 km und Halbmarathon-Distanz nochmal alles geben und um den Titel des Sprintkönigs kämpfen. Im Ziel angekommen, empfing Manuela stolz ihre Medaille aus Holz – eine wunderschöne Erinnerung an ein unvergessliches Rennen.

 

Veranstaltungsresümee

Der Sauerland-Höhenflug-Trailrun war eine perfekt organisierte Veranstaltung mit 750 Voranmeldungen, 600 Finishern und 1400 begeisterten Zuschauern, die für eine großartige Atmosphäre sorgten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm bot beste Unterhaltung, und durch eine Kooperation mit WaldLokal wurden neue Bäume gepflanzt, um den Umweltschutz zu fördern. Dank fast 100 ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren war das Event ein voller Erfolg. Das Organisationsteam freut sich auf die nächste Veranstaltung am 8. Juni 2025. Der Trailrun war eine hervorragende Werbung für das Sauerland, mit atemberaubenden Panorama-Trailstrecken und großartiger Organisation, die das Event unvergesslich machten. Manuela kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

Teamglanz trotz Herausforderungen: Platz 1 in der Teamwertung!

Marathon und Triathlon Mülheim ist erfolgreich in die Triathlon-Saison 2024 gestartet und schickt in diesem Jahr gleich drei Teams ins Rennen.
Zwei Teams treten in der Landesliga Süd an, während das dritte Team in der Seniorenliga startet.

„Beim Triathlon kann der Mannschaftssport auch im Mittelpunkt stehen, besonders auf Ligaebene. Die Teams in der Landes- und Seniorenliga sind flexibel aufgestellt, sodass Vielfalt und Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Jeder kann sich je nach Verfügbarkeit und Interesse einbringen, was den Teamgeist und die Freude am Sport stärkt“, erläutert Stefan Tiedke, Ligabeauftragter bei Marathon und Triathlon Mülheim.

Die Teams am Start an diesem Wochenende

An diesem Wochenende waren es diese Athletinnen und Athleten, die für den Marathon und Triathlon Mülheim an den Start gingen:

MTMH Team 1 (Landesliga Süd):

  • Lise Emmendörfer
  • Janik Emmendörfer
  • Rouven Schuchardt
  • Daniel Kirschner

MTMH Team 2 (Landesliga Süd):

  • Michael Zaniol
  • Andreas Sauer
  • René Göke
  • Tobias Krause

Seniorenliga:

  • Ulrike Adriany
  • Christian Belting
  • Michael Junghänel
  • Ralf Karger

Die Landesliga Süd und die Seniorenliga bieten für Triathleten eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich in einem entspannten Umfeld zu messen,
insbesondere für Einsteiger und Nachwuchsathleten eine optimale Gelegenheit, erste Liga-Luft zu schnuppern und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Die vier Wettkämpfe werden üblicherweise auf Kurz / Olympischen Distanz ausgetragen: 1 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen.

Auftakt in Gladbeck und Gütersloh
Am vergangenen Wochenende fand der Ligaauftakt in Gladbeck beim ELE Triathlon für die Landesliga Süd und in Gütersloh beim Dalkemann Triathlon für die Seniorenliga statt.

 Landesliga Süd in Gladbeck

Das erste Team des Vereins konnte gleich zu Beginn überzeugen und sicherte sich den ersten Platz. Trotz Trainingsrückstand durch eine Erkältung konnten Lise und Janik Emmendörfer, die frisch aus dem Asien-Urlaub zurückkehrten, souverän mit dem Team gewinnen. Janik berichtete über den Rennverlauf: „Das Schwimmbad war sehr voll, aber es lief alles gesittet ab. Die Radstrecke war in einem schlechten Zustand, und es gab einige Disqualifikationen wegen Windschattenfahrens. Das Laufen war aufgrund der Wärme und der Strecke mit einer kaum sichtbaren Steigung sehr kräftezehrend.“ Daniel Kirschner zeigte eine herausragende Leistung und kam unter den Top 10 von über 100 Startern in der Liga ins Ziel.

Team 2 hatte einen weniger glücklichen Start. René Göke stürzte nach 1,5 Kilometern auf der Radstrecke in einer leichten S-Kurve, als das Vorderrad auf einer sandigen Stelle wegrutschte. René kam nicht rechtzeitig aus den Klickpedalen und stürzte, verlor Zeit, konnte aber mit blutender Schulter und zerrissenem Anzug weiterfahren. Andreas Sauer, der direkt hinter ihm fuhr, sagte: „Ich dachte schon, der ist aber schnell unterwegs, bei der Gravelstrecke. In der Kurve vor mir hat es ihn dann umgelegt. Ich habe ihm wieder auf die Beine geholfen. Das ist nur fair.“

Tobias Krause berichtete: „Ich hab nicht wirklich trainiert dafür, seit 10 Tagen wieder schwimmen, das war dann so wie erwartet. Rad immer mal wieder Rolle oder Gravel, nur laufen hab ich durch das Training für den Marathon vernünftig trainiert in den letzten Monaten. Dafür wars heute ganz gut.“

Michael Zaniol kommentierte seinen Rennverlauf ebenfalls: „Schwimmen war nach den ersten 50 Metern und Einsortieren in meiner Schwimm-Pace gut. Zufrieden mit einer 20 Minuten Zeit, wäre besser gewesen, wenn ich nicht drei Versuche gebraucht hätte, um aus dem Becken zu kommen! Der Beckenrand in Gladbeck ist einfach sehr hoch. Die Radstrecke war aufgrund der schlechten Bedingungen sehr anstrengend und fordernd. Immer nur Vollgas und fast keine Möglichkeit, sich zu erholen. Laufen war gut, aber ich war sehr froh, nach 10 Kilometern den Zielbogen zu passieren. Es reichte am Anfang der Saison direkt eine Kurzdistanz!“

 

Ergebnisse in Gladbeck:

Team 1 – Platz 1: in der Teamwertung

  • Daniel Kirschner: Schwimmen 0:19:36, Radfahren 1:01:26, Laufen 0:40:48, Gesamtzeit 2:01:51
  • Rouven Schuchardt: Schwimmen 0:18:19, Radfahren 1:03:52, Laufen 0:43:59, Gesamtzeit 2:06:10
  • Janik Emmendörfer: Schwimmen 0:17:40, Radfahren 1:04:54, Laufen 0:45:20, Gesamtzeit 2:07:55
  • Lise Emmendörfer: Schwimmen 0:18:14, Radfahren 1:09:15, Laufen 0:42:15, Gesamtzeit 2:09:44

 

Team 2 – Platz 26: in der Teamwertung

  • Michael Zaniol: Schwimmen 0:20:27, Radfahren 1:11:02, Laufen 0:48:20, Gesamtzeit 2:19:50
  • Tobias Krause: Schwimmen 0:22:14, Radfahren 1:11:15, Laufen 0:46:55, Gesamtzeit 2:20:25
  • René Göke: Schwimmen 0:22:29, Radfahren 1:09:44, Laufen 0:49:45, Gesamtzeit 2:21:58
  • Andreas Sauer: Schwimmen 0:22:35, Radfahren 1:18:09, Laufen 0:55:06, Gesamtzeit 2:35:51

 

Seniorenliga in Gütersloh

Der Wecker klingelte am Sonntagmorgen gnadenlos um 4 Uhr. Für die Seniorenliga hieß es: Ab nach Gütersloh! Um 5:45 Uhr startete die Reise zum Wettkampf,
der bereits um 8:30 Uhr beginnen sollte. Das Schwimmen bei angenehmen Temperaturen im Freibad gefolgt von einer 38 Kilometer lange Radstrecke und eine 10 Kilometer lange Laufstrecke, jeweils auf vier Runden verteilt. Die Anreise und das frühe Aufstehen lohnten sich, denn es erwartete die Athletinnen und Athleten eine tolle Veranstaltung mit einer freundlichen Atmosphäre.

Michael Junghänel zeigte sich insgesamt zufrieden, obwohl er sich im Schwimmen und Laufen Verbesserungspotenzial sieht. Michael kommentierte: „Bei bestem Wetter gingen wir an den Start. Ralf vorneweg, Christian und Ulrike fast zeitgleich aus dem Wasser und ich? Irgendwann 2-3 Minuten später und habe Ulrike in der Wechselzone getroffen, die Ärger mit ihrer Brille hatte. Ich habe leider auch Zeit beim Wechsel verloren. Auf der Radstrecke bin ich nach kurzer Zeit gut ins Rollen gekommen. Musste mich erstmal an die Aero-Position im Sattel gewöhnen und konnte in der ersten Radrunde Ulrike einholen. Ralf und Christian waren definitiv auf der Radstrecke zu weit weg. Der zweite Wechsel lief besser. Beim Laufen hatte ich mich eigentlich wohlgefühlt und habe dort den einen oder anderen wieder eingeholt. Auch Christian wurde dann in der vierten Runde eingesammelt. Soweit war ich am Ende mit dem Wettkampf zufrieden, bis ich mir meine Zeiten angeschaut habe. Rad fand ich super. Schwimmen ging so, zu wenig Training, und Laufen war leider für mich enttäuschend.“

Michael erzählte weiter über den ersten Wechsel: „Ich kann nicht ohne Socken in die Radschuhe bzw. Radfahren. Und ich habe die Socken nicht angezogen bzw. falsch angezogen. Vielleicht sollte ich das mal Radfahren ohne Socken testen, so dass ich das Problem zum zweiten Wechsel verschiebe. Oder ich habe Glück, dass die Füße trockener sind.“

Ulrike Adriany kommentierte ihren Wettkampf mit knappen Worten: „Gut! Außer der erste Wechsel, da hatte jemand meinen Helm runtergeworfen und meine Brille lag in Einzelteilen vor meinem Rad. Ich musste erst die Brille zusammenbauen und habe dadurch viel Zeit verloren.“

Ergebnisse in Gütersloh:

 

Team Seniorenlige  – Platz 11: in der Teamwertung

  • Ralf Karger: Schwimmen 0:17:53, Radfahren 1:02:23, Laufen 0:45:13, Gesamtzeit 2:09:23
  • Michael Junghänel: Schwimmen 0:22:54, Radfahren 1:11:05, Laufen 0:41:34, Gesamtzeit 2:21:00
  • Christian Belting: Schwimmen 0:20:56, Radfahren 1:08:25, Laufen 0:49:23, Gesamtzeit 2:22:39
  • Ulrike Adriany: Schwimmen 0:21:34, Radfahren 1:15:02, Laufen 0:50:55, Gesamtzeit 2:33:11

Podium und Supporter: Starke Einzelstarter im Fokus

Neben den Ligateams waren auch weitere Einzelstarter des Vereins und die Jugend beim ELE Triathlon in Gladbeck am Start. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen aus der Jugend von Leonie Büchel (Jugend B), Mia-Louise Petri (Schülerinnen A), Jairah Bermann (Schülerinnen A) und Constantin Sauer (Schüler A). Sie sicherten sich beim offenen Wettbewerb beim Schnupper-Triathlon – 200 Meter Schwimmen, 11 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen – das Podium und ließen dabei alle teilweise deutlich älteren Teilnehmer hinter sich.

Platz 1 – Büchel, Leonie Schwimmen 0:03:08, Radfahren 0:23:07, Laufen 0:10:33, Gesamtzeit 0:36:48
Platz 2 – Petri, Mia-Louise Schwimmen 0:03:19, Radfahren 0:22:49, Laufen 0:10:58, Gesamtzeit 0:37:07

Platz 1 – Sauer, Constantin Schwimmen 0:03:44, Radfahren 0:22:27, Laufen 0:12:51, Gesamtzeit 0:39:02

Die Teilnahme am Triathlon ist bei Marathon und Triathlon Mülheim oft eine Familiensache. So gingen neben Mathilda Hinz auch ihre Eltern an den Start. Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spiegelt die breite Begeisterung für den Triathlonsport innerhalb des Vereins wider. Zahlreiche begeisterte Supporter feuerten alle Athleten lautstark an und sorgten für eine motivierende Atmosphäre.

Ausblick

Die Seniorenliga wird am 16. Juni beim Steinbecker-Triathlon in Steinbeck wieder an den Start gehen, während die Landesliga Süd beim Niederrhein-Triathlon in Kalkar-Wissel am 30. Juni antritt. Wir blicken optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe und freuen uns auf weitere spannende Rennen.

Alle Einzel Ergebnisse zu den Veranstaltungen sind hier zu finden:

Ergebnisse ELE Triathlon Gladbeck

Ergebnisse Dalkemann Triathlon Gütersloh

Liga Süd Übersicht NRW TV

Senioren Liga Übersicht NRW TV

Was macht man eigentlich spontan an einem Freitagabend? Moonlight-Lauf in Wesel natürlich!

Habt ihr euch schon mal gefragt, was man an einem Freitagabend spontan unternehmen könnte? Kino? Zu langweilig. Bar? Zu laut. Couch? Zu gemütlich. Wie wäre es stattdessen mit einem nächtlichen Lauf am Auesee in Wesel? Genau das dachten sich Christiane, Christel, Nicole und Uwe vom Marathon und Triathlon Mülheim und gingen spontan beim 16. Moonlight-Lauf an den Start.

Jährlich im Mai findet dieser besondere Lauf statt, und auch dieses Jahr war das Wetter perfekt – trocken und nicht zu kalt. Der Moonlight-Lauf wurde ins Leben gerufen, um die Beleuchtung am Auesee zu finanzieren. Inzwischen ist er eine lieb gewonnene Tradition und zieht zahlreiche Läufer an. In seiner 16. Auflage versammelten sich über 330 Starterinnen und Starter, um die 7 km lange Strecke zu meistern, die in zwei Runden am Auesee führte.

Die besondere Atmosphäre entsteht durch die Dämmerung und den krönenden Abschluss, wenn die Läufer von einer Gasse aus 80 Fackeln empfangen werden. Dieses Erlebnis, das von den Lauffreunden HADI Wesel e.V. organisiert wird, sorgt für eine lockere und zwanglose Veranstaltung, bei der die Unterhaltung der beleuchteten Laufstrecke im Vordergrund steht.

Für die Mülheimer Läufer gab es dabei folgende Ergebnisse:

– Christel: 35:51 (Gesamtplatz 123)
– Uwe: 38:34 (Gesamtplatz 170)
– Christiane: 40:39 (Gesamtplatz 208)
– Nicole: 43:08 (Gesamtplatz 241)

Die 3,5 km lange Laufstrecke verläuft auf der Halbinsel im Landschaftsschutzgebiet des Auesees. Nach der zweiten Runde endet der Lauf im Westenergie Auestadion, das als Landesleistungsstützpunkt Leichtathletik eine herausragende Sportstätte in Wesel ist.

Die Idee der beleuchteten Laufstrecke entstand 2006, als die Wege um den Auesee im Herbst in völliger Dunkelheit lagen und nur einige Hartgesottene mit Stirnlampen sich auf die Strecke wagten. Die Lauffreunde HADI Wesel hatten die Vision, diese Strecke unter Flutlicht zu beleuchten, und 2008 wurde diese Idee Wirklichkeit. Das Startgeld der Teilnehmer dient heute zur Unterhaltung der Seeweg-Beleuchtung.

Ein weiterer schöner Aspekt des Moonlight-Laufs ist der soziale Beitrag: Das Chip-Pfandgeld von 3 Euro kann nach dem Lauf für ein gemeinnütziges Projekt gespendet werden. Dieses Jahr ging das Pfandgeld an die DKMS und unterstreicht so den sozialen Charakter der Veranstaltung.

Nach dem Lauf konnten sich die Teilnehmer bei leckerem Essen vom Grill und kühlen Getränken stärken und in entspannter Atmosphäre fachsimpeln. So wird der Moonlight-Lauf in Wesel zu einem unvergesslichen Erlebnis, das Sport, Gemeinschaft und guten Zweck perfekt miteinander verbindet. Also, was macht ihr nächsten Freitagabend? Wie wäre es mit einem Moonlight-Lauf?

Leonie Büchel am Wendepunkt der Radstrecke beim Heideseetraithlon in Forts beim DTU Jugendcup.

Junge Talente auf Kurs: Spannung und Erfahrungen beim DTU Jugend CUP in Forst

Der 34. Heideseetriathlon in Forst war die zweite Station im DTU Jugend CUP. Dieser Wettbewerb bietet jungen Talenten die Chance, sich erstmals national zu präsentieren und sich mit gleichaltrigen Konkurrenten zu messen. Leonie Büchel und Celina Vollmer vom Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V. gehen dieses Jahr zum ersten Mal für NRW an den Start.

Leonie Büchel kämpfte sich in der Jugend B weiblich durch einen mitreißenden Wettkampf und erreichte den 22. Platz von insgesamt 37 Teilnehmerinnen mit einer Gesamtzeit von 35:27 Minuten. Leider konnte ihre Teamkollegin Celina Vollmer nicht teilnehmen.

Der Wettkampf in Forst bot optimale Bedingungen für das Schwimmen, Radfahren und Laufen. Das Schwimmen fand im Heidesee über eine Strecke von 400 Metern statt. Die Radstrecke war eine Wendepunktstrecke mit 4,4 km pro Runde, und die Jugend B musste 2 Runden fahren, was 8,8 km entspricht. Dabei war Windschattenfahren erlaubt. Die Laufstrecke betrug eine Schleife von 1,2 km, die die Jugend B zweimal durchlief, was insgesamt 2,4 Kilometer ergab.

Bei der Jugend B weiblich brachte es Paula Huth aus Mecklenburg auf das Podium, wo sie in Halle noch knapp den Sieg verpasst hatte. In Forst gab sie jedoch alles und sicherte sich in atemberaubenden 32:29 Minuten den ersten Platz. Doch auch Lina Veith aus Hessen (32:43) und Josefine Doseth aus Bayern (32:52) kämpften verbissen und verließen das Rennen mit verdienten Erfolgen.

Bei den männlichen Teilnehmern der Jugend B machte Lorenz Rumpel aus Baden-Württemberg klar, dass er zu den Besten gehört. Mit einer blitzschnellen Zeit von 29:35 Minuten sicherte er sich den Sieg vor Jonas Seling aus Bayern (29:43) und Miguel Müller Cerqueira aus Baden-Württemberg (30:01).

Neben der Jugend B waren auch die Athletinnen und Athleten der Jugend A und Junioren in Forst am Start. Für alle Ergebnisse des DTU Jugend CUPs in Forst und weitere Informationen <<KLICK>>

Leonie Büchels Eindrücke:
Höhen und Tiefen auf der Strecke

Vor dem Start war meine Anspannung spürbar, besonders vor dem Massenstart und den taktischen Überlegungen für das Radfahren – vor allem vor dem Windschattenfahren hatte ich ein wenig Respekt.

Aber am Start war die Aufregung verflogen! Das Schwimmen lief gut, und ich kam gut durch den ersten Wechsel auf mein Rad. Beim Radfahren fehlte mir noch etwas an Routine, was sich auf meine Leistung auswirkte.

Beim zweiten Wechsel passierte dann der Patzer: Ich verfehlte meinen Stellplatz in der Wechselzone und verlor dadurch wertvolle Sekunden. Das kam wohl daher, dass ich zu sehr auf das Laufen fixiert war und den Wechsel nicht genug bedacht hatte. Trotzdem konnte ich beim Laufen noch einige Plätze gutmachen.

Insgesamt war es eine lehrreiche Erfahrung, die mir gezeigt hat, woran ich noch arbeiten muss. Ich nehme diese Erfahrungen mit und blicke gespannt auf die kommenden Wettkämpfe.

Ein Dank geht an Volker Meden vom Brander SV, der mit seinem Engagement und seiner Unterstützung beim TEAM NRWTV dazu beiträgt, dass die Rockies ihren Weg finden.

Der Blick richtet sich nun gespannt auf das Dritte Rennen im DTU Jugendcup am 22.06.2024 am Rothsee.

Doppelstart statt Longrun – Manuel gestaltet den Trainigsplan flexibel

Heute am 12. Mai brach ich aus meinem gewohnten Trainingsrhythmus aus und entschied mich, am Düsseldorfer Brückenlauf teilzunehmen statt meiner geplanten Trainingseinheit. Obwohl dieser spontane Entschluss meinen Sonntags-Longrun beeinträchtigte, war die Verlockung eines gesponserten 5km-Laufs zu groß, um abzulehnen. Dass dies nicht ganz in meinen Trainingsplan passt, wenn dieser sonntags einen Longrun vorsieht, muss jedoch kein Problem sein, da der Lauf, wie der heutige Brückenlauf in Düsseldorf, auch eine 10km-Strecke anbietet. Also meldete ich mich auch dafür an. So führte mich der sonnige Tag zum Burgplatz in Düsseldorf, wo das renommierte Volkslaufevent entlang des Stadtpanoramas über die Oberkasseler Brücke und die Rheinkniebrücke führte, mit Start und Ziel am malerischen Burgplatz.

Der Fünfer als Erstes – Tempo und Genuss

Vom Ehrgeiz gepackt, entwickelte sich der anfänglich als „just4fun“ gedachte 5-Kilometer-Lauf schnell zu einer Tempoeinheit. Am Start stand ich mit dem Ziel, Gas zu geben und meine Leistung auf dieser Distanz zu testen. Der Kurs mit seinen vielen Anstiegen und Kurven war herausfordernd, besonders bei 25 Grad Hitze. Doch auf dem letzten Kilometer motivierte mich der großartige Support der Bridge Runners Crew enorm. Ihr Zuspruch gab mir die nötige Energie, um zufrieden nach 19:39 Minuten die Ziellinie zu überqueren. Diese Zeit bedeutete den 2. Platz in meiner Altersklasse und insgesamt den 15. Platz. Es war eine Freude, gemeinsam mit dem Team von mmp.film an den Start zu gehen.

Der Zehn-Kilometer-Lauf – Entspannt, aber herausfordernd

Nach einer kurzen Verschnaufpause machte ich mich bereit für die 10km-Herausforderung. Diesmal wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen, um meine Trainingsziele nicht aus den Augen zu verlieren. Die ersten Kilometer verliefen in entspannter Atmosphäre, und ich genoss die Strecke. Es gelang mir gut, mich zurückzuhalten und keinen übertriebenen Ehrgeiz zu zeigen, wenn andere Läufer vorbeizogen. Doch auf der zweiten Runde ließ ich mich vom Tempo des Feldes etwas zu sehr mitreißen, was sich auf meinen Puls auswirkte. Hier hätte ich ruhig etwas langsamer machen können. Am Ende absolvierte ich den Lauf in 48:42 Minuten und konnte das Auslaufen genießen.

Der Düsseldorfer Brückenlauf – Gemeinsam Gutes tun

Der Düsseldorfer Brückenlauf war für mich nicht nur eine persönliche sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, Gutes zu tun. Die Teilnahme von prominenten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Europameister Jan Fitschen diente als zusätzlicher Motivator. Die Veranstaltung unterstützt die „Stiftung RTL — Wir helfen Kindern e.V.“ durch großzügige Spenden der Sparda-Bank West. Durch meine Teilnahme und die vieler anderer Läufer konnte bereits eine beträchtliche Summe gesammelt werden.

Fazit – Eine neue Erfahrung und Vorfreude auf kommende Herausforderungen

Für mich war es am Ende eine tolle Erfahrung und eine schöne Erkenntnis, dass ich nach einem schnellen 5km-Lauf auch die 10km-Strecke noch gut bewältigen konnte. Ich freue mich jedoch auch schon auf den nächsten, etwas gemächlicheren Longrun am kommenden Sonntag.

Marathon vor der Haustür: Der Rhein-Ruhr-Marathon

Marathon in Duisburg ist für uns ja quasi vor der Haustür, natürlich gehen wir da an den Start.
Am Sonntag, den 5. Mai 2024, fand die 41. Auflage des Rhein-Ruhr-Marathons in Duisburg statt, und die Teilnehmer vom Verein Marathon und Triathlon Mülheim waren voller Energie und Begeisterung dabei. Obwohl der Start des Marathons rund 40 Minuten verzögert war, hinderte dies die über 6.000 Teilnehmer nicht daran, ihr Bestes zu geben und die Strecke zu bewältigen.

Ursprünglich für das erste Juni-Wochenende geplant, wurde der Termin aufgrund von Bauarbeiten in der MSV-Arena vorgezogen. Diese Änderung erwies sich als Glücksfall, da die milderen Bedingungen im Mai eine angenehmere Laufatmosphäre schufen und die Teilnehmer vor einer möglichen Hitzeschlacht bewahrten.

Der Rhein-Ruhr-Marathon bot für jeden etwas: Neben dem klassischen Marathon über die volle Distanz von 42,195 Kilometern waren auch der Inline-Marathon, der Rhein-Ruhr-Halbmarathon, das Rennen der Handbiker und die Halb-Marathon-Staffel beliebte Events.

Ein besonderer Moment für viele Läuferinnen und Läufer war der Einlauf in die Schauinsland-Reisen-Arena, ein Fußballstadion mit 30.000 Plätzen. Dieser letzte Sprint hatte eine ganz eigene Magie und verlieh vielen Teilnehmern Gänsehautmomente, die sie noch lange in Erinnerung behalten werden. Die Finisher genossen anschließend die entspannte Atmosphäre auf dem Rasen der Arena und ließen den Tag in vollen Zügen ausklingen.

Das Event zog nicht nur die Läufer, sondern auch tausende Zuschauer an die Strecke. „Wir wollen unseren Marathon mit ganz Duisburg feiern“, betonten die Veranstalter. Die zahlreichen Bürgerfeste entlang der Strecke und das begeisterte Publikum trugen wesentlich zur positiven Stimmung bei.

 

Die Mitglieder von Marathon und Triathlon Mülheim zeigten nicht nur ihre Laufstärke, sondern auch Teamgeist und Unterstützung untereinander.

Klau Killiuss erzählt begeistert von der herzlichen Begrüßung vor dem Start, die ihn motivierte, trotz anfänglicher Zweifel sein Bestes zu geben: „Ich war am Morgen gar nicht gut zurecht und fühlte mich nicht gut, wollte eigentlich gar nicht laufen. Doch die herzliche Begrüßung der Vereinsmitglieder vor dem Stadion hat alles wieder gut gemacht und ich bin an den Start gegangen.“

Auch Uwe Kleinert lobte die gute Organisation und die fantastische Unterstützung entlang der Strecke und betonte: „Eine gute Veranstaltung und eine gute Organisation. Ziemlich flache Strecke mit einem überragenden Duisburger Publikum, die die Läufer toll unterstützt haben. Auch das die Staffeln komplett ins Stadion Einlaufen, ist eine tolle Sache.“

 

Auch als Pacer machten sich die Mitglieder von Marathon und Triathlon Mülheim hervorragend:

Michael Junghänel berichtet begeistert von seiner Erfahrung: „Ich war als Pacer unterwegs und habe, mit meiner Lauf-Partnerin, einige gut durchs Rennen gebracht. Im Ziel waren einige sehr happy und haben sich herzlich dafür bedankt. Wir schafften es, die Läuferinnen und Läufer in einer Zeit von 1 Stunde und 45 Minuten über die Halbmarathon-Strecke von 21,09 Kilometern zu führen.“

Thorsten Edeler teilt ebenfalls seine Eindrücke als Pacer: „Ich war heute erneut Halbmarathon-Pacer mit einer Zielzeit von 2:30 h beim Rhein-Ruhr-Marathon. Mit meiner Pacer-Kollegin Jenny von den Borbecker Raketen waren wir ein super Team, wir hatten optimale Rahmenbedingungen und brachten eine größere Laufgruppe durch die Stadt, hatten viel Spaß dabei und genossen zusammen den Einlauf in die MSV-Arena.“

Mona Menkinoski ganz Spontan!: „Am Freitag sprang ich spontan ein, um den Platz von Vanessa zu übernehmen, da sie krankheitsbedingt ausfiel. Es war mein erster Halbmarathon ohne Vorbereitung, mein letzter langer Lauf war der Halbmarathon in Frankfurt am 17.03. Ich habe ihn einfach als Sonntagslauf genossen, ohne mir ein Zeitziel zu setzen, sondern einfach aus Spaß am Laufen. Ich würde jederzeit wieder so laufen, denn die Veranstaltung war gut organisiert, der Zieleinlauf ins Stadion war sehr schön und entlang der Strecke wurde viel angefeuert, was natürlich immer wieder motiviert.“

Und dann haben wir noch unseren Dauerläufer Joachim, der in Duisburg sein 3×42-Marathon-Triple vollendet hat! Drei Marathons in drei Wochen, das nennen wir mal echten Durchhaltewillen. Joachim meint dazu nur lachend: „3 Marathons in 3 Wochen kann man machen, muss man aber nicht.“ Er hat definitiv bewiesen, dass er die Ausdauer und den Spaß am Laufen hat – auch wenn es vielleicht nicht jedermanns Sache ist, so ein Marathon-Triple zu wagen!

Jetzt, wo die Schuhe aus sind und die Muskeln sich langsam erholen, könnt ihr hier einen Blick auf die offiziellen Ergebnisse werfen: <<<KLICK>>>

Glückwunsch an alle Teilnehmer! Wir sehen uns an der nächsten Startlinie

Marathon Triple Teil 3: Rhein Ruhr Marathon Duisburg gefinisht!

Es war soweit am ersten Sonntag im Mai- Joachim hat den dritten Marathon seiner 3×42 Reise in Duisburg erfolgreich beendet!

Der Rhein Ruhr Marathon in Duisburg fand dieses Jahr einen Monat früher als üblich statt und bot nahezu optimale Bedingungen für die Läuferinnen und Läufer.

Ursprünglich war das erste Juni-Wochenende für die Läufe reserviert. Bauarbeiten in der MSV-Arena erforderten jedoch eine Vorverlegung des Termins. Der Start- und Zielpunkt des Laufs ist hier, und Organisationsleiter Uwe Busch betont: „Ein Start im Mai ist attraktiver als ein Termin im Frühsommer. Dieses Mal wird es keine Hitzeschlacht geben.“

Der Start des Rhein-Ruhr-Marathons in Duisburg hatte sich rund 40 Minuten verzögert. Trotzdem nahmen rund 6.000 Menschen teil, was die Beliebtheit und den Erfolg dieses Marathons unterstreicht.

Für Joachim lief der dritte Marathon besser als erwartet. Obwohl er mit einigen Knieproblemen zu kämpfen hatte, konnte er sie mit wechselnden Lauftechniken in Schach halten. Längere Gehpausen waren diesmal nicht notwendig, was zeigt, dass seine Beine allmählich an die Belastung gewöhnt sind. Diesmal lief er quasi ohne Gehpause, was für ihn ungewöhnlich ist!

Am Ende wurde dieser Marathon sogar einer seiner besten, nicht unbedingt von der Zielzeit her, sondern von der Zeit unterwegs. Dazu trugen sowohl seine Laufbegleitung, die ihren ersten Marathon absolvierte, als auch der Support von Marathon und Triathlon Mülheim bei. Besonders Manuel und sein Fanclub, die alle paar Kilometer lautstark anfeuerten, sowie Mona und Thorsten, die den Halbmarathon liefen und vor dem Ziel zum Anfeuern warteten.

Joachims Fazit aus seinem Marathon Triple: „3 Marathons in 3 Wochen kann man machen, muss man aber nicht. Schön, nächstes Wochenende einfach nur den üblichen Longrun nach Kettwig zu machen. Voraussichtlich. 😅“

Erfolgreiches Debüt: Hanna und Candice beim Abraxas-Triathlon

Am ersten Sonntag im Mai fand der Abraxas-Triathlon in Aachen-Brand statt, veranstaltet vom Brander Schwimmverein 1973 e.V. Diese kleine, aber feine Veranstaltung zog Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region an, darunter auch die vielversprechenden Nachwuchstalente Hanna Eilert und Candice Walker vom Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V.

Im Rahmen des Abraxas-Triathlons wurde die NRW TV Schnupperwettkampfserie ausgetragen. Diese Serie bietet Schülerinnen und Schüler der Altersklassen C und B die Möglichkeit, sich über mehrere Wettkämpfe hinweg zu messen.

Die Wettkampfstätte befand sich im Hallenbad Aachen-Brand, wo die Schwimmstrecke in einem 25m-Becken absolviert wurde. Die Radstrecke führte die jungen Athletinnen durch das für den Verkehr gesperrte Brander Wohngebiet, während die Laufstrecke sie durch das Neubaugebiet Brander Feld führte. Eine perfekte Umgebung für einen ersten Einblick in die faszinierende Welt des Triathlons.

Hanna und Candice, beide Mitglieder des Vereins Marathon und Triathlon Mülheim e.V., wurden von ihrem Trainer Patrick begleitet und vorbereitet. Sie traten jeweils in ihren Altersklassen an: Hanna in der Schülerklasse C – 2015 und Candy in der Schülerklasse B – 2014. Der Tag begann früh für die beiden, die eine Anfahrt von über 100 Kilometern bewältigen mussten. Der Startschuss fiel um 10:00 Uhr für die Schülerklasse C und um 10:15 Uhr für die Schülerklasse B.

Es war der erste Triathlon-Wettkampf für beide. Die Aufregung war deutlich spürbar, doch ließen sie sich davon nicht beeinflussen und meisterten die Herausforderung mit Bravour. Hanna absolvierte 100m Schwimmen, 2km Radfahren und 400m Laufen, während Candy das Doppelte bewältigte: 200m Schwimmen, 4km Radfahren und 800m Laufen. Die Wechselzone war gut organisiert, und beide behielten den Überblick über ihre Ausrüstung. Sie meisterten alle vier Disziplinen – Schwimmen, Radfahren, Laufen und Wechsel – souverän und konnten sich in ihren Altersklassen gut platzieren. Hanna erreichte den 7. Platz von 12 Teilnehmerinnen, während Candice den 6. Platz von 16 Teilnehmerinnen belegte.

Hanna benötigte insgesamt 14:27 Minuten für die Strecke, während Candice 20:50 Minuten benötigte. Diese Leistungen sind in der Schnupperwettkampfserie beachtlich, insbesondere für Athletinnen mit so wenig Erfahrung. Hanna kommentierte: „Es war cool, es war schwer, aber ich war froh, als ich im Ziel war. Es hat Spaß gemacht.“ Candy fügte hinzu: „Es war anstrengend, aber auch ein schönes Gefühl, als ich die Ziellinie überquerte. Es war toll!“ Diese positiven Erfahrungen werden sicherlich dazu beitragen, dass Hanna und Candice ihre Leidenschaft für den Triathlonsport weiterentwickeln und in Zukunft noch viele weitere Erfolge feiern können.

 

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Marathon Triple Teil 2: Auf der Suche nach der ultimativen Antwort

Gestern, am letzten Sonntag im April, stand der Hamburg Marathon als zweiter Teil von Joachims Marathon Triple an, und er war auf der Suche nach der ultimativen Antwort – 3×42!

Mit 38.000 Teilnehmern, darunter allein 15.000 im Marathon, war der Hamburg Marathon ein großes Spektakel. Trotz der Masse fühlte sich die Atmosphäre familiär an, denn Joachim traf viele Bekannte und sogar seine Lauffreundinnen Saskia und Carina aus Cuxhaven. Der Lauf war perfekt organisiert, mit Start und Ziel an der Messe und viel Platz für das Drumherum.

Schon vor dem Start wurden die Läufer gefeiert, und dieser Jubel begleitete sie nahezu die gesamte Strecke. Die Sightseeing-Tour durch Hamburg war beeindruckend, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie der Reeperbahn, dem Fischmarkt, dem Michel und den Landungsbrücken, allesamt von jubelndem Publikum gesäumt.

Ab Kilometer 25-30 wurde es langsam anstrengend für Joachim, und die Erinnerungen an den Enschede Marathon meldeten sich. Da ihm die Zeit nicht wichtig war und er genug Spielraum bis zum Zielschluss hatte, gönnte er sich einige Gehpausen und kam schließlich nach über 5 Stunden ins Ziel.

Das scheinbar perfekte Wetter mit Sonnenschein über Hamburg hatte jedoch seine Tücken. Einige Läufer hatten später mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, vermutlich bedingt durch den plötzlichen Wetterwechsel.

Unterdessen zeigte Irene Cheptai mit einer Zeit von 02:18:24 ihre beeindruckende Leistung als schnellste Frau beim Hamburg-Marathon 2024, während Bernard Koech bei den Herren mit einer Zeit von 2:04:23 erneut den Sieg einfuhr.

Während die Spitzenläufer bereits das Ziel erreichten, herrschte bei den Hobbyläuferinnen und -läufern eine großartige Stimmung. Auch wenn Joachim nicht so schnell wie die Spitzenläufer war, so war sein Marathon definitiv ein Sieg der Ausdauer und des Durchhaltevermögens! Joachims Marathon Triple lässt die Frage nach der ultimativen Antwort auf das Leben, das Universum und den Rest weiterhin spannend bleiben – vielleicht verbirgt sich die Wahrheit ja tatsächlich in der magischen Zahl 3×42!