Jugend B

In der Jugend B männlich gingen ebenfalls 58 Athleten an den Start. Constantin Sauer erreichte über 200 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Radfahren und 1,25 Kilometer Laufen einen sehr guten 16. Platz in 17:44,2 Minuten. Mit der zwölftschnellsten Radzeit des Rennens zeigte auch er seine Stärke auf dem Rad und behauptete sich im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes.

Bei der Jugend B weiblich kämpften 54 Nachwuchstriathletinnen um die Platzierungen. Beste Mülheimerin war Maya Fares, die in 18:55,9 Minuten einen starken 11. Platz belegte. Sie überzeugte insbesondere beim Schwimmen mit der neuntschnellsten Schwimmzeit und blieb auch auf dem Rad und beim Laufen konstant.

Mia-Louise Petri erreichte in 20:09,8 Minuten den 30. Platz. Direkt dahinter folgte Maya Conraths, die mit 20:13,8 Minuten auf Rang 32 ins Ziel kam. Jairah Bermann belegte mit einer Gesamtzeit von 21:00,6 Minuten den 44. Platz und lieferte ebenfalls ein solides Ergebniss. 

Deutsche Meisterschaft der Mixed Team Relay

Neben den Einzelwettbewerben wurde in Jena auch die Deutsche Meisterschaft der Mixed Team Relay ausgetragen. 

In der Staffel über gingen insgesamt 21 Landesverbands-Teams an den Start. Der Triathlonverband Nordrhein-Westfalen (NRWTV) war mit zwei Mannschaften vertreten und erreichte die Plätze 5 und 15.

Maya Fares gehörte zum NRW-Team II, das den 15. Platz belegte. Mit ihrem Einsatz trug sie zum Mannschaftsergebnis des Teams bei und sammelte wertvolle Erfahrungen in der dynamischen und taktisch anspruchsvollen Mixed-Team-Relay, die zu den spektakulärsten Wettkampfformaten im Triathlonsport zählt.

 

Was ist ein Mixed Team Relay?

Ein Team besteht aus vier Athletinnen und Athleten (in der Regel zwei Frauen und zwei Männer).  Jede Person absolviert nacheinander einen kompletten Triathlon mit 250 m Schwimmen, 5 km Radfahren und 1,5 km Laufen. Nach Abschluss ihres Wettkampfs erfolgt in der Wechselzone die Übergabe an das nächste Teammitglied. Die vier Teammitglieder starten somit nicht gemeinsam, sondern nacheinander als Staffel. Gewertet wird die Gesamtzeit des Teams.

Nach dem Rennen: Die Stimmen einiger Teilnehmenden

Jairah Bermann:

„Der Wettkampf lief anders als erhofft. Ich hatte eine sehr gute Reaktion beim Start, aber ich bin trotzdem nicht gut weggekommen. Rad und Laufen waren sehr hart unter anderem auch wegen der Hitze. Ich bin nicht ganz zufrieden aber mehr war an dem Wochenende nicht drin.“

Maja Fares:

,,Ich bin mit meinem Rennen und dem 11. Platz zufrieden, auch wenn ich gerne etwas schneller gelaufen wäre und eine Top 10 Platzierung schön gewesen wäre. Beim Mixed Team Relay standen wir, als jüngste Mannschaft, zwar nicht zum Favoritenkreis, aber es war ein tolles Rennen und eine coole Erfahrung gegen bis zu 4 Jahre ältere Athleten anzutreten. Mit dem Team hat man einfach mehr Spaß und Motivation alles zu geben. Besonders hart war bei beiden Rennen die Hitze. Beim zweiten Rennen war z. B. der Asphalt beim Abstieg so heiß, dass es Barfuß darauf beim Absteigen vom Rad wehtat. Jetzt will ich probieren für den Rest der Saison vorne bei den NRW weiten Wettkämpfen zu sein.“

Mia-Lou Petri:

„Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Wettkampf in Jena. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Allerdings war es auch sehr heiß, wodurch es noch mal härter war. Es war auch Cool, noch mal so eine kurze Distanz zu machen.“

Maya Conraths:

„Der Schwimmstart war gut und ich konnte mich zunächst in der ersten Hälfte des Feldes einordnen. Nach etwa 30 Metern habe ich mich jedoch stark verschluckt und musste kurz anhalten, wodurch ich vor der ersten Boje fast ganz hinten lag. Im weiteren Verlauf konnte ich beim Schwimmen noch einige Plätze gutmachen. Die Wechsel liefen solide. Auf dem Rad fuhr ich zunächst weiter hinten, schloss dann aber allein zur Gruppe vor mir auf. Das Laufen war wegen der Hitze sehr anspruchsvoll, da wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen. Insgesamt bin ich mit dem 32. Platz ganz zufrieden, vor allem nach dem Rückschlag beim Schwimmen.“

Constantin Sauer:

„Ich fand das Rennen sehr gut obwohl es sehr heiß war. Das Schwimmen war einer der besten Schwimmleistung bisher in einem Wettkampf und beim Radfahren konnte ich noch fast auf die erste Randgruppe aufschließen. Das Laufen war am Ende noch sehr hart doch mit P16 bin ich sehr zufrieden bei dem letzten DTU Cup Rennen in diesem Jahr.“

Das Wetter war nach der Wechselzone die fünfte Disziplin

Die Mülheimer Nachwuchsathletinnen und -athleten sammelten beim traditionsreichen DTU Jugend Cup in Jena wichtige Wettkampferfahrung auf nationaler Ebene und konnten sich in stark besetzten Starterfeldern erfolgreich behaupten.

Dabei herrschten direkt am Wettkampfort Jena bereits hohe Temperaturen.

Die Wassertemperatur lag bei knapp 30 °C, die Lufttemperatur bei nahezu 40 °C.

In einigen Regionen Deutschlands wurden Temperaturen erreicht, die zu den höchsten der bislang aufgezeichneten Wetterdaten zählen.

Diese extremen Bedingungen stellten eine zusätzliche Herausforderung dar und verlangten den Athletinnen und Athleten hohe physische und mentale Widerstandsfähigkeit ab.

Leonie bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend A weiblich berichten wir gesondert im Bericht der Deutschen Meisterschaft. Der entsprechende Bericht ist über den nachfolgenden Link abrufbar. 

HIER: Starke Leistungen der MTMH-Nachwuchsathleten bei den Deutschen Meisterschaften – Wir sind Laufen und Triathlon

 

Links:

DTU Triathlon-Jugendcup | Deutsche Triathlon Union

Vorläufige Ergebnisse  35. Jenaer Paradiestriathlon

Gesamtwertung DTU Jugendcup 2026 nach Lübeck 

Triathlon-Jugendcup Ergebnisse_Archiv

Dank und große Wertschätzung für vier Wettkampforte, starke Leistungen und gemeinsame Wegstrecke

 

Der gesamte Verein möchte seine große Anerkennung und seinen herzlichen Dank für die gezeigten Leistungen im Rahmen der Deutschen Meisterschaft sowie des DTU Jugend Cups aussprechen. Die erfolgreiche Qualifikation für nationale Wettbewerbe und die Starts im Kreise der besten Nachwuchsathletinnen und -athleten Deutschlands stellen einen besonderen Erfolg dar und unterstreichen die kontinuierliche Entwicklung unseres Teams.

Der Marathon und Triathlon Mülheim e.V. ist stolz auf alle beteiligten Sportlerinnen und Sportler, die unseren Verein sowie den Kader des NRWTV bei den vier Stationen des DTU Jugend Cups mit großem Einsatz, Disziplin und Teamgeist vertreten haben. Ebenso gilt der Dank dem Trainerteam, Eltern und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Leistungen möglich gemacht und die Athletinnen und Athleten auf diesem Weg begleitet haben.

Nach Abschluss der Wettkampfserie blicken wir auf viele wertvolle Erfahrungen, starke Leistungen und wichtige Entwicklungsschritte zurück. Für die kommenden Aufgaben wünscht der gesamte Verein weiterhin viel Erfolg, Motivation und vor allem verletzungsfreie Vorbereitung auf die nächsten Herausforderungen im Saisonverlauf.

Unser besonderer Dank richtet sich außerdem an den Veranstalter des 35. Jenaer ParadiesTriathlons, sowie allen drei vorherigen Veranstaltern, an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Einsatz für eine hervorragend organisierte Veranstaltung gesorgt haben. Ebenso danken wir der DLRG, allen Rettungskräften, den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern sowie allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, die für die Sicherheit der Teilnehmenden und den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe verantwortlich waren.

Solche Veranstaltungen auf nationalem Spitzenniveau wären ohne das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen und freiwilligen Helferinnen und Helfer nicht möglich. Ihr Einsatz – oft über viele Stunden und im Hintergrund – verdient große Anerkennung und unseren ausdrücklichen Respekt.

Ein weiteres Dankeschön geht an unsere Vereinspartner

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Unsere Partner:

 

Fotos: MTMH,   @Stefanrössel und @winnipenno

Text: Manuela Strenger

Veröffentlichung: Manuela Strenger

Alle Angaben ohne Gewähr.

Hinweise zum Bericht an presse@Marathon-Muelheim.de