Gerade Ausdauersportler verbringen viele Stunden im Freien und sind dadurch einer erhöhten UV-Strahlung ausgesetzt. UV- A Strahlung dringt tiefer in unsere Haut ein und können zur schnelleren zur Hautalterung und Pigmentierung beitragen. Die UV-B Strahlen  dringen nicht so tief in die Haut ein, führen zur Hautbräune , die bereits eine Reaktion für zuviel Sonne sein kann, und zu Sonnenbränden. Beide Strahlungsarten können Hautkrebs fördern.

UV-bedingte Hautschäden drohen nicht nur in der prallen Sonne. Drei zentrale Säulen des UV- Schutzes sind: Meiden. Kleiden. Cremen.

Ein wirksamer Sonnenschutz sollte deshalb selbstverständlich sein.

Dazu gehören:

  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ( LSF 30,  besser 50 oder  50+), schützt vor UV-A und  UV-B Strahlen.
  • „Die Ohren, der Nacken und der Haaransatz  sind einige der mit relevanten Stellen. Beim Liegen auch die Fußsohlen. Etwa zwei Milligramm  sind pro Quadratzentimeter Haut notwendig um den angegebenen Lichtschutzfaktor tatsächlich zu erreichen. Das entspricht bei einem Erwachsenen  rund 30-40 Gramm pro Gesamtanwendung. Wer nur die Hälfte aufträgt, reduziert den Schutz nicht linear sondern drastisch. Aus LSF 50 wird dann etwas LSF 7.“(1)
  • Sportgerechte UV-Schutzkleidung, beispielsweise Shirts, Armlinge oder Kappen mit ausgewiesenem UV-Schutz.
  • Das Tragen einer Kopfbedeckung zum Schutz von Gesicht und Nacken.
  • Wenn möglich, Trainingseinheiten nicht in die intensive Mittagssonne zwischen etwa 11:00 und 15:00 Uhr legen.
  • Die Haut regelmäßig auf Veränderungen kontrollieren und bei auffälligen Stellen frühzeitig eine hautärztliche Untersuchung wahrnehmen.
  • Zum Thema „Haut“ verlinken wir einen aktuellen Beitrag der ARD-Mediathek. (2)

 

(1) Dr. Rainer Sempell, Dermatologe in Itzehoe,  in Fitmacher , Nr 2/ 2026; Seite 11

(2)  Video 45min. Mein Körper -meine Haut

Zugriff: 17.07.2026     Speziell  die ersten sieben Minuten.   Zum Inhalt: Unsere Haut ist ein Multitalent. Sie verbindet uns mit der Welt, ist zugleich Grenz- und Schutzschicht, Biotop, Duftkörper und Objekt der Begierde. Im Alltag malträtieren wir sie oftmals. Was tut der Haut wirklich gut? Wie können wir kranker Haut helfen? Vor allem ist die Haut inzwischen ein Statussymbol: Glatte, faltenfreie Haut steht für Jugend, Schönheit, Erfolg. Als Beratung steht uns ein Heer von Expertinnen und Experten bereit mit ihren Empfehlungen für Anti-Aging Produkte mit Säuren, Basen, Enzymen, Vitaminen oder Eiweißen. Die Haut ist auch ein Spiegel der Seele: Stress kann die Haut krank machen. Mit Hilfe von entzündungshemmender Ernährung, neuen Medikamenten und auch Psychotherapie gibt es gute Chancen, die kranke Haut zu heilen.