Hannover, 12.04.2026
Am 12. April 2026 fand der ADAC Marathon in Hannover statt. Bereits zum vierten Mal in Folge trat der ADAC als Hauptsponsor von Niedersachsens größter Breiten- und Spitzensportveranstaltung auf. Die traditionsreiche Strecke führte über die klassischen 42,195 Kilometer durch die Landeshauptstadt und gilt mit nur rund 20 Höhenmetern als besonders flach und schnell – ideale Voraussetzungen für persönliche Bestzeiten.
Insgesamt gingen 4.909 Läuferinnen und Läufer über die Marathondistanz an den Start. Neben dem klassischen Marathon bot die Veranstaltung ein vielfältiges Programm mit weiteren Wettbewerben – darunter Halbmarathon, 10-km-Lauf, Staffel-Marathon sowie verschiedene Nachwuchs- und Breitensportformate.
Top-Ergebnisse im Überblick
Bei den Männern sicherte sich Kibet Thomas Maru mit einer beeindruckenden Zeit von 2:07:53 Stunden den 1. Platz. Er dominierte das Rennen von Beginn an und belegte gleichzeitig den 1. Platz in der Altersklasse M30.
Auch bei den Frauen wurde Spitzenleistung gezeigt: Domenika Mayer gewann mit einer starken Zeit von 2:21:26 Stunden und belegte Platz 1 in der Altersklasse W35.
In der Kategorie Divers erreichte Charly Hinz den 1. Platz mit einer Zeit von 3:31:58 Stunden (Netto) bzw. 3:33:33 Stunden (Brutto).
Starke Leistung von Manuel Bartels
Besonders erfreulich aus Vereinssicht ist die Leistung unseres Vereinskollegen Manuel Bartels. Mit einer Nettozeit von 2:58:32 Stunden blieb er erstmals unter der magischen Drei-Stunden-Marke.
Im Gesamtfeld belegte er Platz 438, was gleichzeitig Rang 399 bei den Männern sowie Platz 79 in der Altersklasse M40 bedeutet – ein starkes Ergebnis bei einem großen und leistungsstarken Teilnehmerfeld und zugleich eine Platzierung unter den besten rund 9 % aller Teilnehmer.
Ziel unter 3 Stunden erreicht- ein Bericht von Manuel Bartels
Am 12.04. ging ich in Hannover über die Marathondistanz an den Start – mit dem klaren Ziel, endlich die Drei-Stunden-Marke zu unterbieten. Es war bereits mein dritter Anlauf: In Frankfurt war ich lange auf Kurs, verpasste das Ziel am Ende jedoch knapp um 67 Sekunden. Im vergangenen Jahr in Berlin lief dagegen gar nichts zusammen, und ich stand kurz vor einem DNF.
Nach diesem Rückschlag brauchte es einige Wochen, um vieles zu reflektieren, neue Motivation zu finden und den Fokus neu auszurichten. Doch schließlich stand fest: Ich wollte es noch einmal wissen – mit noch mehr Struktur, Fokus und Unterstützung im Training. Mit Andreas konnte ich einen erfahrenen Coach gewinnen, der bereits andere Athleten aus unserem Verein erfolgreich zu großen Zielen geführt hatte.
So konnte ich mich gezielter auf Training und Regeneration konzentrieren – abgestimmt auf die verfügbaren Zeitfenster neben dem Beruf. Ab November baute sich das Training kontinuierlich auf und führte bereits Anfang Februar zu einer neuen Bestzeit über 10 Kilometer. Im Anschluss folgte die spezifische Marathonvorbereitung mit bis zu sechs Laufeinheiten pro Woche, Longruns bis 35 Kilometer und Wochenumfängen von bis zu 160 Kilometern.
Am Wettkampftag ging es etwa zwei Stunden vor dem Start zu Fuß vom Hotel zur Strecke. Die Bedingungen waren nahezu ideal: rund 8 Grad, leicht bewölkt. Nach dem Umziehen und Aufwärmen ging es in den Startblock. Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss, und ich positionierte mich etwa 200 Meter hinter dem Pacemaker für die 3:00 Stunden.
Bereits nach rund zwei Kilometern hörte ich erstmals die Unterstützung von zwei extra angereisten Supportern, die mich im Verlauf des Rennens immer wieder pushten. Hannover präsentierte sich an diesem Tag als echte Läuferstadt: Zahlreiche Zuschauer sorgten entlang der Strecke für großartige Stimmung. Die Strecke selbst ist sehr flach, angenehm zu laufen und zugleich abwechslungsreich – zunächst führte sie am Maschsee entlang, später durch die Eilenriede, die grüne Lunge der Stadt.
Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte mich gut in der Gruppe hinter dem Pacemaker einordnen. Auch die Verpflegung funktionierte reibungslos: Alle fünf Kilometer nahm ich etwa 30 Gramm Kohlenhydrate über meine vorbereiteten Gels in Softflasks auf – diesmal ohne Zwischenfälle.
Ab Kilometer 30 wurde es allmählich anspruchsvoller, doch ich lag weiterhin voll im Plan. Hier zahlten sich die vielen Trainingskilometer aus: Die Beine liefen weiter erstaunlich konstant, und die Zuversicht wuchs mit jedem Kilometer. Bei Kilometer 37 konnte ich schließlich am Pacemaker vorbeiziehen – ein Moment, der zusätzlich motivierte.
Mit einem Tempo von etwa 4:11 Minuten pro Kilometer ging es weiter Richtung Ziel. Ab Kilometer 39 machten sich die Füße und Beine zwar bemerkbar, doch das Ziel war nun greifbar nahe. Noch einmal alles mobilisiert, bog ich auf die Zielgerade ein und überquerte nach 2:58:32 Stunden die Ziellinie.
Ein unvergesslicher Moment.
Der Hannover Marathon war ein großartiges Erlebnis – hervorragend organisiert und getragen von einer beeindruckenden Atmosphäre über das gesamte Wochenende hinweg.
Diese Erfahrung zeigt einmal mehr: Es lohnt sich, an seine Ziele zu glauben und auch nach Rückschlägen nicht aufzugeben. Ich bin sehr dankbar, drangeblieben zu sein und dieses Ziel erreicht zu haben.
Alle Nettozeiten und Platzierungen sind in den offiziellen Ergebnislisten einsehbar:
Ergebnisse Ergebnisse – ADAC Marathon Hannover
Ein Dankeschön geht an unsere Sponsoren. Eure Unterstützung ist unbezahlbar. Wir laden alle herzlich dazu ein, die tollen Angebote unserer Partner zu entdecken und damit diese wertvolle Zusammenarbeit aktiv zu stärken.
Unsere Partner:
- Concordia Versicherung Concordia Versicherungen in Mülheim an der Ruhr, Alexander Schöpf | Concordia
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Um die Lesbarkeit zu erhöhen, wird das generische Maskulinum verwendet und schließt ausdrücklich alle Geschlechter ein.
Fotos: MTMH Privat
Text: Manuel Bartels, Manuela Strenger
Veröffentlichung: Manuela Strenger









