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Marathon und Triathlon Mülheim e. V.
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Kürzlich
2026 Kalender- Übersicht Veranstaltungsliste30. Juli 2026 - 11:10
Kooperation mit der Luisenschule28. Juli 2026 - 23:13
Anmeldung zum 5. Schüler-Duathlon 19.09.202617. Juli 2026 - 21:27
Anmeldung zum 2. Luftschifflauf am 04.10.202617. Juli 2026 - 20:23
Erfolgreiches MTMH-Wochenende beim World Triathlon Hamburg...16. Juli 2026 - 22:32

Doppelstart statt Longrun – Manuel gestaltet den Trainigsplan flexibel
Heute am 12. Mai brach ich aus meinem gewohnten Trainingsrhythmus aus und entschied mich, am Düsseldorfer Brückenlauf teilzunehmen statt meiner geplanten Trainingseinheit. Obwohl dieser spontane Entschluss meinen Sonntags-Longrun beeinträchtigte, war die Verlockung eines gesponserten 5km-Laufs zu groß, um abzulehnen. Dass dies nicht ganz in meinen Trainingsplan passt, wenn dieser sonntags einen Longrun vorsieht, muss jedoch kein Problem sein, da der Lauf, wie der heutige Brückenlauf in Düsseldorf, auch eine 10km-Strecke anbietet. Also meldete ich mich auch dafür an. So führte mich der sonnige Tag zum Burgplatz in Düsseldorf, wo das renommierte Volkslaufevent entlang des Stadtpanoramas über die Oberkasseler Brücke und die Rheinkniebrücke führte, mit Start und Ziel am malerischen Burgplatz.
Der Fünfer als Erstes – Tempo und Genuss
Vom Ehrgeiz gepackt, entwickelte sich der anfänglich als „just4fun“ gedachte 5-Kilometer-Lauf schnell zu einer Tempoeinheit. Am Start stand ich mit dem Ziel, Gas zu geben und meine Leistung auf dieser Distanz zu testen. Der Kurs mit seinen vielen Anstiegen und Kurven war herausfordernd, besonders bei 25 Grad Hitze. Doch auf dem letzten Kilometer motivierte mich der großartige Support der Bridge Runners Crew enorm. Ihr Zuspruch gab mir die nötige Energie, um zufrieden nach 19:39 Minuten die Ziellinie zu überqueren. Diese Zeit bedeutete den 2. Platz in meiner Altersklasse und insgesamt den 15. Platz. Es war eine Freude, gemeinsam mit dem Team von mmp.film an den Start zu gehen.
Der Zehn-Kilometer-Lauf – Entspannt, aber herausfordernd
Nach einer kurzen Verschnaufpause machte ich mich bereit für die 10km-Herausforderung. Diesmal wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen, um meine Trainingsziele nicht aus den Augen zu verlieren. Die ersten Kilometer verliefen in entspannter Atmosphäre, und ich genoss die Strecke. Es gelang mir gut, mich zurückzuhalten und keinen übertriebenen Ehrgeiz zu zeigen, wenn andere Läufer vorbeizogen. Doch auf der zweiten Runde ließ ich mich vom Tempo des Feldes etwas zu sehr mitreißen, was sich auf meinen Puls auswirkte. Hier hätte ich ruhig etwas langsamer machen können. Am Ende absolvierte ich den Lauf in 48:42 Minuten und konnte das Auslaufen genießen.
Der Düsseldorfer Brückenlauf – Gemeinsam Gutes tun
Der Düsseldorfer Brückenlauf war für mich nicht nur eine persönliche sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, Gutes zu tun. Die Teilnahme von prominenten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Europameister Jan Fitschen diente als zusätzlicher Motivator. Die Veranstaltung unterstützt die „Stiftung RTL — Wir helfen Kindern e.V.“ durch großzügige Spenden der Sparda-Bank West. Durch meine Teilnahme und die vieler anderer Läufer konnte bereits eine beträchtliche Summe gesammelt werden.
Fazit – Eine neue Erfahrung und Vorfreude auf kommende Herausforderungen
Für mich war es am Ende eine tolle Erfahrung und eine schöne Erkenntnis, dass ich nach einem schnellen 5km-Lauf auch die 10km-Strecke noch gut bewältigen konnte. Ich freue mich jedoch auch schon auf den nächsten, etwas gemächlicheren Longrun am kommenden Sonntag.
Marathon vor der Haustür: Der Rhein-Ruhr-Marathon
Marathon in Duisburg ist für uns ja quasi vor der Haustür, natürlich gehen wir da an den Start.
Am Sonntag, den 5. Mai 2024, fand die 41. Auflage des Rhein-Ruhr-Marathons in Duisburg statt, und die Teilnehmer vom Verein Marathon und Triathlon Mülheim waren voller Energie und Begeisterung dabei. Obwohl der Start des Marathons rund 40 Minuten verzögert war, hinderte dies die über 6.000 Teilnehmer nicht daran, ihr Bestes zu geben und die Strecke zu bewältigen.
Ursprünglich für das erste Juni-Wochenende geplant, wurde der Termin aufgrund von Bauarbeiten in der MSV-Arena vorgezogen. Diese Änderung erwies sich als Glücksfall, da die milderen Bedingungen im Mai eine angenehmere Laufatmosphäre schufen und die Teilnehmer vor einer möglichen Hitzeschlacht bewahrten.
Der Rhein-Ruhr-Marathon bot für jeden etwas: Neben dem klassischen Marathon über die volle Distanz von 42,195 Kilometern waren auch der Inline-Marathon, der Rhein-Ruhr-Halbmarathon, das Rennen der Handbiker und die Halb-Marathon-Staffel beliebte Events.
Ein besonderer Moment für viele Läuferinnen und Läufer war der Einlauf in die Schauinsland-Reisen-Arena, ein Fußballstadion mit 30.000 Plätzen. Dieser letzte Sprint hatte eine ganz eigene Magie und verlieh vielen Teilnehmern Gänsehautmomente, die sie noch lange in Erinnerung behalten werden. Die Finisher genossen anschließend die entspannte Atmosphäre auf dem Rasen der Arena und ließen den Tag in vollen Zügen ausklingen.
Das Event zog nicht nur die Läufer, sondern auch tausende Zuschauer an die Strecke. „Wir wollen unseren Marathon mit ganz Duisburg feiern“, betonten die Veranstalter. Die zahlreichen Bürgerfeste entlang der Strecke und das begeisterte Publikum trugen wesentlich zur positiven Stimmung bei.
Die Mitglieder von Marathon und Triathlon Mülheim zeigten nicht nur ihre Laufstärke, sondern auch Teamgeist und Unterstützung untereinander.
Klau Killiuss erzählt begeistert von der herzlichen Begrüßung vor dem Start, die ihn motivierte, trotz anfänglicher Zweifel sein Bestes zu geben: „Ich war am Morgen gar nicht gut zurecht und fühlte mich nicht gut, wollte eigentlich gar nicht laufen. Doch die herzliche Begrüßung der Vereinsmitglieder vor dem Stadion hat alles wieder gut gemacht und ich bin an den Start gegangen.“
Auch Uwe Kleinert lobte die gute Organisation und die fantastische Unterstützung entlang der Strecke und betonte: „Eine gute Veranstaltung und eine gute Organisation. Ziemlich flache Strecke mit einem überragenden Duisburger Publikum, die die Läufer toll unterstützt haben. Auch das die Staffeln komplett ins Stadion Einlaufen, ist eine tolle Sache.“
Auch als Pacer machten sich die Mitglieder von Marathon und Triathlon Mülheim hervorragend:
Michael Junghänel berichtet begeistert von seiner Erfahrung: „Ich war als Pacer unterwegs und habe, mit meiner Lauf-Partnerin, einige gut durchs Rennen gebracht. Im Ziel waren einige sehr happy und haben sich herzlich dafür bedankt. Wir schafften es, die Läuferinnen und Läufer in einer Zeit von 1 Stunde und 45 Minuten über die Halbmarathon-Strecke von 21,09 Kilometern zu führen.“
Thorsten Edeler teilt ebenfalls seine Eindrücke als Pacer: „Ich war heute erneut Halbmarathon-Pacer mit einer Zielzeit von 2:30 h beim Rhein-Ruhr-Marathon. Mit meiner Pacer-Kollegin Jenny von den Borbecker Raketen waren wir ein super Team, wir hatten optimale Rahmenbedingungen und brachten eine größere Laufgruppe durch die Stadt, hatten viel Spaß dabei und genossen zusammen den Einlauf in die MSV-Arena.“
Mona Menkinoski ganz Spontan!: „Am Freitag sprang ich spontan ein, um den Platz von Vanessa zu übernehmen, da sie krankheitsbedingt ausfiel. Es war mein erster Halbmarathon ohne Vorbereitung, mein letzter langer Lauf war der Halbmarathon in Frankfurt am 17.03. Ich habe ihn einfach als Sonntagslauf genossen, ohne mir ein Zeitziel zu setzen, sondern einfach aus Spaß am Laufen. Ich würde jederzeit wieder so laufen, denn die Veranstaltung war gut organisiert, der Zieleinlauf ins Stadion war sehr schön und entlang der Strecke wurde viel angefeuert, was natürlich immer wieder motiviert.“
Und dann haben wir noch unseren Dauerläufer Joachim, der in Duisburg sein 3×42-Marathon-Triple vollendet hat! Drei Marathons in drei Wochen, das nennen wir mal echten Durchhaltewillen. Joachim meint dazu nur lachend: „3 Marathons in 3 Wochen kann man machen, muss man aber nicht.“ Er hat definitiv bewiesen, dass er die Ausdauer und den Spaß am Laufen hat – auch wenn es vielleicht nicht jedermanns Sache ist, so ein Marathon-Triple zu wagen!
Jetzt, wo die Schuhe aus sind und die Muskeln sich langsam erholen, könnt ihr hier einen Blick auf die offiziellen Ergebnisse werfen: <<<KLICK>>>
Glückwunsch an alle Teilnehmer! Wir sehen uns an der nächsten Startlinie
Marathon Triple Teil 3: Rhein Ruhr Marathon Duisburg gefinisht!
Es war soweit am ersten Sonntag im Mai- Joachim hat den dritten Marathon seiner 3×42 Reise in Duisburg erfolgreich beendet!
Der Rhein Ruhr Marathon in Duisburg fand dieses Jahr einen Monat früher als üblich statt und bot nahezu optimale Bedingungen für die Läuferinnen und Läufer.
Ursprünglich war das erste Juni-Wochenende für die Läufe reserviert. Bauarbeiten in der MSV-Arena erforderten jedoch eine Vorverlegung des Termins. Der Start- und Zielpunkt des Laufs ist hier, und Organisationsleiter Uwe Busch betont: „Ein Start im Mai ist attraktiver als ein Termin im Frühsommer. Dieses Mal wird es keine Hitzeschlacht geben.“
Der Start des Rhein-Ruhr-Marathons in Duisburg hatte sich rund 40 Minuten verzögert. Trotzdem nahmen rund 6.000 Menschen teil, was die Beliebtheit und den Erfolg dieses Marathons unterstreicht.
Für Joachim lief der dritte Marathon besser als erwartet. Obwohl er mit einigen Knieproblemen zu kämpfen hatte, konnte er sie mit wechselnden Lauftechniken in Schach halten. Längere Gehpausen waren diesmal nicht notwendig, was zeigt, dass seine Beine allmählich an die Belastung gewöhnt sind. Diesmal lief er quasi ohne Gehpause, was für ihn ungewöhnlich ist!
Am Ende wurde dieser Marathon sogar einer seiner besten, nicht unbedingt von der Zielzeit her, sondern von der Zeit unterwegs. Dazu trugen sowohl seine Laufbegleitung, die ihren ersten Marathon absolvierte, als auch der Support von Marathon und Triathlon Mülheim bei. Besonders Manuel und sein Fanclub, die alle paar Kilometer lautstark anfeuerten, sowie Mona und Thorsten, die den Halbmarathon liefen und vor dem Ziel zum Anfeuern warteten.
Joachims Fazit aus seinem Marathon Triple: „3 Marathons in 3 Wochen kann man machen, muss man aber nicht. Schön, nächstes Wochenende einfach nur den üblichen Longrun nach Kettwig zu machen. Voraussichtlich. 😅“
Erfolgreiches Debüt: Hanna und Candice beim Abraxas-Triathlon
Am ersten Sonntag im Mai fand der Abraxas-Triathlon in Aachen-Brand statt, veranstaltet vom Brander Schwimmverein 1973 e.V. Diese kleine, aber feine Veranstaltung zog Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region an, darunter auch die vielversprechenden Nachwuchstalente Hanna Eilert und Candice Walker vom Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V.
Im Rahmen des Abraxas-Triathlons wurde die NRW TV Schnupperwettkampfserie ausgetragen. Diese Serie bietet Schülerinnen und Schüler der Altersklassen C und B die Möglichkeit, sich über mehrere Wettkämpfe hinweg zu messen.
Die Wettkampfstätte befand sich im Hallenbad Aachen-Brand, wo die Schwimmstrecke in einem 25m-Becken absolviert wurde. Die Radstrecke führte die jungen Athletinnen durch das für den Verkehr gesperrte Brander Wohngebiet, während die Laufstrecke sie durch das Neubaugebiet Brander Feld führte. Eine perfekte Umgebung für einen ersten Einblick in die faszinierende Welt des Triathlons.
Hanna und Candice, beide Mitglieder des Vereins Marathon und Triathlon Mülheim e.V., wurden von ihrem Trainer Patrick begleitet und vorbereitet. Sie traten jeweils in ihren Altersklassen an: Hanna in der Schülerklasse C – 2015 und Candy in der Schülerklasse B – 2014. Der Tag begann früh für die beiden, die eine Anfahrt von über 100 Kilometern bewältigen mussten. Der Startschuss fiel um 10:00 Uhr für die Schülerklasse C und um 10:15 Uhr für die Schülerklasse B.
Es war der erste Triathlon-Wettkampf für beide. Die Aufregung war deutlich spürbar, doch ließen sie sich davon nicht beeinflussen und meisterten die Herausforderung mit Bravour. Hanna absolvierte 100m Schwimmen, 2km Radfahren und 400m Laufen, während Candy das Doppelte bewältigte: 200m Schwimmen, 4km Radfahren und 800m Laufen. Die Wechselzone war gut organisiert, und beide behielten den Überblick über ihre Ausrüstung. Sie meisterten alle vier Disziplinen – Schwimmen, Radfahren, Laufen und Wechsel – souverän und konnten sich in ihren Altersklassen gut platzieren. Hanna erreichte den 7. Platz von 12 Teilnehmerinnen, während Candice den 6. Platz von 16 Teilnehmerinnen belegte.
Hanna benötigte insgesamt 14:27 Minuten für die Strecke, während Candice 20:50 Minuten benötigte. Diese Leistungen sind in der Schnupperwettkampfserie beachtlich, insbesondere für Athletinnen mit so wenig Erfahrung. Hanna kommentierte: „Es war cool, es war schwer, aber ich war froh, als ich im Ziel war. Es hat Spaß gemacht.“ Candy fügte hinzu: „Es war anstrengend, aber auch ein schönes Gefühl, als ich die Ziellinie überquerte. Es war toll!“ Diese positiven Erfahrungen werden sicherlich dazu beitragen, dass Hanna und Candice ihre Leidenschaft für den Triathlonsport weiterentwickeln und in Zukunft noch viele weitere Erfolge feiern können.
Alle Ergebnisse sind hier zu finden <<<Klick>>>
Marathon Triple Teil 2: Auf der Suche nach der ultimativen Antwort
Gestern, am letzten Sonntag im April, stand der Hamburg Marathon als zweiter Teil von Joachims Marathon Triple an, und er war auf der Suche nach der ultimativen Antwort – 3×42!
Mit 38.000 Teilnehmern, darunter allein 15.000 im Marathon, war der Hamburg Marathon ein großes Spektakel. Trotz der Masse fühlte sich die Atmosphäre familiär an, denn Joachim traf viele Bekannte und sogar seine Lauffreundinnen Saskia und Carina aus Cuxhaven. Der Lauf war perfekt organisiert, mit Start und Ziel an der Messe und viel Platz für das Drumherum.
Schon vor dem Start wurden die Läufer gefeiert, und dieser Jubel begleitete sie nahezu die gesamte Strecke. Die Sightseeing-Tour durch Hamburg war beeindruckend, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie der Reeperbahn, dem Fischmarkt, dem Michel und den Landungsbrücken, allesamt von jubelndem Publikum gesäumt.
Ab Kilometer 25-30 wurde es langsam anstrengend für Joachim, und die Erinnerungen an den Enschede Marathon meldeten sich. Da ihm die Zeit nicht wichtig war und er genug Spielraum bis zum Zielschluss hatte, gönnte er sich einige Gehpausen und kam schließlich nach über 5 Stunden ins Ziel.
Das scheinbar perfekte Wetter mit Sonnenschein über Hamburg hatte jedoch seine Tücken. Einige Läufer hatten später mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, vermutlich bedingt durch den plötzlichen Wetterwechsel.
Unterdessen zeigte Irene Cheptai mit einer Zeit von 02:18:24 ihre beeindruckende Leistung als schnellste Frau beim Hamburg-Marathon 2024, während Bernard Koech bei den Herren mit einer Zeit von 2:04:23 erneut den Sieg einfuhr.
Während die Spitzenläufer bereits das Ziel erreichten, herrschte bei den Hobbyläuferinnen und -läufern eine großartige Stimmung. Auch wenn Joachim nicht so schnell wie die Spitzenläufer war, so war sein Marathon definitiv ein Sieg der Ausdauer und des Durchhaltevermögens! Joachims Marathon Triple lässt die Frage nach der ultimativen Antwort auf das Leben, das Universum und den Rest weiterhin spannend bleiben – vielleicht verbirgt sich die Wahrheit ja tatsächlich in der magischen Zahl 3×42!
Marathon Triple: 42, die ultimative Antwort mal 3!
Für Joachim Schumann begann das Marathon Triple mit dem Enschede Marathon am vergangenen Wochenende. Dieser Lauf markierte nicht nur den Auftakt zu seiner dreiteiligen Reise, sondern war auch der letzte lange Lauf vor seinem großen Ziel: dem Hamburg Marathon am folgenden Sonntag. Und als ob das nicht genug wäre, wartete eine weitere Woche später der Duisburg Marathon.
Der Start beim Enschede Marathon war alles andere als angenehm, denn die eisigen 4 Grad Celsius ließen die Läufer buchstäblich frieren. Doch einmal mit den Halbmarathonläufern vereint, begann die eigentliche Reise. Bei Kilometer 17 trennten sich die Wege, und für Joachim wurde der Rest des Laufs zu einem ruhigen und dennoch beeindruckenden Landschaftslauf.
Bis Kilometer 35 lief alles nach Plan, doch dann machte sich der Magen bemerkbar. Die kalten Getränke an den Verpflegungsstationen waren bei dem Wetter einfach zu viel für ihn. Dennoch kämpfte er sich bis kurz vor dem Zeitlimit durch und erreichte das ersehnte Ziel.
Joachims Marathon Triple ist nicht nur eine sportliche Leistung, sondern eine Odyssee durch Raum und Zeit, die selbst Douglas Adams beeindrucken würde! Der Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V. zieht den Hut vor Joachims galaktischem Abenteuer und freut sich auf weitere epische Laufgeschichten aus seinem Universum.
Möge die Laufkraft mit ihm sein – immer und mal drei!
Überraschende Erfolge bei der ASV Winterlaufserie 2024: Celina Vollmer und Michael Junghänel räumen ab!
Am Samstag, dem 23.3., fand das Finale der 39. Winterlaufserie des ASV statt, bei dem auch zahlreiche Athletinnen und Athleten des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. an den Start gingen. Mit insgesamt über 4000 weiteren Teilnehmern war die Veranstaltung ein beeindruckendes Ereignis, das die Laufbegeisterten aus der gesamten Region zusammenbrachte. Die Herausforderung bei der ASV Winterlaufserie besteht darin, bei allen drei Läufen dabei sein zu können. Die Serie findet zu Beginn des Jahres statt, mit dem ersten Lauf im Januar, gefolgt vom zweiten im Februar und dem abschließenden Lauf im März.
– Kleine Serie: 5 km, 7,5 km, 10 km
– Große Serie: 10 km, 15 km, Halbmarathon (21,5 km)
Auch die jungen Läuferinnen und Läufer wurden in die Serie integriert, wobei ihre Distanzen entsprechend ihrer Altersklassen angepasst waren:
– Kleine Jugendserie (AK MW7-U12 | Jg. 2013-2017): 1 km, 1,5 km, 2 km
– Große Jugendserie (AK U14-U16 | Jg. 2009-2012): 2 km, 3 km, 4 km
Start und Ziel befanden sich im Sportpark Duisburg Wedau, und die Strecke führte die Läuferinnen und Läufer rund um die Regattabahn.
Die Übergänge zwischen den Absätzen sind grundsätzlich gut, jedoch könnte man einige Dopplungen und Wiederholungen minimieren, um den Text flüssiger zu gestalten. Hier ist eine überarbeitete Version:
Der dritte Lauf am 23. März war eine wahre Wetterachterbahn! Zu Beginn starteten die tapferen Läuferinnen und Läufer unter Regen und Windböen, aber keine Sorge, das war noch nicht alles. Die Sonne beschloss erst nach dem Lauf herauszukommen und uns mit strahlendem Sonnenschein zu begrüßen. Trotz der wechselhaften Bedingungen genossen die Teilnehmer des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. die Veranstaltung sichtlich und liefen mit Spaß und Freude über die Strecke.
Eine herausragende Leistung erbrachte Celina Vollmer, eine talentierte 15-jährige Athletin vom Marathon und Triathlon Mülheim e.V. Sie sicherte sich den ersten Platz in der weiblichen Altersklasse unter 18 Jahren und erreichte insgesamt den 12. Platz bei den Frauen in der kleinen Serie. Ihr beeindruckender Erfolg wurde durch einen knappen Abstand zur Zweitplatzierten unterstrichen – lediglich 10 Sekunden trennten sie. Diese bemerkenswerte Leistung zeugt von großem Talent und lässt auf eine vielversprechende sportliche Zukunft hoffen.
Die ASV Winterlaufserie brachte jedoch nicht nur junge Talente wie Celina Vollmer hervor, sondern bot auch Raum für überraschende Erfolge bei erfahrenen Läufern wie Michael Junghänel. Während Celina in der weiblichen Altersklasse unter 18 Jahren brillierte, überraschte Michael in der Altersklasse AK50 mit seinem zweiten Platz. Ursprünglich plante er die Teilnahme an der kleinen Winterlaufserie lediglich als eine Art Standortbestimmung in seiner Vorbereitung auf den Hamburg Marathon. Doch nachdem er eine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer erzielte und nur eine Sekunde Vorsprung auf den Drittplatzierten hatte, wurde sein Ehrgeiz geweckt. Es gelang ihm, seinen Vorsprung in jedem Lauf weiter auszubauen und letztendlich einen bemerkenswerten zweiten Platz zu erreichen.
Die individuellen Ergebnisse der Teilnehmer sind auf der Homepage des ASV einsehbar, wo jeder seine persönlichen Leistungen nachverfolgen kann. >>>LINK<<<
Ein herzlicher Dank geht an den ASV für die Organisation dieser erfolgreichen 39. Winterlaufserie. Die Teilnehmer freuen sich bereits auf die 40. Auflage im kommenden Jahr und sind gespannt darauf, erneut an diesem großartigen Event teilzunehmen.
Doppelter Durchlauf – Mona und Sašo meistern den Frankfurter Mainova Halbmarathon
Am 17. März 2024 versammelte sich die Laufgemeinschaft rund um Frankfurt am Main, um am Frankfurter Mainova Halbmarathon teilzunehmen. Die vorwiegend flache, asphaltierte Strecke versprach optimale Bedingungen für persönliche Bestzeiten, und der Zieleinlauf im imposanten Deutsche Bank Park, dem Waldstadion und der Heimstätte der Frankfurter Eintracht, war ein besonderes Highlight für alle Teilnehmer.
Die Veranstaltung war mit 9000 Läuferinnen und Läufern restlos ausgebucht, darunter auch Mona und Saso, die sich bereits am Freitag mit ihrer Familie auf den Weg machten und bei Freunden übernachteten, um sich die lange Anreise am Renntag zu ersparen. Die Atmosphäre war gespannt, da für viele Läufer das Rennen bereits vor der Startlinie begann, um rechtzeitig anzukommen, angesichts der Masse an Teilnehmern. Glücklicherweise waren Mona und Sašo gut vorbereitet und konnten entspannt an der Startlinie stehen.
Trotz einer gut vorbereiteten Trainingsplanung wurde Mona durch unvorhergesehene Ereignisse im Leben fast von der Bahn geworfen. Doch gerade in solchen Momenten zeigte sich die Stärke des Vereins Marathon und Triathlon Mülheim e.V. Der regelmäßige Austausch und die Unterstützung ihrer Vereinskollegen gaben Mona die nötige Motivation, um trotz der Hindernisse in der Spur zu bleiben. Besonders das gemeinsame Training auf der Tartanbahn im Verein erwies sich als äußerst förderlich. Die Möglichkeit, dort intensiv zu trainieren, gepaart mit der Unterstützung und dem Zusammenhalt innerhalb der Vereinsgemeinschaft, trug maßgeblich zum Erfolg bei. Diese Erfahrung unterstreicht einmal mehr, dass das Leben oft unvorhersehbar ist, aber mit der richtigen Unterstützung und Zusammenhalt Hindernisse überwinden kann.
Der Halbmarathon in Frankfurt sollte Monas siebter werden, und es wurde ihr zweitschnellster. Das Wetter spielte ebenfalls mit: Die Sonne schien, und bei angenehmen 10 Grad war es perfektes Laufwetter. In mehreren Wellen wurden die Teilnehmer mit verschiedenen Zielzeiten auf die Strecke geschickt. Die beiden starteten um 10:05 Uhr und machten sich auf den Weg. Die ersten Kilometer waren etwas eng, was es schwer machte, andere Läufer zu überholen, aber die Strecke war insgesamt gut gefüllt.
Entlang der Strecke standen zahlreiche Zuschauer, besonders in Sachsenhausen und am Mainufer. Mona genoss besonders den Abschnitt zwischen Kilometer 11 und 16, der am Main entlangführte, sowie den Zieleinlauf ins Stadion ab Kilometer 20, wo die Zuschauer sie enthusiastisch empfingen.
Die Sieger des Halbmarathons waren Mamiyo Nuguse Hirsuato vom LAZ Gießen bei den Männern mit einem Streckenrekord von 1:02:46 Stunden und Julia Kümpers vom Leichtathletikclub Kronshagen bei den Frauen in 1:16:20 Stunden. Aber auch Mona und Sašo konnten sich über ihre persönlichen Erfolge freuen, mit einer Zielzeit von 1:53:44 Stunden für Mona und 1:53:50 Stunden für Sašo.
Sašo hat Mona den Vortritt gelassen oder, wie uns berichtet wurde, Zitat Mona: „Nein, bin weggerannt. Habe noch mal das Tempo angezogen, als ich das Ziel in den letzten 50 Metern sah.“ So ist das wohl in einer Ehe, aber wir wollen das nicht weiter vertiefen.
Zusammen mit weiteren 7498 Läuferinnen und Läufern erlebten sie eine tolle Veranstaltung bei perfektem Laufwetter und bester Motivation durch die tausenden Zuschauer entlang der Strecke. Die Atmosphäre in der Stadt und besonders am Mainufer trieb alle Teilnehmer an und machte den Halbmarathon zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Mona und Sašo, herzlichen Glückwunsch zu eurer fantastischen Leistung! Mit eurem Durchhaltevermögen und eurer Entschlossenheit habt ihr uns alle beeindruckt. Wir freuen uns schon auf weitere spannende Laufabenteuer mit euch! Ihr rockt einfach!
158,45 Kilometer im Wasser: Ein 24-Stunden-Schwimm-Marathon
Die Jugend vom Marathon und Triathlon Mülheim e.V. beim 24-Stunden-Schwimmen im Aqua Dome des SV Bayer Uerdingen 08 e.V..
Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal das 24-Stunden-Schwimmen beim SV Bayer Uerdingen statt. Doch dieses Mal war es nicht nur ein Wettkampf um Streckenrekorde, sondern auch ein klares Statement gegen Rassismus. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus“ und im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ traten Schwimmer aus verschiedenen Vereinen zusammen, um nicht nur sportliche Höchstleistungen zu erbringen, sondern auch ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen. Insgesamt nahmen 308 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil, darunter Gruppen und Einzelkämpfer, um bei diesem einmaligen Event-Mix aus Wettkampf und Spaß dabei zu sein.
Unter den Teilnehmern befand sich die Jugend vom Marathon und Triathlon Mülheim e.V. (MTMH), bestehend aus neun motivierten Schwimmerinnen und Schwimmern. Gemeinsam mit ihrem Trainer Ralf Bell und der zusätzlichen Unterstützung von Kai Richter begaben sich Constantin, Paul, Mia Lou, Emma, Candy, Hailey, Annika, Paula und Leonie in das 24-stündige Abenteuer. Obwohl das Team durch Krankheit etwas dezimiert war, hielt es dennoch stolz die Fahne hoch und ging mit großer Entschlossenheit an den Start. Es standen 15 Bahnen à 25 Metern zur Verfügung, wovon das Team vom MTMH eine eigene zugewiesen bekommen hatte.
Für das Team war es bereits das zweite Mal bei einem 24-Stunden-Schwimmen, und so bezogen sie am Samstagmorgen routiniert ihr Quartier in der weitläufigen Anlage des SV Bayer Uerdingen. Das Team vom Marathon und Triathlon Mülheim fand reichlich Platz in der Turnhalle, um ihr Basislager aufzuschlagen.
Das Schwimmen begann mit etwas Verzögerung um 10:45 Uhr, und das Team von MTMH nutzte die erste Stunde, um gemeinsam als Gruppe zu schwimmen, bevor sie sich im Verlauf des Events aufteilten, um sicherzustellen, dass immer mindestens ein Schwimmer auf der Bahn war. Eine besondere Herausforderung stellte die Wassertemperatur dar, die für einen Schwimmwettkampf zwar ideal war, aber mit der Zeit spürbar kühl wurde.
Nach den ersten Stunden im Wasser machte sich das Team auf den Weg zur Pizzeria, auch eine Form der Vorbereitung für das anstehende Trainingslager in Südtirol. Während einige im Wasser blieben und weiter schwammen, warteten andere geduldig auf ihre Pizza und nutzten die Zeit zur Erholung.
Auch abseits des Schwimmens wurden verschiedene Rahmenprogramme angeboten, darunter Aqua Cycling. Obwohl unsere Zeit begrenzt war und wir nicht daran teilnehmen konnten, hat die Idee, Aqua Cycling als Trainingseinheit auszuprobieren, definitiv das Interesse unserer Jugend geweckt – wir behalten es mal im Hinterkopf.
Ein wahres Highlight – Constantin feiert mitten im Wasser seinen 13. Geburtstag! Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen zog er seine Bahnen, während wir alle wie wild jubelten und ihm Glückwünsche zuriefen. Es war ein Moment voller Spaß und gemeinsamer Freude – genau das, was unser Team auszeichnet! Nur drei schliefen fest und gratulierten später, wir hatten ja noch etwas zu erledigen.
Das Team erzielte eine beeindruckende Gesamtleistung, indem es insgesamt 158,45 Kilometer zurücklegte. Jede einzelne Schwimmerin und jeder einzelne Schwimmer übertraf sich selbst und sicherte sich herausragende Platzierungen in ihren Altersklassen. Dabei wurde nicht nur physische Stärke, sondern auch mentale Ausdauer unter Beweis gestellt. Besonders eindrucksvoll war der Einsatz kurz vor dem Ende am Sonntagmorgen, als einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre letzten Reserven mobilisierten, um noch einige Meter mehr zu schwimmen. Hier sind die Leistungen und Platzierungen in den Altersklassen im Überblick:
Alle Ergebnisse zu finden bei RaceResult *LINK*
Ralf Bell, der stolze Trainer des Teams, kommentierte das Event: „Ein großartiges Erlebnis, das auch den Trainer an seine Grenzen bringt. Mega Team!“
Die Diskrepanz zwischen Leonies und Kais Schwimmzeiten über die 21 Kilometer ließ uns schon schmunzeln – immerhin ein halber Marathon im kühlen Nass. Während Leonie mit Leichtigkeit durch das Becken glitt und in gesamt nur 8 Stunden das Ziel erreichte, schien Kai förmlich im Wasser zu versinken und brauchte satte 10 1/2 Stunden für die Strecke. Offenbar ist Leonie nicht nur eine effektive Schwimmerin, sondern auch ein echtes Naturtalent in Sachen Effizienz im Wasser.
In der Gesamtwertung der Frauen erreichte Leonie den fünften Platz, während Candy auf Platz sieben landete. Die Siegerin bei den Frauen schwamm beeindruckende 36,25 Kilometer. Bei den Herren verpasste Kai knapp einen Platz unter den Top 10, während Guido Wennekers mit 32,25 Kilometern den verdienten Gesamtsieg bei den Herren davontrug.
Das 24-Stunden-Schwimmen war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Demonstration von Teamgeist und Zusammenhalt. Nun steht für die Jugend des Marathon und Triathlon Mülheim das Trainingslager in Latsch, Südtirol, bevor, wo sie sich weiter auf die kommende Wettkampfsaison vorbereiten werden.
Mülheimer Triathlon-Jugend startet in die neue Wettkampfsaison
Erfolgreicher Auftakt beim 3. NRWTV Nachwuchstag
Die Triathlon-Jugend des Marathon Triathlon Mülheim e. V. (MTMH) steht in den Startlöchern für eine aufregende Wettkampfsaison. Am Samstag, den 9. März, begann die Saison mit dem Swim&Run in Paderborn, im Rahmen des 3. NRWTV Nachwuchstags. Die Veranstaltung vereinte nicht nur die NRWTV Kadersichtung, sondern auch die DTU Cup Qualifikation, den Auftakt zum NRW Nachwuchscup und die Schnupperwettkampfserie der Schüler*innen der Altersklassen C und B.
Mit rund 170 gemeldeten Athleten war die Veranstaltung gut besucht, stellte jedoch auch eine Herausforderung für den strukturierten Zeitplan dar. Die moderne Wettkampfstätte im Paderborner Ahorn-Sportpark sowie das Residenzbad Schloss Neuhaus boten jedoch optimale Bedingungen – ein echtes Highlight für die jungen Sportlerinnen und Sportler.
Die Eltern der MTMH-Athleten unterstützten den Ablauf tatkräftig, indem sie sich als Helfer und Zeitnehmer zur Verfügung stellten. Mit Stolz kann der Verein verkünden, dass 13 Athleten und Athletinnen in verschiedenen Altersklassen an den Start gingen. Von Schüler C (8-9 Jahre), Schüler B (10 – 11 Jahre), Schüler A (12-13 Jahre) über Jugend B (14-15 Jahre) bis hin zu Jugend A (16-17 Jahre) waren die MTMH-Jugendlichen in allen Kategorien vertreten.
Durchweg gute Platzierungen und persönliche Bestzeiten spiegeln den Trainingsaufwand und das Engagement der Athletinnen und Athleten wider. Die erzielten Ergebnisse können sich sehen lassen und sind das Resultat intensiver Trainingseinheiten im Winter. Hier sind die einzelnen Ergebnisse:
Hanna Eilert – Schülerinnen C – Platz 5
Matteo Brunckhorst – Schüler C – Platz 4
Candice Elle Walker – Schülerinnen B – Platz 5
Yunis Özbay – Schüler B – Platz 10
Jairah Malien Bermann – Schülerinnen A – Platz 1
Haily Grace Walker – Schülerinnen A – Platz 6
Mathilda Hinz – Schülerinnen A – Platz 12
Constantin Sauer – Schüler A – Platz 5
Leonie Büchel – Jugend B weiblich – Platz 2
Annika Laschet – Jugend B weiblich – Platz 7
Paula Richter – Jugend B weiblich – Platz 10
Celina Vollmer – Jugend A weiblich – Platz 2
Johanna Göke – Jugend A weiblich – Platz 16
Das engagierte Trainerteam hat die Jugendlichen hervorragend vorbereitet und motiviert. Trotz der Einzelsportart Triathlon steht die MTMH-Jugend als Team zusammen, was den Zusammenhalt innerhalb des Vereins unterstreicht.
Mit dem erfolgreichen Start beim Swim&Run in Paderborn ist die Triathlon-Jugend des Marathon Triathlon Mülheim e. V. bereit für eine vielversprechende Wettkampfsaison.
Nun steht die MTMH-Jugend kurz vor dem Start ihres Trainingslagers in Südtirol, das kurz vor Ostern beginnt. Die jungen Athletinnen und Athleten sind hochmotiviert, nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten zu verfeinern, sondern auch den Teamgeist zu stärken und jede Menge Spaß zu haben. Das Trainingslager verspricht nicht nur den nötigen Feinschliff für die anstehenden Wettkämpfe, sondern auch unvergessliche Erlebnisse in der idyllischen Umgebung von Südtirol. Hier wird nicht nur geschwitzt, sondern auch viel gelacht, denn eine Prise Humor ist bekanntlich das beste Training.
Der Wettkampfkalender verspricht eine aufregende Saison mit spannenden Rennen. Neben den traditionellen Wettkämpfen steht auch der Spaß im Vordergrund. Ein 24-Stunden-Schwimmen sowie die legendäre Nordschleife bei „Rad am Ring“ stehen auf dem Programm und versprechen unvergessliche Erlebnisse für die Jugendlichen des Marathon Triathlon Mülheim e. V.
Besonders erfreulich ist die Aussicht auf einen Wettkampf im Rahmen der Schnupperserie und des NRW Nachwuchscups am Essen/Mülheimer Flughafen. Am 27. April 2024 findet dort ein Duathlon Run & Bike statt – quasi ein Heimspiel für die MTMH-Jugend.
Verbandsstützpunkt für Triathlon Jugend Leistungssport
Liebe Mitglieder, Sportbegeisterte und Freunde des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. (MTMH),
wir freuen uns, eine tolle Neuigkeit mit euch teilen zu können: Im Februar 2024 wurde der MTMH offiziell zum Verbandsstützpunkt für den Triathlon Jugend Leistungssport ernannt – eine Auszeichnung, verliehen vom Nordrhein-Westfälischen Triathlon Verband e.V. (NRWTV), die nicht nur unsere erfolgreiche Jugendarbeit würdigt, sondern auch einen bedeutenden Fortschritt in der Förderung des Leistungssports innerhalb unseres Vereins markiert.
Optimale Bedingungen für junge Talente
Ralf Bell, Leiter der Jugendabteilung des MTMH, betont die wachsende Bedeutung des Leistungssports innerhalb des Vereins: „Die Auszeichnung bestätigt, dass wir optimale Bedingungen für die ganzheitliche Förderung junger Talente schaffen.“ Unser umfassendes Leistungspaket für Nachwuchssportler umfasst professionelles Training durch lizenzierte Trainer vom DOSB, Zugang zu erstklassigen Trainingsstätten, individuelle Förderung und eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Partnern, um eine ausgewogene Balance zwischen Schule und Sport zu gewährleisten.
Zusammenarbeit für optimale Talentförderung
Die enge Vernetzung von Schulen, Vereinen und Sportverbänden ist entscheidend, um eine optimale Kombination von schulischer und sportlicher Ausbildung zu ermöglichen. Der MTMH kooperiert mit der Luisenschule in Mülheim an der Ruhr und dem Triathlon Landesstützpunkt in Essen, um die Möglichkeiten für unsere jungen Talente zu erweitern und ein noch umfassenderes Trainingsumfeld zu schaffen.
Schüler Duathlon – Eine Plattform für neue Talente
Ein herausragender Baustein unserer Nachwuchsförderung ist der Schüler Duathlon, der dieses Jahr bereits zum dritten Mal stattfindet. Diese Veranstaltung ermöglicht es jungen Sportlerinnen und Sportlern, ihre ersten Schritte im Triathlonsport zu unternehmen und ihre Begeisterung für Ausdauersportarten zu entdecken.
Ein Verein für alle Sportbegeisterten
Die Auszeichnung als Verbandsstützpunkt ist eine verdiente Anerkennung für die erfolgreiche Jugendarbeit des MTMH. In den letzten Jahren haben wir im Bereich Breiten- und Leistungssport beeindruckende Fortschritte gemacht, was dem engagierten Team zu verdanken ist, das vor vier Jahren die Leitung des Vereins übernommen hat. Der MTMH ist stolz darauf, einen positiven Beitrag zur Förderung des Sports, zur Steigerung der Fitness und zur individuellen Entwicklung von Sportlerinnen und Sportlern jeden Alters zu leisten.
Sportliche Grüße,
Das Team des Marathon und Triathlon Mülheim e.V.
Die Kraft des Kerns: Warum Rumpfstabilität für Ausdauersportler entscheidend ist
Für viele Ausdauersportler stehen Schwimmen, Radfahren und Laufen im Mittelpunkt ihres Trainings. Die Zeit, die in diesen Disziplinen investiert wird, ist enorm, während ein oft vernachlässigter Aspekt des Trainings im Schatten bleibt: das Stabilisierungs- und Krafttraining, auch bekannt als „Stabi“. Beim Marathon und Triathlon Mülheim e.V. wird dieser wichtige Baustein des Trainingsplans montagsabends besonders betont.
Die unbequeme Wahrheit über Rumpfstabilität
Stabi-Training ist oft ungeliebt, denn es bringt die Schwächen in der Körperstatik gnadenlos ans Licht. Die Vorstellung, dass Stabi-Übungen nicht die gleiche direkte Auswirkung auf die Geschwindigkeit haben wie kilometerlange Läufe oder intensive Radtouren, ist jedoch ein Trugschluss. Im Gegenteil, eine gut entwickelte Rumpfstabilität verbessert die Leistung in jeder Disziplin und macht letztendlich jeden Athleten bei gleicher Ausdauerleistung schneller.
Der Schlüssel zu Stabilität: Übungen mit Eigengewicht
Im Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V. setzen erfahrene Läufer und Triathleten, auf spezielle Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder Kleingeräten. Maschinentraining tritt in den Hintergrund, während die Fähigkeit, Kraft aufzubringen und dabei das Gleichgewicht zu halten, im Fokus steht. Diese gezielten Übungen fördern nicht nur die muskuläre Balance, sondern steigern auch die Stabilität im gesamten Körper.
Verletzungsvorbeugung als Schlüssel zur Leistungssteigerung
Lise und Janik Emmendörfer leiten montagsabends ein spezielles Stabilitäts- und Krafttraining im Verein. Ihr Fokus liegt darauf, die Muskulatur gezielt zu stärken, um die Laufleistung zu verbessern und gleichzeitig Verletzungen vorzubeugen. Die Übungen zielen darauf ab, die muskuläre Balance zu fördern und die Stabilität im gesamten Körper zu erhöhen. Dieses Training wird zu einer perfekten Ergänzung des Wochentrainings.
Individualität im Fokus
Vom Anfänger bis zum erfahrenen Triathleten sind alle willkommen, da die Übungen bei Bedarf individuell skaliert werden. Die Trainer legen besonderen Wert darauf, dass jeder Sportler, unabhängig von seinem aktuellen Fitnesslevel, von den Vorteilen des Rumpfstabilitätstrainings profitieren kann.
Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht es jedem Teilnehmer, in seinem eigenen Tempo und entsprechend seinen individuellen Fähigkeiten zu trainieren.
Die Rundum-Lösung für verbesserte Leistungsfähigkeit
Die Kombination aus dem Trainingsangebot über die Woche verteilt und dem gezielten Stabilitäts- und Krafttraining am Montag bietet den Mitgliedern des Vereins Marathon und Triathlon Mülheim e.V. ein umfassendes Paket für eine verbesserte Leistungsfähigkeit und eine gesunde, nachhaltige Sportliche Entwicklung. Der Montagabend wird somit zu einem entscheidenden Element für Athleten, die nicht nur ihre Ausdauer, sondern auch ihre Körperstabilität und damit ihre Gesamtleistung verbessern möchten.
In der Hektik des Trainingsalltags sollte also das „unbeliebte“ Stabi-Training nicht unterschätzt werden. Es ist der Schlüssel zu einer ganzheitlichen Athletik und legt den Grundstein für eine erfolgreiche Ausdauerkarriere.
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Wann und Wo
Junge Talente auf dem Weg zum Erfolg
Der Marathon und Triathlon Mülheim e.V. präsentiert stolz seine aufstrebende und wachsende Jugend Leistungsgruppe, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, junge Talente über einen Zeitraum von zwei Jahren für den Landeskader zu qualifizieren. Mit einer der stärksten Nachwuchsgruppen in NRW bietet der Verein optimale Trainingsbedingungen und strukturiertes Coaching durch einen qualifizierten Trainerstamm unter der Leitung von Trainer Ralf Bell.
Die Grundlage für die Vorbereitung auf internationale Anforderungen bildet die Rahmentrainingskonzeption der Deutschen Triathlon Union (DTU). Diese wurde von Trainer Ralf Bell erfolgreich an die Gegebenheiten des Vereins angepasst, um eine zielgerichtete Entwicklung der Nachwuchstriathleten zu ermöglichen.
Trainingsplanung und Flexibilität
Der Rahmentrainingsplan fungiert als Leitfaden für Vereine, Trainer, Athleten und Eltern. Er ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Sportlerinnen und Sportler. Die strukturierte Trainingsplanung berücksichtigt den normalen Tages- und Wochenrhythmus und insbesondere schulische Verpflichtungen im Nachwuchsalter. Dabei steht die Gesundheit der Athleten im Fokus, und der Plan erlaubt eine flexible Anpassung an unterschiedliche Bedingungen.
Ganzheitliche Förderung
Der Verein legt nicht nur Wert auf sportliche Leistungen, sondern auch auf die persönliche Entwicklung der Athletinnen und Athleten. Die drei Säulen Schule, sportliche Entwicklung und Persönlichkeitsentwicklung stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das Training wird so strukturiert, dass die jungen Sportler ihre Ziele erreichen können, ohne im schulischen Alltag überlastet zu werden.
Projekt Kadernominierung 2025
Die Projektziele erstrecken sich über zwei Jahre mit maßgeschneiderten Trainingsplänen für den mittelfristigen Leistungsaufbau. Teilziele für 2024 beinhalten die Erfüllung von Normkriterien für die Landeskaderaufnahme und eine Platzierung unter den Top 5 bei den NRW Landesmeisterschaften. Für 2025werden die Erfüllung aller Normkriterien und eine Platzierung unter den Top 3 bei den NRW Landesmeisterschaften angestrebt.
Ausrüstung, Elternunterstützung und Trainingsablauf
Die gesteigerten Anforderungen im Leistungssport erfordern eine hochwertige Sportausrüstung.
Die Unterstützung der Eltern spielt eine entscheidende Rolle im Trainingsalltag. Ohne das „Elterntaxi“, organisatorisches Geschick und finanzielle Unterstützung wäre eine erfolgreiche Teilnahme kaum möglich. Das Training erstreckt sich über verschiedene Trainingsorte – Sportplätze, Schwimmbäder, Sporthallen und auch Online – und bietet vielfältige Möglichkeiten.
Das Trainerteam
Unter der Leitung von Ralf Bell (B-Lizenz Leistungssport), Ulrike Adriany (C-Lizenz Leistungssport) und Patrick Kodjayan (Übungsleiter) wird der Nachwuchs kompetent angeleitet und entwickelt. Nicht nur Fachwissen sondern auch ehrenamtliches Engagement und Leidenschaft bilden das Fundament für den Erfolg. Darüber hinaus wird eng mit dem Triathlon Landesstützpunkt in Essen zusammengearbeitet.
Die Leistungsgruppe des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. schafft nicht nur die Grundlage für höchste sportliche Ziele, sondern auch für eine umfassende Förderung junger Talente. Aktuell trainieren fünf Athletinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren mit beeindruckendem Trainingsumfang von 8 bis 14 Sporteinheiten pro Woche. Der Verein ist stolz auf seine engagierten Athletinnen und Athleten, die gemeinsam mit dem Trainerteam den Weg zum Erfolg beschreiten.
Für weitere Informationen und Anfragen steht Ihnen unser Leiter der Jugendabteilung Ralf Bell gerne zur Verfügung.
Gemeinsam laufen, voneinander lernen: Laufabteilung Marathon und Triathlon Mülheim e.V. im Wandel
Die Laufabteilung des Marathon und Triathlon Mülheim e.V. befindet sich in einer spannenden Phase des Wandels. Nach über drei Jahren erfolgreicher Leitung durch Jesus Conde übernimmt ein neues Team die Verantwortung. Wir schauen mit Dankbarkeit auf die vergangene Ära zurück und sind gespannt auf die vielversprechende Zukunft.
Die Leitung der Laufabteilung liegt nun kommissarisch in den Händen von Uwe Kleinert, der diese Rolle bis zur Wahl auf der nächsten Jahreshauptversammlung im April übernimmt.
Uwe Kleinert hat sich unterstützende Expertise organisiert und ein Team erfahrener Läuferinnen und Läufer steht ihm zur Seite.
Unsere Laufgemeinschaft ist bunt und vielfältig, bestehend aus Läufern und Läuferinnen unterschiedlicher Altersklassen und Leistungsstufen. Egal ob passionierter Hobbyläufer oder ambitionierter Athlet, bei uns findet jeder seinen Platz. Die Laufabteilung steht offen für alle, die das Laufen für sich entdecken möchten. Wir bieten nicht nur eine herzliche Gemeinschaft, sondern auch Anleitungen und Begleitung für Laufanfänger.
Das Herzstück unseres Trainingsprogramms sind die gemeinsamen Trainingseinheiten dienstagsabends unter Anleitung erfahrener Trainer. Hier wird das Tempo individuell zugeordnet, und verschiedene Gruppen ermöglichen ein Training auf dem jeweiligen Leistungsniveau. Die Skalierung des Trainings basiert auf dem wertvollen Erfahrungsaustausch erfahrener Läuferinnen und Läufer, denn bei uns steht der gemeinsame Fortschritt im Fokus.
Die Einbindung des Bahntrainings bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Laufgemeinschaft zu stärken. Das Oval ermöglicht uns, uns alle zu sehen, unabhängig von der Geschwindigkeit. Diese Perspektive fördert nicht nur die Motivation, sondern erlaubt auch eine individuelle Anpassung des Trainings.
Das Angebot wird nun durch die Lauftreffs am donnerstagabend und samstagmorgens erweitert. Eine Gelegenheit, die Natur zu genießen, Gleichgesinnte zu treffen und die Woche sportlich ausklingen zu lassen. Die Strecken werden an die Teilnehmer angepasst, und die Gruppenbildung erfolgt nach individuellen Vorlieben und Leistungsniveaus. Gemeinschaft steht im Mittelpunkt unseres Vereins. Der Lauftreff am Samstag ist nicht nur eine sportliche Aktivität, sondern auch eine Möglichkeit, Mitglieder für Mitglieder zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.
Wir schaffen eine unterstützende Umgebung, in der sich jeder willkommen fühlt und voneinander lernen kann.
Um die Vielfalt unseres Trainings weiter zu stärken, integrieren wir regelmäßig das Lauf-ABC zur Verbesserung der Lauftechnik und -koordination. Die ganzheitliche Gesundheit und Verletzungsprävention stehen im Fokus unseres Trainingsansatzes.
Als Ergänzung zu unserem Lauftraining bieten wir montagsabends ein spezielles Stabilitäts- und Krafttraining an. Dieses Training wird von den erfahrenen Läufern und Triathleten Lise und Janik Emmendörfer geleitet. Sie haben sich darauf spezialisiert, die Muskulatur gezielt zu stärken, um die Laufleistung zu verbessern und gleichzeitig Verletzungen vorzubeugen. Unter ihrer Anleitung werden Übungen durchgeführt, die die muskuläre Balance fördern und die Stabilität im gesamten Körper erhöhen. Der Montagabend wird somit zu einer perfekten Ergänzung des Wochenendtrainings. Die Kombination aus Lauftraining am Samstag und dem gezielten Stabilitäts- und Krafttraining am Montag bietet unseren Mitgliedern ein umfassendes Paket für eine verbesserte Leistungsfähigkeit und eine gesunde, nachhaltige Laufpraxis.
Der „Neustart“ unserer Laufabteilung ist eine Einladung an alle Laufbegeisterten, sich uns anzuschließen. Egal, ob du gerade erst mit dem Laufen beginnst oder schon Erfahrung mitbringst, bei uns findest du Gleichgesinnte, Trainer, die dich unterstützen, und eine herzliche Gemeinschaft, die gemeinsam Ziele erreichen möchte. Laufen verbindet – sei Teil unserer Läuferfamilie!
Marathon und Triathlon Mülheim unterstützt Hospiz mit Spende
Im Rahmen des Schüler Duathlons an der Luisenschule hat der Marathon und Triathlon Mülheim e. V. 150 Euro für das Hospiz Mülheim gespendet.
Bei der Veranstaltung gab es einen Spendentisch, an dem der Verein Sportsachen gegen eine Spende abgegeben hat. Es gab Laufschuhe, Trikots, Radhelme, aber auch andere Sportartikel wie Schwimmbrillen oder Tennisschläger.
Die Spendenbereitschaft war groß. So kamen insgesamt 150 Euro zusammen, die nun an das Hospiz Mülheim gespendet wurden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Aktion so viel Geld für das Hospiz sammeln konnten“, sagt Ralf Bell, Jugendtrainer beim Marathon und Triathlon Mülheim e. V. „Wir hoffen, dass wir damit dazu beitragen können, dass die Arbeit des Hospizes auch weiterhin so gut wie möglich unterstützt werden kann.“
Der Verein spendet bereits zum zweiten Mal für das Hospiz. „Wir finden die wertvolle Arbeit des Hospizes sehr wichtig“, betont Bell. „Das Hospiz bietet Menschen in der letzten Lebensphase einen Ort der Geborgenheit und Zuwendung. Das ist etwas, das wir unterstützen möchten.“
Die Spende wurde von Ralf Bell und Patrick Kodjayan, beide Jugendtrainer im Verein, an die Hospiz-Leitung Monja Mika übergeben. „Jeder Beitrag zählt und ist wichtig für uns“, betont Mika. „Und jede Spende zeigt, dass unsere Arbeit hier gewürdigt wird.“
Das Hospiz Mülheim muss fünf Prozent der Kosten über Spenden finanzieren. Den Rest übernehmen die Krankenkassen. Mit der Spende des Marathon und Triathlon Mülheim e. V. können nun wichtige Projekte im Hospiz unterstützt werden, wie beispielsweise die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden oder die Anschaffung von neuen Hilfsmitteln.
„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Marathon und Triathlon Mülheim e. V.“, sagt Mika. „Es ist toll, dass es in Mülheim so viele Menschen gibt, die sich für das Hospiz einsetzen.“
Der Rückblick auf´s Wochenende – sportlich und sehr heiß
Was für ein Wetter, über 30 Grad Sonne satt, was sich deutlich auf die Leistungen aller auswirkte.
Der Samstag:
Triathlon in Almere Amsterdam – Patrick ging an den Start, die Mitteldistanz galt es zu bewältigen. Begeistert berichtet Patrick „Wenn welche feiern können, dann die Niederländer!“ Die Hitze und 5 Kilometer länger Radstrecke haben den SUB5 Ziel zunichte gemacht.
Triathlon in Vreden –
NRW Meisterschaften, Abschluss des NRW Nachwuchscups für die Jugend und Schnupperserie mit Höhen und Tiefen. Zu den Höhepunkten:
Schüler C m: Theo Buch erreicht Platz 3 nach 200m Schwimmen und 1000m Laufen.
Schüler B w: Mathilda Hinz erkämpft Platz 8 nach 200m Schwimmen, 5km Radfahren und 1000m Laufen.
Schüler A w: Mia-Louise Petri belegt Platz 6 nach 400m Schwimmen, 9km Radfahren und 2,5km Laufen. In der Gesamtwertung des Nachwuchs Cups kommt sie auf Platz 5.
Schüler A m: Platz 4 für Constantin Sauer (gesamt 5) und Platz 8 für Paul Buch (gesamt 6). In der Mannschaftswertung holen die Jungs Platz 1.
Jugend B w (Distanzen wie Schüler A): Bei ihrem NRW Cup Debüt holt sich Celina Vollmer Platz 6. Paula Richter erreicht Platz 14, Johanna Göke Platz 15, Milena Menkinoski Platz 16. In der Mannschaftswertung holen die Mädels Platz 4.
Tyler Smuda erlangte Platz 2 in der Jugend A Gesamtwertung des Nachwuchs Cups trotz eines unschönen Rennverlauf beim Abschluss. Bei einem Massensturz Sturz auf der Radstrecke durch einen Fahrfehler des Vordermanns kam Tyler mit zu fall, er schleppte sich mit Rad auf dem Rücken dennoch in die Wechselzone und finishte tapfer das Rennen.
Der Sonntag:
Halbmarathon Stadtlauf Jüchen –
Christel Götte, Mona Menkinoski und Thorsten Edeler am Start auf dem Rundkurs von 5 Kilometer diesen galt viermal zu absolvieren.
Brutal heiß trotz extra Wasserstellen, kaum Schatten auf der Strecke – Abbruch DNF es ging einfach nicht, die Gesundheit geht dann doch vor! So hatten die drei einen schönen Ausflug – wir hörten von einem Schlemmen von Eis, Kaffee und Waffeln als Ersatzprogramm.
Aber das ließen die drei nicht auf sich sitzen und holten den Lauf am Montag erfolgreich nach!
Triathlon in Ratingen – vor der Haustüre somit starkes Starterfeld, in allen Distanzen gingen Athleten von Marathon und Triathlon Mülheim an den Start.
Die Jugend machte den Anfang und besetzte das Podium, hier zeigt sich unsere starke Jugendarbeit
Erster Triathlon für Emma Santos Stockamp, den Sie souverän meisterte.
Johanna Göke sprang spontan für Ihren erkrankten Vater auf der Sprint Distanz ein und zeigte eine starke Leistung.
Swim & Run
Mathilda Hinz – Platz 2 (Schüler B)
Matteo Brunckhorst – Platz 3 (Schüler C)
Jugend und Schüler
Celina Vollmer – Platz 1 (Jugend B)
Paula Richter – Platz 3 (Jugend B)
Annika Laschet – Platz 4 (Jugend B)
Milena Menkinoski – Platz 7 (Jugend B)
Lorenz Kodjayan – Platz 2 (Jugend B)
Constantin Sauer – Platz 1 (Schüler A)
Mia Lou Petri – Platz 1 (Schüler A)
Emma Santos Stockamp – Platz 12 (Schüler A)
Liga Start – war auch dabei, hier galt es die Sprint Distanz zu absolvieren.
In der Verbandsliga gingen Sebastian Schär, Daniel Kirschner, Andreas Hedwig und Tobias Krause an den Start und konnten Platz 10 von 18 erreichen. Leider reicht es nicht, um einen Abstiegsplatz zu vermeiden.
In der Landesliga gingen Manuel Bartels, Sebastian Krost, Andreas Weymann und Stefan Tiedtke an den Start und belegten Platz 12 von 23. Zum Saisonabschluss stehen wir auf Platz 13 gesamt.
Familien Staffel
Paul, Wiebke, Theo Buch – Platz 5
Sprint / Jedermann
Wiebke Buch – Platz 1 in der AK TW40
Randi Katrin Hinz – Platz 3 in der AK TW45
Carlotta Vogt – Platz 2 in der AK WJA
Johanna Göke – Platz 1 in der AK WJB
Nina Pirschtat – Platz 9 in der AK TW25
Dirk Franzen – Platz 21 in der AK TM50
Kurz / Olympisch
Mark Hinz – Platz 5 in der AK TM50
Andreas Sauer – Platz 8 in der AK TM55
Ralph Diersch – Platz 1 in der AK TM65
Kai T. Richter – Platz 28 in der AK TM 5
Mittel 76,2er
Christian Pacheco Gonzalez – Platz 3 in der AK TM45
Triathlon in Wesel – Hier ging die Senioren Liga an den Start, für uns dabei
Ralf Bell, Christian Belting-Klar, Björn Grützner und Andreas Ley.
NEO Verbot im Badesee dazu flache Rad- und Laufstrecke, unsere Jungs haben das gemeistert. Platz 14 von 20 und in der Endtabelle macht sich leider bemerkbar das wir einen Start auslassen mussten somit Platz 17.
Übereinstimmend sprachen alle Triathleten am positivsten vom Schwimmen an diesem Wochenende!
Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten und Veranstalter für diese beeindruckende Leistungen unter extremen Bedingungen! Diese Hitze hat euch nicht erschüttert, im Gegenteil ihr habt diese hitzige Herausforderung gemeistert.
Ein voller Erfolg für Groß und Klein – der zweite Schüler Duathlon ging an den Start!
Am 26. August 2023 fand an der Luisenschule in Mülheim an der Ruhr die zweite Auflage des Schüler Duathlons statt, veranstaltet vom Marathon und Triathlon Mülheim e.V. Dieses Sportereignis für die jungen Schüler war ein großer Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Sport und Bewegung für unsere Jugend ist. Es bot den Schülern zwischen 6 und 13 Jahren eine aufregende Möglichkeit, ihre sportlichen Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Der Schüler Duathlon setzt sich aus den Disziplinen Laufen, Radfahren und erneutem Laufen zusammen. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass es keine Pausen zwischen den Disziplinen gibt. Dies erfordert nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Ausdauer und Koordination.
Die Schüler gingen hochmotiviert an den Start, um sich mit Gleichaltrigen zu messen und ihre Leidenschaft für den Sport zu entdecken. Spaß und gute Laune war in allen Gesichtern bei Groß und Klein zu finden, die Atmosphäre war ansteckend und Jubel garantiert. Bevor der Startschuss fiel, sorgte ein begeisterndes Warm-up-Programm dafür, dass die Teilnehmer bestens vorbereitet in die Wettkämpfe gingen. Die aufgeregten Teilnehmer wurden von ihren Familien, Freunden und den zahlreichen Zuschauern kräftig angefeuert und vom Applaus begleitet.
Jeder wurde als Gewinner gefeiert. Die unermüdlichen Anstrengungen und die persönlichen Bestleistungen jedes Teilnehmers wurden mit begeistertem Jubel honoriert. Diese herzliche Unterstützung trug dazu bei, dass die jungen Sportlerinnen und Sportler nicht nur körperlich, sondern auch mental gestärkt aus dem Wettkampf hervorgingen.
Besonders bewegend war der Zieleinlauf, bei dem jeder Teilnehmer eine wohlverdiente Medaille erhielt und der Olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ in seiner schönsten Form zum Ausdruck kam. Es war eine Erinnerung daran, dass der wahre Sieg darin liegt, sich selbst herauszufordern und die Freude an der Bewegung und am Sport zu erleben.
Um sicherzustellen, dass der Wettkampf fair und altersgerecht ablief, wurde er in verschiedenen Altersgruppen und Kategorien durchgeführt. Dies schuf ein Wettbewerbsumfeld, in dem jeder sein Bestes geben konnte.
Ein großer Dank geht an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die diese rundum gelungene Veranstaltung mit möglich gemacht haben. Ohne ihre Unterstützung wäre die reibungslose Durchführung dieser Veranstaltung nicht denkbar gewesen. Ihr Einsatz und ihre Hingabe für den Sport und die Jugend sind lobenswert.
Ohne die Unterstützung und das Engagement unserer großzügigen Sponsoren, Bäckerei Hemmerle, Isostar und Medl, wäre die Durchführung einer Veranstaltung dieser Größe und Qualität nicht möglich gewesen. Ihre Investition in den Sport und die Jugend hat dazu beigetragen, die Begeisterung für Bewegung und sportlichen Ehrgeiz bei unseren jungen Athleten zu wecken und zu fördern. Ihr Engagement für die Förderung des Sports in unserer Gemeinschaft verdient Anerkennung und Dankbarkeit.
„Der Schüler Duathlon hat sich als wichtiges Sportereignis in Mülheim an der Ruhr etabliert und zeigt einmal mehr, dass mit viel Engagement und Teamgeist viel bewegt werden kann.“
Sagt Ralf Bell, der Jugendtrainer von Marathon und Triathlon Mülheim e.V..
Neben dem sportlichen Wettkampf war das Wetter an diesem Tag auf unserer Seite und spielte hervorragend mit. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen trugen dazu bei, dass die Atmosphäre des Duathlons noch besser wurde.
Abseits der sportlichen Herausforderungen wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Mit selbstgebackenem Kuchen, belegten Brötchen und Kaffee konnten die Teilnehmer und Zuschauer sich an der Kuchenbar versorgen, um ihre Energiereserven aufzufüllen und die spannenden Wettkämpfe zu verfolgen. Die Einnahmen kommen der Jugendkasse des Vereins zugute und tragen so direkt zur Förderung der jungen Talente und ihrer sportlichen Aktivitäten bei.
Am Sport-Trödeltisch konnten die Teilnehmer und Besucher gut erhaltenes Sportequipment zu fairen Preisen erwerben. Diese Initiative diente nicht nur der Nachhaltigkeit, indem sie gebrauchte Sportausrüstung einer neuen Verwendung zuführte, sondern hatte auch einen wohltätigen Zweck. Die Einnahmen aus dem Sport-Trödeltisch werden dem Hospiz in Mülheim gespendet, um die wichtige Arbeit dieser Einrichtung zu unterstützen. Zusätzlich dazu hat sich der Verein Marathon und Triathlon Mülheim e.V. entschieden, die gesammelte Summe großzügig auf 150 € aufzustocken.
Das Feedback der Teilnehmer ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten.
„Vielen Dank für die tolle Organisation der Veranstaltung! Wir vom Triathlon Team Ratingen 08 waren mit 3 Startern dabei und alle hatten wahnsinnig viel Spaß!!! Nächstes Jahr sind wir definitiv wieder dabei!“
Besuchen Sie die Online-Galerie, um die besten Momente und Bilder zu sehen und sich von den Eindrücken mitreißen zu lassen.
Sie finden diese unter www.verrostet.de
Insgesamt war der diesjährige Schüler Duathlon an der Luisenschule wieder ein herausragendes Sportevent, welches die Begeisterung für Bewegung und sportlichen Ehrgeiz bei unserem jungen Teilnehmer, den anwesenden Familien und allen Zuschauern weckte. Wir freuen uns besonders darüber, dass wir in diesem Jahr deutlich mehr Teilnehmer hatten als bei der Premiere im letzten Jahr.
Wir freuen uns bereits auf die dritte Auflage im nächsten Jahr und hoffen, dass sie genauso erfolgreich sein wird wie die diesjährige. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Marathon und Triathlon Mülheim goes Rad am Ring
Adrenalinkick und Gemeinschaftsgefühl auf der legendären Rennstrecke!
Am vorletzen Juli Wochenende fand das spektakuläre Radsport-Event ”Rad am Ring“ auf dem legendären Nürburgring statt und zog tausende
begeisterte Radsportlerinnen und Radsportler aus aller Welt an. Zum 20. Mal jährte sich die Veranstaltung, die Sportlerinnen und Sportler
unterschiedlicher Altersgruppen und Leistungsniveaus zusammenbrachte, um ihre Leidenschaft für das Radfahren zu feiern.
Das dreitägige Event bot eine breite Palette an Radsportaktivitäten für Jung und Alt. Vom anspruchsvollen 24-Stunden-Rennen bis hin zu entspannten Touren
durch die malerische Eifelregion – für jeden Geschmack war etwas dabei. Rad am Ring ist für seine Vielfalt und den einzigartigen Mix aus Wettkampf und Freizeitspaß bekannt, was die Veranstaltung zu einem der Höhepunkte des Radsportjahres macht.
Mit 9665 Teilnehmern reizte Rad am Ring dieses Jahr deutlich mehr als je zuvor, Marathon und Triathlon Mülheim war mit 15 aktiven Radlern ebenfalls vertreten.
Die Hauptattraktion des Events war zweifellos das 24-Stunden-Rennen, bei dem sich mutige Fahrerinnen und Fahrer in Teams oder als Einzelpersonen einer echten Herausforderung stellten.
Judith Laichter, Dennis Wagener, Daniel Kirschner, Andreas Hedwig, Tobias Krause, Andreas Weymann, Michael Zaniol und Jörg Neuheuser bildeten zwei Vierer-Teams und kämpften von Samstagmittag bis Sonntagmittag auf der 26,1 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Die Kulisse und der Streckenverlauf des berühmten Nürburgrings verlieh dem Rennen eine einzigartige Atmosphäre, die 560 Höhenmeter mit Steigungen bis zu 18 % und die rasanten Abfahrten jenseits der 90 km/h sorgten für eine gehörige Portion Adrenalin.
„Aspaltblasen mit nur 5% Steigung fühlten sich da im Vergleich wie eine Abfahrt an“, kommentierte Jörg Neuheuser nach seiner ersten Runden durch die grüne Hölle, wie die Nordschleife auch genannt wird. „Hält die Technik, nicht nur am Rad!?“ scherzt Neuheuser der mit 2 neuen Hüftgelenken an den Start gegangen ist.
„Durch die grüne Hölle, hinab bei rasanten Abfahrten und immer wieder rauf bis zur Hohen Acht. Mit jedem Mal fühlte sich die Steigung länger und härter an. Der pfeifende Wind tat sein Übriges dazu. Also hieß es Windschatten finden und lutschen so oft es geht.“ kommentiert Tobias Krause weiter.
„Die Nacht! Ein unvergleichliches, unvergessliches Erlebnis bei völliger Dunkelheit die Runde zu fahren. Nur beleuchtet durch tausende rote Rücklichter und die Scheinwerfer der Mitfahrer. Sensationell!“ ergänzt Michael Zaniol der in der ersten Runde mit technischem Defekt liegen geblieben ist. 4 Speichen waren am Hinterrad gebrochen, der zweite Fahrer musste los und den Transponder einzusammeln. Das Rennen gerade erst gestartet und in der ersten Runde schon verloren …egal weiter geht’s!
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden nicht nur auf ihre körperliche Fitness, sondern auch auf ihre mentale Stärke und Ausdauer geprüft. Nahezu ohne Schlaf kämpften sie sich durch die Nacht, während tausende rote Rücklichter einen eindrucksvollen Lindwurm an Steigungen von bis zu 5 Kilometern Länge bildeten.
Die Dunkelheit, das Summen der Ketten und der Laufräder, das angestrengte Atmen der Aktiven, die Impressionen von tausenden roten Rücklichtern bleiben allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung, genauso wie der Stolz beim gemeinsamen Überqueren der Ziellinie.
Die Ergebnisse lassen sich sehen, so waren es am Ende 1.100 Kilometer mit 23.500 Höhenmetern. Damit wurde der Mount Everest im Vergleich nahezu 3-mal höhenmäßig erklommen.
Von den 794 an den Start gegangenen 4er Teams konnten sich unsere Athleten gut behaupten.
Team Marathon und Triathlon Mülheim 1 schaffte 20 Runden und somit 522 Kilometer, schnellste Runde 00:56:43 und somit Platz 424.
Team Marathon Triathlon Mülheim 2 schaffte 22 Runden und somit 574,2 Kilometer, schnellste Runde 00:50:29 und somit Platz 257.
Nicht nur die Rennen, sondern auch die einzigartige Atmosphäre und das starke Gemeinschaftsgefühl machten das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Zelten im Fahrerlager bei Rad am Ring schafft eine besondere Verbindung zwischen den Teilnehmern und dem Radsportgeschehen. Die Möglichkeit, direkt neben der Rennstrecke zu campen, erlaubt es den Teilnehmern, sich voll und ganz auf das Event einzulassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Von einfachen Zelten über Wohnwagen bis hin zu Foodtrucks – hier zeigt sich eine große Bandbreite an Unterkunftsmöglichkeiten. Die Nächte im Fahrerlager sind oft lebendig und gesellig, was das Erlebnis noch unvergesslicher macht.
Das Event bot auch andere Möglichkeiten die Grüne Hölle der Nordschleife zu erleben, wie die Tourenfahrer-Version mit 20,8 Kilometern Streckenlänge, 73 Kurven und rund 500 Höhenmetern. Johanna Göke, Paula Richter und Milena Menkinoski aus der Jugendabteilung von Marathon und Triathlon Mülheim ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit ihren Vätern – René Göke, Kai Richter und Saso Menkinoski sowie Ulrike Adriany – beim freien Fahren ihre Erfahrungen auf der Nordschleife zu sammeln. Sie absolvierten jeweils zwei Runden, sodass insgesamt gute 41 Kilometer und 1000 Höhenmeter von jedem bewältigt wurden.
Besonders beeindruckend war die Begeisterung der drei Teenagerinnen, die mit Respekt auf die Strecke gingen, aber ihre Fahrräder mit Leichtigkeit durch die Kurven lenkten und ihre Väter teileweise alt aussehen ließen.
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht berichtet Johanna Göke „Das fahren auf der Strecke hat mir sehr viel Spaß gemacht, war eine tolle Erfahrung und die Hohe Acht war zwar anstrengend aber echt super Training.“
Im Fahrerlager konnte Johanna mit ihrem Rad dem ausgefallenen Michael Zaniol aushelfen und ihm somit eine Weiterfahrt im 24-Stunden-Rennen ermöglichen – das ist wahrer Teamgeist!
„Da bin ich im nächsten Jahr auf jeden Fall am Start!“ hörte man von der begeisterten Ulrike Adriany beim Start des 24 Stunden Rennens.
„Ein tolles Gefühl auf den Spuren legendärer Rennfahrer unterwegs zu sein, auf einer breiten Rennstrecke, die eigentlich für starke Rennwagen gebaut wurde.“, berichtet René Göke von einem unvergesslichen Moment, als sein Rad auf dem berüchtigten Streckenabschnitt „Fuchsröhre“ mühelos auf knapp 90km/h beschleunigte.
Insgesamt war Rad am Ring nicht nur ein Radsportevent, sondern auch eine Feier des Teamgeistes und der Ausdauer. Die Organisatoren haben erneut bewiesen, dass der Nürburgring nicht nur für Motorsport, sondern auch für den Radsport eine einzigartige Kulisse bietet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen viele unvergessliche Momente mit nach Hause und freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf die Räder, fertig, los!“
Einmal um den See – die Vätternrundan
Unsere Mitglieder sind bei allen besonderen Events dabei, diesmal in Schweden!
Zusammen mit 13040 Radfahrende und Sabine in Begleitung von ihrem Mann, Sohn und einem Freund mitten drin.
Die Vätternrundan ist eines der bekanntesten Radrundfahrten für Amateure und Hobbyradfahrer weltweit. Es findet jedes Jahr in Schweden statt und ist nach dem Vättern-See benannt, um den die Strecke führt. Die Veranstaltung wurde erstmals im Jahr 1966 ausgetragen und hat sich seitdem zu einem beliebten jährlichen Ereignis entwickelt.
Die Strecke führt 315 Kilometer entlang des malerischen Vättern-Sees und bietet den Teilnehmern eine atemberaubende Landschaft mit Seen, Wäldern und idyllischen schwedischen Dörfern.
Insgesamt ist die Vätternrundan eine einzigartige Gelegenheit für Radfahrer, sich einer Herausforderung zu stellen, die sie an ihre Grenzen bringt, und gleichzeitig die wunderschöne Landschaft Schwedens zu genießen.
Sabine´s Bericht gibt uns einen weiteren Einblick in die Faszination und den besonderen Spirit, den die Vätternrundan ausmacht.
Samstag 17.06.2023 die Teilnahme an der Vätternrundan stand bevor und das bei Top Wetter, kein Tropfen Regen und Sonne satt so sollte es auf die Strecke gehen.
Der Wecker klingelte um 3.00 Uhr morgens, wir hatten unseren Startzeitpunkt auf 4.24 Uhr festgelegt. Es waren etwa 60-70 Fahrerinnen und Fahrer in der Startgruppe, die sich bereit machten, die Herausforderung anzunehmen. Ein Motorrad führte uns aus der Stadt hinaus und dann war es soweit – freie Fahrt! Die ersten 100 Kilometer vergingen wie im Flug, der Wind war kaum zu spüren. In Zweierreihen bis zu Fünferreihen fuhren wir wie ein riesiger Fahrradzug. Wir schlängelten uns mit hoher Geschwindigkeit der Landstraße entlang.
Kurz vor 8 Uhr erreichten wir Jönköping, wo wir eine willkommene Pause einlegten. Es gab Köttbullar mit Kartoffelbrei und Preiselbeeren, eine wohltuende Abwechslung zu den ganzen Energiegels in unseren Trinkflaschen. An der Strecke gab es insgesamt 8 top organisierte Versorgungsdepots, die uns mit allem versorgten, was wir brauchten.
Nach Jönköping wurde die Strecke hügeliger und der Wind frischer. Die Gruppen mischten sich immer wieder neu, und es wurde herausfordernder. Um 11 Uhr in Hjo, nach 171 Kilometern und mehr als der Hälfte der Strecke, stärkten wir uns mit Lasagne am Seeufer.
Die nächsten Etappen führten uns durch Karlsborg, vorbei an einer imposanten Festung und über eine Brücke des Göta-Kanals, Zwangspause wir mussten ein Schiff passieren lassen. Danach fuhren wir durch Wälder, Schärenlandschaften und kleine Seen. Die Natur Schwedens zeigte sich von ihrer schönsten Seite.
Ab dem Mittag wurde die größte Herausforderung die Hitze. Ich war dankbar für jede Abkühlung, sei es durch eine Wasserspritze in Askersund oder den Gartenschlauch eines schwedischen Jungen in Dalby.
Die Stimmung an der Strecke war Klasse! An vielen Stellen wurden wir angefeuert, und es fanden sogar kleine Garten- & Straßenpartys statt.
Wir passierten eine Zinkmine, durchquerten zahlreiche Wälder, kleine Seen und meisterten Hügel auf und ab. Wir fuhren und fuhren und fuhren, bis wir schließlich nach 12 Stunden und 44 Minuten das Ziel in Motala erreichten. Davon waren 11 Stunden und 2 Minuten reine Fahrzeit, der Rest wurde für Trinken, Essen, Dixie und das Auftragen von Sonnencreme verbraucht.
Was für ein Fahrradfest!
Zum Abschluss gab es keine Eistonne, aber Ausschwimmen im 17 Grad kühlen Vätternsee, Champagner und ein Festmahl.
Vielen Dank @ Vätternrundan, es war toll! Das war bestimmt nicht das letzte Mal!
Danke Sabine für Deinen Bericht!
Ein Unvergessliches Abenteuer beim Gletscher Marathon in Österreich
Familie Buch – Urlaub ohne Sport? Nicht mit uns!
Wenn Wandern und der Bikepark nicht für zwei Wochen ausreichen, suchen wir nach neuen sportlichen Herausforderungen. Und so stießen wir auf den österreichischen Wettkampfkalender, der uns interessante Möglichkeiten bot. Der Gletscher Marathon mochte zwar nicht unsere erste Wahl sein, aber die Neugier siegte. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Die Internetseite des Marathons offenbarte auch kürzere Läufe mit einer Staffelwertung – perfekt für uns. Ohne zu zögern, meldeten wir uns zu viert an. Das Besondere: Die gesamte Strecke des Wettkampfs, einschließlich des Marathons, führte fast ausschließlich bergab. Bestzeiten waren somit vorprogrammiert, aber auch Muskelkater an Stellen, von denen wir bisher nichts wussten.
Einen Tag vor dem Wettkampf erkundeten wir bereits die Strecke und holten unsere Startunterlagen ab. Die obligatorische Pastaparty durfte natürlich nicht fehlen. Die Spannung stieg und als wir in unserer Ferienwohnung ankamen, bereiteten wir uns auf den kommenden Tag vor.
Am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr klingelte der Wecker. Kurzzeitig zweifelten wir an unserem Verstand, doch schnell versicherten wir uns, dass wir alle Tassen im Schrank hatten. Wir packten unsere Sachen, weckten die Kinder und machten uns auf den Weg zum Zielort. Dort erwartete uns bereits der Bus, der uns zum Start brachte. Wir wärmten uns auf, obwohl wir kaum Aufwärmübungen benötigten – wir waren alle heiß wie Frittenfett.
Unser Gepäck wurde per Shuttle zum Ziel transportiert, sodass wir nur noch laufen mussten. Die Nervosität stieg und schließlich ging es los. Die ersten Kilometer waren beeindruckend schnell, doch bei einem nahezu bergab verlaufenden Kurs war das keine Überraschung. Pauls Uhr zeigte 3:50 Minuten pro Kilometer an, dicht gefolgt von Wiebke. Theo und ich folgten mit etwas Abstand. Nach den aufregenden ersten Metern fühlte sich der einzige kleine „Anstieg“ wie ein Klettersteig an. Doch nachdem wir ihn geschafft hatten, begann bereits der Endspurt. Noch einmal alle Kräfte bündeln und Gas geben. Glücklich erreichten wir das Ziel, während Paul und Wiebke mit Platz 2 und 3 auf dem Podium landeten. Theo verpasste als Vierter nur knapp einen Platz auf dem Treppchen. Das Schönste war, dass wir als Team und Familie dieses großartige Ereignis gemeinsam auf dem Podium feiern konnten. Was für ein Erlebnis!
Die Euphorie begleitete uns noch bis zum nächsten Tag, aber der Muskelkater verschonte uns an Stellen, von denen wir bisher nichts geahnt hatten, nicht. Dennoch sind wir uns einig: Wir werden wiederkommen…